DUH wirft Dobrindt Rechtsbeugung vor

Straßen-Abgasuntersuchungen: Grenzwerte bei 33 von 36 Autos bis zum Neunfachen überschritten

Resch, Marggraf, Friedrich DUH - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160907Bei aktuellen Abgasuntersuchungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Straßenverkehr überschreiten 33 von 36 getesteten Dieselfahrzeugen die Stickoxid-Grenzwerte um das bis zu 9,2-fache – und das, obwohl die Messungen zwischen Mai und September bei überwiegend sommerlichen Temperaturen erfolgt seien. Am 07.09.2016 präsentierte die die Ergebnisse ihrer umfassenden Abgasuntersuchung realer Stickoxid- und CO2-Emissionen: Schmutzigste Modelle sind der Ford Mondeo 2.0 Duratorq TDCi, der Nissan Qashqai 1.6 dCi und der Renault Scenic 1.6 dCi – nur drei Fahrzeuge halten den Grenzwert ein und zeigen damit, dass wirksame Abgasreinigung möglich ist. weiterlesen…

Fleischverzicht zum Klimaschutz

Schmidt: Beim Klimaschutz sind Land- und Forstwirtschaft Teil der Lösung

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am 02.09.2016 in Berlin das Gutachten „Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen und Ernährung und Holzverwendung“ entgegengenommen. Das Gutachten wurde vom Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE, Prof. Harald Grethe) und vom Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik (WBW, Prof. Hermann Spellmann) beim BMEL erstellt. Die Pressemitteilung des BMEL im Wortlaut. weiterlesen…

Gespräch über Bericht der Endlagerkommission

Dürftiges Interesse der eingeladenen Öffentlichkeit

Atomendlagerbericht - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyNoch bis zum 11.09.2016 können Bürgerinnen und Bürger im Portal endlagerbericht.de ihre Meinung zum Abschlussbericht der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlagerkommission) äußern, den Bericht kommentieren und miteinander diskutieren. Die Ergebnisse dieser Online-Kommentierung sollen am 28.09.2016 (11.30 Uhr) vom Umweltausschuss des Deutschen Bundestages gemeinsam mit den ehemaligen Mitgliedern der Endlagerkommission öffentlich beraten werden.
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„Begrenzung des Wachstums der Art Mensch“

Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf Hawaii – NeFo-Interview zur Roten Liste bedrohter Arten

Die Weltnaturschutzunion IUCN hat am 04.09.2016 beim Weltgipfel auf Hawaii ihre aktualisierte so genannte Rote Liste bedrohter Arten veröffentlicht. Als wichtigsten Punkt nennt sie die neue Einstufung mehrerer Menschenaffenarten in die höchste Bedrohungskategorie „Critically threatened“. Zur Lage der Meere: In tropischen Regionen sei ein Rückgang der Fischbestände zu erwarten. Bleibe der Ausstoß von Treibhausgasen unverändert, dürften die Fangerträge in Südostasien bis 2050 um 10 bis 30 Prozent unter dem Mittel von 1970 bis 2000 liegen. Den großen Pandas geht es allerdings besser. weiterlesen…

Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je

Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs

Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie von Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy, laut Pressemitteilung vom 05.09.2016: Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund 10 GW weitgehend durch wetterabhängige Erneuerbare Energien ersetzt worden seien, sei der Strom deutlich seltener ausgefallen. weiterlesen…

Wie CO2-Emissionen eindämmen?

Die 1.5°-Grenze wissenschaftlich betrachtet

Mitte August (11.08.2016) trafen sich sich mehr als 60 Klimaexperten zur Planung eines wissenschaftlichen Sonderberichts des Weltklimarats IPCC  zur 1,5°C-Grenze, der Ende 2018 verabschiedet werden soll – unter ihnen die Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagemenut und Globaler Wandel, Sabine Fuss und Jan Minx, Leiter der Forschungsgruppe „Angewandte Nachhaltigkeitsforschung” am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Gemeinsam beschrieben sie in einem Gastkommentar in der Wirtschaftswoche einige der Herausforderungen für den Bericht. Darunter vor allem der schrumpfende noch verbleibende Raum in der Atmosphäre für zusätzliche CO2-Emissionen oder die Notwendigkeit, der Atmosphäre CO2 nachträglich technologisch wieder zu entziehen. Es geht ihnen vor allem darum, mit welchen kurzfristig möglichen Klimapolitikmaßnahmen die globalen Treibhausgasemissionen schnellstmöglich gesenkt werden können. Ohne solche Maßnahmen überschreiten wir nicht nur die 1,5°C-, sondern auch die 2°C-Grenze. weiterlesen…

Leipziger Biomasseforschungszentrum wird für 56 Mio. erweitert

„Umfangreiche bauliche Maßnahmen“

In einem offiziellen Akt wurde am 31.08.2016 in Leipzig im Beisein von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich der Grundstein für den Neubau einer großen Technikumshalle, eines Büro- und Veranstaltungsgebäudes sowie umfangreicher Außenarbeiten auf dem Gelände des Deutschen Biomasseforschungszentrums gelegt. weiterlesen…

„Energiewende weltweit unumkehrbar“

WWF-Report zum Stand der weltweiten Energiewende – Deutschlands Vorsprung schrumpft

Die Zeichen seien „untrüglich“: Weltweit sei die Energiewende bereits in vollem Gange, zwar zu langsam, aber „unumkehrbar“. In einem Report macht die Umweltstiftung WWF anhand von 15 Belegen deutlich, dass die Transformation des Energiesektors im globalen Maßstab längst stattfindet. Nur einige Gestrige wehren sich noch –   in der Schweiz wollen sie die Atomausstieg und Energiewende mit einer Volksabstimmung aufhalten. Währenddessen steht Costa Rica kurz vor 100 % Erneuerbaren. weiterlesen…

Klimawandel wird zur ernsten Gefahr für US-Städte

Hitze, Fluten, Asthma und mehr – Städteplaner kaum vorbereitet

Überschwemmungen, härtere und länger andauernde Hitzewellen, verstärktes Auftreten von Krankheiten, die durch Zecken, Flöhe oder Moskitos verursacht werden oder mehr Patienten mit Asthma aufgrund gestiegener Ozonwerte: Mit all diesen Problemen werden vor allem US-Städte zu kämpfen haben, wie Forscher der George Washington University im Zuge einer Klima-Folgenabschätzung einer Meldung im Portal Pressetext zufolge untersucht haben. weiterlesen…

Biodiversität kann Klimarisiken mindern

Amazonaswald: Nicht nur im Naturschutzkontext betrachten

Regenwald bei Roraima_Brasilien, von Goldgräbern zerstört - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftWald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Erstmals konnten Forscher des PIK-Potsdam dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden. weiterlesen…