Kälteeinbruch – Nebeneffekt der Erderwärmung?

Eisige Kälte und Klimawandel sind kein Widerspruch

Winter in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifySeit Anfang Januar ist der Winter grimmig, mit Schnee und Kälte. Tatsächlich könnten die tiefen Temperaturen sogar eine Folge der globalen Erwärmung sein. Unter dem Titel „Wo bleibt der Klimawandel?“ geht Marlene Weiß in der Süddeutschen Zeitung vom 16.01.2017 dieser Frage nach: weiterlesen…

Umweltschädliche Subventionen

„Blinder Fleck beim Klimaschutz“ – 57 Milliarden Euro Kosten für Bürger

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland - 2016 - Titel © Umwelt BundesamtDie umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). Mehr als 90 Prozent dieser Subventionen belasteten das Klima – und konterkarierten so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens, heißt es in der Pressemitteilung vom 05.01.2017 und weiter. weiterlesen…

VW-Winterkorn belastet

VW-interne, ver­trau­li­che Papiere

nterne Doku­mente belas­ten den ehe­ma­li­gen VW-Boss Mar­tin Win­ter­korn in der Abgas-Affäre erneut, so Bild am Sonntag am 15.01.2017 vorab. Die Unterlagen seien am 27.07.2015 in Wolfs­burg bei einer Sit­zung mit Win­ter­korn prä­sen­tiert worden. Sie zei­gen laut BamS unter ande­rem, wie der Kon­zern schon knapp zwei Monate vor Bekannt­wer­den des Skan­dals kühl kal­ku­lierte, wann man den US-Behörden die Wahr­heit sagen sollte (siehe auch Kolumne und solarify.eu/hoher-vw-manager-in-den-usa-verhaftet). weiterlesen…

Plasmaprozesse für Nanopartikel zur Energiespeicherung

Greifswalder Forscher bekommen 1,3 Millionen für CarMON

Im Januar startete das von der Leibniz-Gesellschaft mit 1,3 Mio. Euro geförderte Forschungsvorhaben CarMON (New Carbon-Metal Oxide Nanohybrids for Efficient Energy Storage and Water Desalination). Das Projekt zur Erforschung neuer effizienter Energiespeicherungs- und Wasserentsalzungs-Arten realisiert das Greifswalder Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Neue Materialien Saarbrücken und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung Düsseldorf realisiert. weiterlesen…

Was Windkraftanlagen mit Bahnschienen gemeinsam haben

Projekt am MPI für Eisenforschung zur Entwicklung eines neuen Stahls

Windturbinen und Eisenbahnschienen weisen sie eine Gemeinsamkeit auf: sogenannte weiß anätzende Risse (englisch: White Etching Cracks) – ein bislang weitgehend unverstandener Schadensmechanismus, der nicht vorhersagbar an mechanischen Kontaktpunkten auftritt und jährlich enorme Wartungskosten verursacht. Jetzt ist man am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) dem Schlüssel dieses Schadensphänomens auf der Spur – so eine Pressemitteilung auf der MPI-Webseite. weiterlesen…

MCC mit CO2-Uhr

Nicht mehr viel Zeit

Das Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hat eine beeindruckende Möglichkeit gefunden, das Ablaufen der noch emittierbaren Kohlendioxidmenge zu veranschaulichen – mittels einer CO2-Uhr. Sie zeigt, wie viel CO2 im jeweiligen Augenblick noch in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen. weiterlesen…

China zensiert Luft-App

Kaum Erfolge in der Verbesserung der Luftqualität

Stadttor von Peking im Smog - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftPeking versucht, wie alle Diktaturen, schlechte Nachrichten durch Zensur zu unterdrücken – das Portal pressetext.com schreibt: „Nach tagelangem Ausharren unter der Glocke des düsteren Smogs knipst die chinesische Regierung nun ein Tool zur Verbreitung unabhängiger Informationen aus: Die App Air Matters musste vor der Internetzensur kapitulieren.“ Obwohl die Luftverschmutzung im Reich der Mitte nicht nur in den Metropolen durchaus gefährliche Dimensionen erreicht hat, hält die Regierung ihrem Volk lieber Augen und Ohren zu, als effektiv tätig zu werden. weiterlesen…

Undurchsichtige Energiewende

Rechnungshof kritisiert BMWi

BMWi - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung, allen voran dem Bundeswirtschaftsministerium Sigmar Gabriels, mangelhafte Steuerung und gravierende Mängel bei der Kontrolle der Energiewende vor, schreibt Andreas Mihm in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er beruft sich dabei auf einen noch unveröffentlichten Prüfbericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss. „Das BMWI hat keinen Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“, so das harte Urteil. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) spricht von einer „Ohrfeige für das Bundeswirtschaftsministerium“. weiterlesen…

Wie stellen wir die Weichen für die urbane Mobilität?

Fünfter Trialog zur Energiewende von Humboldt-Viadrina Governance Platform und Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS)

Der Verkehrssektor verursacht fast ein Fünftel der CO2-Emissionen Deutschlands. Trotz sparsamerer Motoren konnten seine Emissionen seit 1990 nicht reduziert werden. Um den Verkehr klima- und umweltfreundlicher zu machen, muss das urbane Mobilitätssystem umgebaut werden. Aber können wir schon heute festlegen, wie wir uns künftig fortbewegen werden? Welche Technologien und Infrastrukturen benötigen wir, und wen müssen wir in die Planung einbeziehen? Diesen Fragen widmete sich am 12.01.2017 in Berlin der fünfte Trialog der Humboldt-Viadrina Governance Platform und des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). weiterlesen…

BNEF: 2016 weltweit 70 GW solar

Wind rückläufig – EE bald weltweit billiger als Fossile

Das britische Analystenhaus Bloomberg New Energy Finance (BNEF) schätzt den weltweiten Zubau 2016 auf 70 GW Photovoltaik (+14) und 56 GW Windkraft (-7) im vergangenen Jahr. Die Investitionen in Erneuerbare Energien seien 2016 um 18 Prozent auf 270 Mrd. Euro gesunken. An der Spitze liege – so berichtet photon – zwar weiterhin der Solarsektor mit ca. 110 Mrd., aber auch hier seien 32 Prozent Minus gegenüber 2015 zu vermerken (Windkraft: 103 Mrd., – 11 Prozent). weiterlesen…