Schiffsdiesel machen krank

Internationale Studie: Abgase erzeugen starke biologische Effekte in menschlichen Lungenzellen

Es ist bekannt, dass Partikel-Emissionen aus Verbrennungsprozessen zu vermehrten Erkrankungen der Lunge und des Herzkreislaufsystems führen können. Insbesondere Bewohner von Küstenregionen sind durch Emissionen aus Schiffsmotoren belastet. Allerdings sind die Kenntnisse darüber, auf welche Weise derartige Emissionspartikel den Zellstoffwechsel von menschlichen Lungenzellen beeinflussen und welche chemischen sowie physikalischen Partikeleigenschaften für bestimmte zelluläre Reaktionen verantwortlich sind, noch gering. Wissenschaftler aus acht Instituten legten dazu am 03.06.2015 eine internationale Studie vor weiterlesen…

Neue Fehleranalyse für PV-Kraftwerke

Photovoltaik-Institut Berlin präsentiert wirtschaftliche High Volume EL-Messung vor Ort

Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI-Berlin) hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Solarmodule ohne Demontage automatisiert und schneller als bisher untersucht werden können. Bis zu 1.000 Module pro Nacht können mittels Elektrolumineszenz-Messung (EL) geprüft werden (Kürzlich hat das photovoltaikbüro in Rüsselsheim über dieses Thema gebloggt). Eine eigens entwickelte Software analysiert die Testbilder und gibt Aufschluss darüber, welche Maßnahmen zur Fehlerbehebung ergriffen oder welche Module ausgetauscht werden sollten. weiterlesen…

Brennstoff mit Nebenwirkungen

Mehrere Hunderttausend Menschenleben pro Jahr – Erster internationaler „Kohleatlas“ erschienen

Die Verbrennung von Braun- und Steinkohle hat verheerende Folgen für Mensch und Natur. Die Luftverschmutzung durch Kohlekraftwerke forsert weltweit jährlich mehrere hunderttausend Menschenleben. Allein in Deutschland verursacht die Abgasbelastung durch Kohlekraftwerke jährlich Gesundheitskosten von etwa vier Milliarden Euro. Mit einem jährlichen Ausstoß von weltweit rund 15 Mrd. t CO2 trägt keine andere Energiequelle so stark zur Erderwärmung bei wie die Kohle. Daten und Fakten aus dem neuen „Kohleatlas“ von Böll-Stiftung und BUND. weiterlesen…

Erderwärmung im Gebirge intensiver und schneller

Italienische Daten belegen: Tempo seit 1995 gestiegen

Gebirge erhitzen sich deutlich stärker und schneller als tiefer liegende Gebiete – wobei dort die Erderwärmung auch mit größeren Schwankungen der Wasservorräte und Verlusten der Artenvielfalt verbunden ist. Das haben Forscher des zum Nationalen Forschungsrat (Consiglio Nazionale delle Ricerche CNR), gehörenden Istituto di Scienze dell‘ Atmosfera (Bologna) herausgefunden. Ihre neue Studie zum Klimawandel wurde in Nature Climate Change veröffentlicht. weiterlesen…

Forscher produzieren erstes Audi e-benzin

Hochreines künstliches Benzin mit Global Bioenergies entwickelt

Audi hat in strategischer Partnerschaft mit dem französischen Unternehmen Global Bioenergies und dem Fraun­ho­fer-Zen­trum für Che­misch-Bio­tech­no­lo­gi­sche Pro­zes­se (CPB) in Leu­na (Sach­sen-An­halt) das erste so genannte e-benzin hergestellt. Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Produktentwicklung bei Audi, sieht darin „einen weiteren Schritt Richtung CO2-neutrale Mobilitat. Wir unterstützen hier eine innovative Technologie, mit der sich erneuerbarer Kraftstoff herstellen lässt, ohne dabei in Konkurrenz zu Nahrungsmittelproduktion und Anbauflächen zu stehen.“ Audi selbst nennt das in einer Pressemitteilung „einen weiteren Erfolg bei der Entwicklung nachhaltiger, synthetischer Kraftstoffe“. weiterlesen…

