Hitzewellen im Ozean – Risiken für Ökosysteme?

Erstmals quantitative Aussagen über Häufigkeit, Stärke und räumliche Verteilung von künftigen Extremereignissen im Ozean möglich

Marine Ökosysteme produzieren etwa die Hälfte der jährlichen globalen Biomasse und liefern lebenswichtige Proteine für mehr als eine Milliarde Menschen. Neue Studien zeigen, dass enorme Warmwasserblasen im Ozean deutliche Spuren an Ökosystemen hinterlassen haben. Wie sind diese Veränderungen zu deuten? Thomas Frölicher, ETH Zürich, mit einer Erklärung. weiterlesen…

Offenes Wasser um den Nordpol: Arktisches Meereis auf dem Rückzug

September-Minimum von 4,1 Millionen Quadratkilometer ist zweitkleinste Meereisfläche seit Beginn der Satellitenmessungen

In diesem September ist die Fläche des Arktischen Meereises auf eine Größe von knapp 4,1 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen – die zweitkleinste Fläche seit Beginn der Satellitenmessungen. Das teilten das Alfred-Wegener-Institut und das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg, CEN in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Weniger Meereis gab es nur im Negativ-Rekord-Jahr 2012 mit 3,4 Millionen Quadratkilometern. weiterlesen…

Erstmals künstliche Photosynthese im Großmaßstab

Vom Blatt zum Baum: Forscher entwerfen erstmals praktisch anwendbares Design für photoelektrochemische Wasserspaltung

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben zum ersten Mal ein komplettes und kompaktes Design einer Anlage für die künstliche Photosynthese entwickelt. Dies bringt diese Technologie einen entscheidenden Schritt näher zur Anwendung. Das in Nature Communications veröffentlichte Konzept ist flexibel, sowohl bei den verwendeten Materialien als auch bei der Größe des Systems. weiterlesen…

Klimawandel und Anpassung in Deutschland

DWD und UBA: In Deutschland Anpassung an Klimawandel immer wichtiger

DWD und UBA bei Klimafrühstücik in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer Sommer 2016 brachte erneut globale Temperaturrekorde und Sturzfluten in Deutschland – ist das ein Vorgeschmack auf die Sommer der Zukunft? Die globale Temperaturen springen auf neue Rekordwerte: Global der wärmste Sommer und unter Umständen das wärmste Jahr seit 1880. Dabei zeigt sich das Wetter mit zahlreichen Dürren und Überschwemmungen häufig von seiner extremen Seite. Am 12.09.2016 lud das Deutsche Klimakonsortium mit dem Deutschen Wetterdienst und dem Umweltbundesamt zu einem Klimafrühstück ein. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Küsten der USA

Millionen Meeresanrainer Nordamerikas über kurz oder lang betroffen

Der infolge der Erderwärmung steigende Meeresspiegel wird bis 2100 sehr wahrscheinlich 13,1 Millionen US-Bürger zwingen, ihre küstennahe Heimat aufzugeben. Das prognostiziert der Geograf Mathew Hauer mit Studienkollegen von der Georgia University. Voraussetzung ist, dass der Meeresspiegel im Jahr durchschnittlich um 4,6 Millimeter steigt, wie der FOCUS in in einem dpa-text in seiner Rubrik „Märkte“ berichtet. weiterlesen…

Neuartige Membran hält Elektrolyte auseinander

Wasserabweisende Membran für hocheffiziente Energiespeicherung

Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien (DWI), der Aachener Verfahrenstechnik, RWTH Aachen, und der Hanyang University in Seoul gelang eine wesentliche Verbesserung einer Schlüsselkomponente für die Entwicklung neuer Energiespeichersysteme.
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Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher

Das Einkommen ist ein wichtiger Einflussfaktor für den Umweltverbrauch durch Konsum

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger 2 - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Mehr Einkommen fließt allzu oft in schwerere Autos, größere Wohnungen und häufigere Flugreisen – auch wenn die Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Aber gerade diese ‚Big Points‘ beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.“ weiterlesen…

Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien im Fokus der Forschung

Speichersysteme für erneuerbare Energien auf dem Prüfstand

Ende 2016 werden mehr als 35 Prozent des Stroms aus regenerativen Energiequellen stammen. Die Flexibilisierung des Energiesystems durch den Einsatz von Speichern wird daher von Wissenschaft und Wirtschaft auf allen Ebenen vorangetrieben. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung von Speicherlösungen für die Hausversorgung auf Basis von Lithium-Ionen-Batterien. Sie sind besonders effizient und langlebig. Allerdings gibt es für diese Batterietechnologie bislang keine ausreichenden Normen und Prüfvorschriften. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht nun in zwei Projekten an diesem für die Akzeptanz und Verbreitung der Technologie wichtigen Aspekt. weiterlesen…

Klima-Allianz Deutschland isst demonstrativ

Deutliche Nachbesserungen am Klimaschutzplan 2050 gefordert – mehr als 100 Organisationen veröffentlichten gemeinsames Klima-Manifest

klima-allianz-forderungen-an-bt-wahl-2017-1-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDie Klima-Allianz Deutschland forderte Bundeskanzlerin Merkel auf, den Klimaschutzplan 2050 deutlich nachzubessern. Bei der Übergabe ihres Klima-Manifests am 08.09.2016 mit Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl 2017 an Abgeordnete betonten Vertreter des Bündnisses die Bedeutung eines wirksamen Klimaschutzplans 2050. Dieser werde nicht nur für die Klimaziele Deutschlands benötigt, sondern auch als wichtiges Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer. weiterlesen…