Oxfam: Ein Zehntel verantwortet die Hälfte der weltweiten Treibhausgase

Emissionen in den Schwellenländern dienen oft dem Konsum der Menschen in den reichen Ländern

Es sind weltweit vor allem die reichen Menschen, die durch ihren extremen Konsum zum Klimawandel beitragen. Das geht aus dem am 02.12.2015 veröffentlichten Bericht „Extreme Carbon Inequality“ der Entwicklungsorganisation Oxfam hervor, der die konsumbedingten Emissionen der Menschen in armen und reichen Ländern vergleicht. Zwar wächst der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase vor allem in den Schwellenländern, dient dabei aber großenteils der Produktion von Waren, die in reichen Ländern konsumiert werden. weiterlesen…

1 Billion für Solar

Indien schiebt internationale Solarrevolution an

Getreu dem Ausspruch Achmed Yamanis, in der 70er Jahren Ölminister Saudi-Arabiens, die Steinzeit sei nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sondern weil neue Techniken und Verfahren erfunden worden seien, entstand beim Klimagipfel COP21 auf Anregung von Bill Gates eine neue Solarbewegung – die Agentur für Solartechnologie und Anwendungen« INSTA (International Agency for Solar Technologies and Applications): 20 Staaten werden zusammen mit 30 Superreichen Milliarden in saubere Energie für Entwicklungsländer investieren. weiterlesen…

Mehr als 50.000 Seiten Forschung frei im Netz

Sieg für Open Access: WZB macht 1.500 wissenschaftliche Texte zugänglich

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) stellt rund 1.500 Verlagspublikationen und damit mehr als 50.000 Seiten Text von WZB-Forscherinnen und -Forschern im Open Access zur Verfügung. Die Publikationen werden erstmals als Volltext im Internet unentgeltlich und dauerhaft zugänglich gemacht. Damit übernimmt das WZB eine Vorreiterrolle in der deutschen Sozialwissenschaft. weiterlesen…

Weiger zu Merkel-Rede – Leinen und Fischedick optinistisch

„Ambivalent“

BUND-Vorsitzender Hubert Weiger sah in Merkels Rede beim Weltklimagipfel in Paris lauter Ambivalenzen. „Die von Merkel wiederholte Vision einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts bleibt hinter den Forderungen von Klimawissenschaftlern zurück. Bis 2050 müssen wir in einer Welt mit 100 Prozent erneuerbaren Energien leben, damit wir den Temperaturanstieg mindestens unter 2 Grad halten können. Gut ist, dass die Kanzlerin die besondere Verantwortung der Industriestaaten beim Klimaschutz betont. Die Klimaschutzpläne der meisten Staaten hält sie zu Recht für unzureichend und befürwortet deren regelmäßige Nachbesserung. Aber auch Deutschland muss mehr tun, um sein Klimaziel einer 40-prozentigen Verringerung der CO2-Emissionen bis 2020 zu schaffen“, so Weiger, der die Glaubwürdigkeit Deutschlands in der Klimapolitik für angeschlagen hält. „Nicht nur, dass die Bundesregierung der deutschen Autoindustrie jedes Mal beispringt, wenn diese eine Aufweichung der CO2-Grenzwerte verlangt. Ein Fehler der Kanzlerin war auch ihre Weigerung, die klimaschädlichsten Braunkohlekraftwerke in Deutschland abzuschalten. Diese Chance, Deutschland wieder auf Klimakurs zu bringen, hat sie verpasst“, kritisierte Weiger. weiterlesen…

COP21: „Falsches Signal aus NRW“


Kraft und Duin geben Kohle Bestandsgarantie

Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) kritisierte „die pauschale Bestandsgarantien der Landesregierung für die Kohlenutzung bis 2050“. Klimaschutz sei nur mit schnellstmöglichem Umstieg auf Erneuerbare Energien und deutlicher Reduktion der Kohleverstromung möglich. Bei einer Reise nach Kolumbien hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kontroverse Themen wie Klimaschutz und Menschenrechtsverletzungen weitgehend ausgeklammert, sagen Naturschützer. weiterlesen…

RWE folgt E.ON-Beispiel

Energieriese spaltet sich

„Schwerer Fall von Ideenklau“, schrieb Gabor Steingart im Handelsblatt-Morgenbriefing vom 02.12.2015. Eine „Verzweiflungstat“ nannte es Marlies Uken in der Zeit und fuhr fort: „Retten, was noch zu retten ist: RWE braucht Milliarden, um sein Überleben zu sichern. Jetzt werden die Gewinnbringer ins Schaufenster gestellt, um Investoren zu locken“. Vorher war die Gerüchteküche fast blitzartig hochgekocht. weiterlesen…

Europäisches Stromnetz 2050 simulieren

Programm optimiert Szenarien mit Ziel möglichst geringer Gesamtkosten

Ähnlich wie Schienentrassen und Autobahnen zählt in Deutschland das Stromnetz zu den Lebensadern der Industriegesellschaft. Im nationalen wie europäischen Stromverbund verändert sich die Kraftwerkslandschaft und der Anteil von Wind- und Solarstrom wächst. Dies erfordert eine neue und optimierte Netzinfrastruktur. Das BINE-Projektinfo „Stromnetz mit starker DNA“ (15/2015) stellt ein Programm vor, dass für die oberste Spannungsebene ein möglichst kostenoptimiertes Stromnetz 2050 simuliert. Das Programm bewertet Zwischenergebnisse und rechnet nur mit den besten Varianten weiter. weiterlesen…

„Wendelstein 7-X“ betriebsbereit – Betrieb wird erlaubt

Kernfusion kann unter Auflagen beginnen

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS), die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für den Strahlenschutz, wird voraussichtlich in der kommenden Woche die Betriebsgenehmigung für das Forschungsexperiment Wendelstein 7-X erteilen. Das kündigte Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS, am 30.11.2015 an.
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