PCM: Wenig bekanntes Speichermaterial

Latentwärmespeicher (Phase Change Materials) für Temperaturmanagement

Latentwärmespeicher können Wärme aufnehmen, speichern und später wieder abgeben. Baustoffe wie Wandputze oder Bauplatten, die mit ihnen modifiziert wurden, sorgen bereits in vielen Gebäuden seit mehreren Jahren durch aktiven Temperaturausgleich energie-effizient für gutes Raumklima. Einer dieser Baustoffe ist das so genannte Micronal  der BASF. Das Phase-Change-Material (PCM) hat längst den Praxistest im Rahmen verschiedener Projekte erfolgreich bestanden. Dennoch ist es – nach Erkenntnissen von Solarify – noch viel zu wenig verbreitet. weiterlesen…

Aus dem Nischendasein in den Fokus der Energiewende

Buch: „Energiespeicher – Bedarf. Technologie. Integration“

Je höher der Anteil wetter-, bzw. tageszeitabhängiger Wind- und PV-Anlagen an der Stromversorgung wird, desto größer können Schwankungen ausfallen. Deshalb müssen im Versorgungssystem der Zukunft verschiedene Komponenten zusammenwirken. Neben einer Ausnutzung Erneuerbarer Energien in der Fläche und einem gut ausgebauten und verknüpften Stromnetz sind Energiespeicher dafür ein bedeutender Faktor. Einen umfangreichen Eindruck von Grundkonzepten, Anwendungsgebieten und Möglichkeiten dieser Technik bietet das Fachbuch „Energiespeicher – Bedarf. Technologie. Integration“ der Professoren Michael Sterner und Ingo Stadler. Beide Wissenschaftler lehren zum Thema und sitzen gemeinsam im Beirat der International Renewable Energy Storage Conference. weiterlesen…

GreenTec Awards 2015 verliehen

10 Preisträger – 4 Sonderpreise

Am 29.05.2015 wurden vor rund 1.000 Gästen im Rahmen einer Gala im Berliner Tempodrum zum achten Mal die GreenTec Awards verliehen. Initiator Marco Voigt sagte stolz: „Das waren die größten und anspruchsvollsten Awards, die wir je veranstaltet haben. Wir befinden uns auf dem besten Weg zum bedeutendsten Umweltpreis weltweit.“ weiterlesen…

Erste elektrisch angetriebene Autofähre der Welt

Elektromobilität zu Wasser

Siemens hat zusammen mit der norwegischen Werft Fjellstrand die Technologie für die erste elektrisch angetriebene Autofähre der Welt entwickelt. Das Elektroschiff ist im Frühjahr 2015 in Dienst gestellt worden und stößt keinerlei Kohlendioxid aus – auch dank des Strommixes in Norwegen. weiterlesen…

DIW: Atomausstieg problemlos

Abschaltung der AKW: Stromversorgung bleibt sicher – Große Herausforderungen bei Rückbau und Endlagerung

  • Energieexperten des DIW Berlin sprechen sich für öffentlich-rechtlichen Atomfonds aus
  • Rückstellungen der Kraftwerksbetreiber für Rückbau und Entsorgung des Atommülls werden nicht ausreichen

Auch wenn Ende des Jahres 2022 das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gegangen ist, werden die Lichter hierzulande nicht ausgehen: Die Stromversorgung bleibt sicher, wie Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) belegen. „In Deutschland wird bereits heute sehr viel mehr Strom produziert als wir verbrauchen“, erklärte Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Die bevorstehende Abschaltung des Atomkraftwerks in Grafenrheinfeld wird daran nur wenig ändern. Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und diesen teilweise sogar ins Ausland liefern.“ weiterlesen…