Paris als Wegmarke der 2-Grad-Grenze

COP21 und Einstieg in kohlenstoffarme Wirtschaft

Die freiwilligen Beiträge der Länder (INDC = intended nationally determined contributions) zum geplanten Klimaabkommen in Paris reichen zwar (noch) nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, warnt ein internationales Forscher-Team aus 16 Instituten, darunter das PIK-Potsdam. Aber sie könnten „zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn COP21 einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst“. weiterlesen…

Mit Licht zu Wasserstoff

Mit organischer Gerüstverbindung als Katalysator aus Wasser photolytisch Wasserstoff herstellen

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart und von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben neue poröse Materialien für die Photokatalyse entwickelt, die mittels Licht aus Wasser den vielseitigen Energieträger Wasserstoff erzeugen können. Dieser polymere Photokatalysator ist chemisch robust. Zudem lässt sich die Rate der Wasserstoffproduktion über kleine strukturelle Veränderungen am Katalysator regulieren. Die organischen Netzwerke eröffnen neue Wege zu polymeren Photokatalysatoren mit präzise einstellbaren Eigenschaften. weiterlesen…

Energieschwelle von 307 Elektronenvolt erreicht

Dunkle Materie: Mit CRESST auf der Suche nach Leichtgewichten

Erde, Sterne und Galaxien bilden nur den sichtbaren Teil der Materie im Universum. Den weitaus größeren Teil nimmt die unsichtbare dunkle Materie ein. In zahlreichen Experimenten fahnden Wissenschaftler nach den Teilchen der dunklen Materie – bisher vergeblich. Mit dem CRESST-Experiment am Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) lässt sich der Suchradius jetzt deutlich ausweiten: Die CRESST-Detektoren werden überarbeitet und können Teilchen nachweisen, deren Masse unterhalb des heutigen Messbereichs liegt. Somit steigt die Chance, der dunklen Materie auf die Spur zu kommen. weiterlesen…

Antidumping-Streit geht weiter

111 deutsche Solar-Installationsbetriebe treten EU ProSun bei

111 PV-Installationsbetriebe aus Deutschland haben sich dem Kampf des von SolarWorld gegründeten Industriebündnisses EU ProSun gegen chinesisches Preisdumping angeschlossen und treten für fairen Wettbewerb ein. EU ProSun will in eine Verlängerung der seit 2013 geltenden Antidumping-Maßnahmen in der Photovoltaik-Wirtschaft erreichen. ProSun-Präsident Milan Nitzschke freut sich über die Unterstützung der Handwerksbetriebe, wie eine Pressemitteilung wissen lässt. weiterlesen…

Kohle-KWK-Förderung wird beendet

Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Kraft-Wärme- Kopplungsgesetzes

Die Bundesregierung will mit dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) den Anteil von KWK-Strom an der Stromerzeugung steigern, um die Effizienz im Bereich der Strom- und Wärmeerzeugung zu erhöhen. Das KWKG fördert die Stromerzeugung von hocheffizienten KWK-Anlagen durch umlagefinanzierte Zuschläge auf den Marktpreis bei Modernisierung und Neubau von Anlagen und dem Neu- und Ausbau von Wärmenetzen und -speichern. Die von den Stromverbrauchern zu zahlende Umlage wird mit der Novelle (18/6419) auf maximal 0,53 ct/kWh (ca. 19 Euro im Jahr für den Durchschnittshaushalt) steigen. weiterlesen…

2,7 GW Braunkohle ab in die Reserve

Kohlekraftwerke gehen ab 2016 vom Netz

Das BMWi und die Energie-Konzerne RWE, Vattenfall und Mibrag haben sich auf die Stilllegung mehrerer Braunkohle-Kraftwerksblöcke geeinigt, wie das Ministerium mitteilte. Um das Klima zu schützen, sollen sie von Oktober 2016 bis Oktober 2019 nur noch als Notfall-Reserve gehalten und dann ganz stillgelegt werden. Mit der „Sicherheitsbereitschaft“ wird für Stromengpässe im Zuge der Energiewende eine zusätzliche Absicherung geschaffen. weiterlesen…

Widersprüchliches übers Ozonloch

DLR: Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau

Hieß es noch vor einem Jahr, das Ozonloch über der Antarktis werde sich nach UN-Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts wieder völlig erholen, so gibt jetzt das DLR Entwarnung von der Entwarnung: Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen km2 größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. weiterlesen…

Bonner COP21-Entwurf fertig

Klima-Vorkonferenz beendet – Kritik von MISEREOR

„Die Bemühungen um den weltweiten Klimaschutz sind einen Schritt vorangekommen“, meldete der WDR am frühen Morgen des 24.10.2015. In Bonn hatten sich die Unterhändler aus 195 Staaten nach fünftägigen Verhandlungen auf einen Rahmen-Entwurf für den neuen globalen Klimapakt geeinigt. Anfang Dezember soll beim UN-Klimagipfel COP21 in Paris (30.11.-11.12.2015) ein endgültiger Vertrag ausgehandelt werden. Unter anderem soll der Ausstoß klimaschädlicher Gase bis 2020 um 20 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken – und eine Obergrenze für die Erwärmung der Erdatmosphäre festgeshrieben werden. Offen bleibt nach wie vor, wie der Vertrag durchgesetzt werden soll. weiterlesen…

Elektro- und Elektronikgerätegesetz tritt in Kraft

Handel muss alte Elektrogeräte zurücknehmen – Kritik vom DUH – PV-Module registrierungspflichtig

Heute (24.10.2015) tritt das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz in Kraft. Das Gesetz wird die Rückgabe alter Elektro- und Elektronikgeräte deutlich vereinfachen. Zudem stärkt das Gesetz den Zoll dabei, den illegalen Transfer von Altgeräten in ärmere Länder zu unterbinden, wo sie häufig auf gefährlichen Deponien landen. Mit dem Gesetz werden die europarechtlichen Vorgaben der sogenannten WEEE-Richtlinie (engl.: Waste of Electrical and Electronic Equipment) umgesetzt. weiterlesen…

Paris und die 2-Grad-Grenze

Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

In einer gemeinsamen Pressemitteilung geben das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Institut du développement durable et des relations internationales (Iddri) die Kernaussagen eines Berichts zum Umbau des Energiesektors bekannt, der in Vorbereitung auf den Klimagipfel von Paris von 16 internationalen Forschungsinstituten erarbeitet wurde: weiterlesen…