H2 – Energieträger und Kraftstoff

Shell veröffentlicht Wasserstoff-Studie – wachsende Bedeutung im Energiemix

113 Mio. Brennstoffzellen-Pkw könnten 2050 bis zu 68 Millionen Tonnen Kraftstoff und fast 200 Mio. t CO2-Emissionen einsparen. Dadurch könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Treibhausgasminderung im Verkehrssektor leisten. Zu dieser Einschätzung kommt die Shell-Wasserstoff-Studie „Energie der Zukunft? Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2„, die Shell gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt und am 09.03.2017 vorgestellt hat. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor. weiterlesen…

Greenpeace Energy: Durchbruch für Balkon-PV

Deutschlands größter Netzbetreiber erleichtert Nutzung von Mini-Solarmodulen

PV-Modul - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIm Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Wie die Presseabteilung der Energie-Genossenschaft am 17.03.2017 mitteilt, ermögliche Westnetz ab sofort den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In seinem Versorgungsgebiet genüge es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann könnten diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. weiterlesen…

Baden-Württemberg will mehr PV

Kabinett verabschiedet Freiflächen-Verordnung für mehr Solarstrom

Nach Abschluss der Anhörung hat die Landesregierung gestern die so genannte Freiflächen-Öffnungsverordnung verabschiedet. Mit dieser Verordnung nutzt Baden-Württemberg eine Klausel im Erneuerbare-Energien-Gesetz, die es den Ländern erlaubt, die für große PV-Freiflächenanlagen zugelassenen Flächen in Teilen selbst zu definieren und damit über die Regeln im EEG hinauszugehen – so eine Mitteilung aus dem BW-Umeltministerium. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Great Barrier Reef

Große Teile bereits abgestorben

„Das Great Barrier Reef in Australien ist seit langem eines der schönsten Naturwunder der Welt gewesen – so enorm, dass man es aus dem Weltraum sehen kann – und so schön, dass Besucher zu Tränen rührt. Doch jetzt sind das Riff und die Fülle der Meeresbewohner um es herum in ernsthaften Schwierigkeiten,“ schrieb die sonst so nüchterne New York Times blumig. Hunderte von Kilometern des ursprünglich unberührten nördlichen Sektors seien vor kurzem als abgestorben festgestellt worden, vom überhitzten Meerwasser im vergangenen Jahr getötet. Die NYT zitiert damit einen am 15.03.2017 im Fachmagazin nature veröffentlichten Artikel. weiterlesen…

Grüne: CO2-Einsparziele werden krachend verfehlt

Deutscher CO2-Ausstoß steigt – Klimaziele kaum zu halten

Rauch-und-Wasserdampffahnen-im-Norden-von-Berlin-Foto-©-Gerhard-Hofmann-Agentur-Zukunft-für-Solarify„Deutschland kommt beim Klimaschutz nicht voran. Das zeigt ein neues Gutachten. Die Grünen sprechen von einem ‚Offenbarungseid für die Klimapolitik der Bundesregierung‘ – doch im Kanzleramt will man es ruhig angehen lassen,“ schreibt Horand Knaup im Spiegel. Und wirklich: Trotz (oder wegen?) der Energiewende wurde in Deutschland 2016 mehr CO2 ausgestoßen als 2015. Die Klimaziele 2020 rücken in weitere Ferne. weiterlesen…

Pro Braunkohle und Erneuerbare

Rede Merkels vor VKU-Verbandstagung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor 1.000 Teilnehmern der VKU-Verbandstagung in Berlin erneut eine Lanze für die Braunkohle gebrochen. Eine Absage erteilte sie der immer wieder erhobenen Forderung, der Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung müsse vorangetrieben werden, mit dem Hinweis, man wolle „auch weiter einen breiten Versorgungsmix, weil wir das Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit im Auge haben“, sagte sie am 14.03.2017. Gleichzeitig nannte sie die Erneuerbaren Energien „wichtigste Säulen unserer Energieversorgung“. weiterlesen…

Verbraucher für die Energiewende motivieren

Stellungnahme der Wissenschaftsakademien:

Zum Weltverbrauchertag am 15. März werfen die Wissenschaftsakademien ein Schlaglicht auf den Energieverbrauch in Deutschland: Gut ein Viertel entfällt auf Privathaushalte. Soll die Energiewende gelingen, muss jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Wir müssen nicht nur Energie sparen, sondern unseren Verbrauch auch stärker an die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie anpassen. Wie aber lassen sich Verbraucher motivieren, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern? Eine Arbeitsgruppe des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) (von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) hat den Stand der Forschung dazu ausgewertet und die Ergebnisse in der Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ zusammengefasst. weiterlesen…

E.ON mit 16 Mrd. Verlust – Entlassungen

Hauptgrund: Energiewende verschlafen

„E.ON schließt strategische Neuausrichtung bilanziell ab“,  lautete die Überschrift über der Pressemitteilung des Energieversorgers E.ON zur Bilanzpressekonferenz 2016 am 15.03.2017 in Essen -„Befreiung von Lasten der Vergangenheit führt zu Konzernfehlbetrag in Höhe von rund 16 Milliarden Euro, schafft aber Grundlage für künftiges Wachstum“ einer der Untertitel. Ganz unten schließlich wurde die Ankündigung „maßvoller Stellenabbau“ versteckt: 1.300 Beschäftigte werden ihre Jobs und damit über kurz oder lang ihren Lebensunterhalt verlieren. weiterlesen…

AIDA doch nicht sauber

Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes

Aus dem Schornstein der AIDA Prima raucht es gewaltig: Das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ dokumentierte bei verdeckten Messungen an Deck eine erschreckend hohe Konzentration besonders gesundheitsgefährdender Kleinstpartikel. Der Ozeanriese ist nicht so sauber, wie das Unternehmen behauptet. Leider lehnen die Reeder nach wie vor das Angebot ab, mit dem NABU und unabhängigen Gutachtern offizielle Messungen auf ihren Schiffen durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. weiterlesen…

Softwareupdate bei VW-Betrugs-Diesel unwirksam

Deutsche Umwelthilfe erhebt Klage gegen Kraftfahrt-Bundesamt 

Straßenmessungen vor und nach dem Softwareupdate eines VW Golf Diesel (Euro 5) zeigten immer noch 3,3-fache Überschreitungen des Stickoxid-Grenzwerts. Die DUH reicht daher Klage beim Verwaltungsgericht Schleswig gegen die vom Kraftfahrt-Bundesamt gegenüber VW erlassene Rückrufanordnung ein. Das Bundesverkehrsministerium verweigert nach wie vor die Auskunft über die Anforderungen zum Rückruf. weiterlesen…