Lichtblick: Deutschland vor Batteriespeicher-Boom

 Neuer digitaler Energiemarkt

Deutschlands Bürger haben die Energiewende in ihre Zukunftsplanung integriert. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) hält es für wahrscheinlich, dass 2030 in der Immobilie, in der er wohnt, ein Teil des benötigten Stromes selbst erzeugt wird. Fast genauso viele (31 Prozent) glauben, dass der vor Ort erzeugte Strom dann in einer Batterie gespeichert wird. 28 Prozent können sich sogar vorstellen, dass dieser Strom im Rahmen eines virtuellen Kraftwerks gehandelt werden könnte. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 2000 Bundesbürgern im Auftrag der Energiewende-Partner WWF und LichtBlick hervor. weiterlesen…

BMWi-Ladesäulenverordnung durchs Kabinett

Einheitliche Standards auch für Stecker

Das Bundeskabinett hat laut einer Pressemitteilung am 28.10.2015 die Verordnung des BMWi über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile behandelt. Sie hat klare, verbindliche Regelungen zu den Steckerstandards zum Inhalt und stellt sowohl Kontrolle der Vorgaben als auch technische Sicherheit der Anlagen sicher. weiterlesen…

Energiewende: Chancen und Herausforderungen für die Industrie

Vortrag von Robert Schlögl im Folkwang-Museum in Essen – „Wirtschaftsimpuls Ruhr. Energie mit Zukunft!“

Welche Chancen ergeben sich für die Wirtschaft, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, aus dem Umbau des deutschen Energiesystems? Wie können Wissenschaft und Forschung zum Gelingen der Energiewende beitragen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Praxisgesprächs „Energie mit Zukunft!“ in der Reihe „Wirtschaftsimpuls Ruhr“, mit Prof. Robert Schlögl, Fritz-Haber-Institut Berlin und Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, Müleim/Ruhr, am 27.10.2015 im Hirschland-Saal des Essener Museums Folkwang. weiterlesen…

Nachhaltiges Nordrhein-Westfalen 2030

Das Leitbild als Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie NRW

Nachhaltige Politik benötigt einen verlässlichen Rahmen. Das Wuppertal Institut hat im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitprojekts zur Nachhaltigkeitsstrategie ein Leitbild für ein Nachhaltiges Nordrhein- Westfalen 2030 erarbeitet. „Nordrhein-Westfalen entwickelt sich nachhaltig bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus“: So lautet der erste Satz des Leitbildes. weiterlesen…

Flüchtlinge und Studium

Zahlreiche Projekte und Programme an TU9-Universitäten helfen studierfähigen Flüchtlingen

Die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland ist auch an den TU9-Universitäten Thema: „Zuerst muss es humanitäre Hilfe für die Menschen geben, die vor Krieg und Gewalt nach Deutschland fliehen. Die TU9-Universitäten unterstützen natürlich auch die akademische Integration von studierfähigen Flüchtlingen, die in Deutschland bleiben werden und hier studieren wollen“, sagt Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, TU9-Präsident und Präsident der TU Darmstadt. „Dafür haben die TU9-Universitäten zahlreiche Projekte und Programme initiiert.“ weiterlesen…

EEG-Ausschreibungen technologieneutral durchführen

Gutachten der Monopolkommission

Die Monopolkommission schlägt in einem Sondergutachten vor, Ausschreibungen im Rahmen des EEG technologieneutral durchzuführen. In der (inzwischen von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten) Untersuchung mit dem Titel „Energie 2015 – Ein wettbewerbliches Marktdesign für die Energiewende“ begrüßt sie die geplante Mengensteuerung über Ausschreibungen zwar… weiterlesen…

Essen ab 2016 mit Energie-Campus Ruhr

100 Millionen Euro Investition

In Essen soll mit Beginn des kommenden Jahres der „Energie-Campus Ruhr“ errichtet werden. In die Forschungseinrichtung im Nordviertel werden, so die Planung, das Land, die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Privatwirtschaft rund  100 Millionen Euro investieren. Wie das futuristische Kompetenzzentrum Energie aussehen soll, zeigt ein internes Konzept, das der WAZ vorliegt. Ein Bericht von Thorsten Schabelon, WAZ. weiterlesen…

Klimawandel schadet Bruttoinlandsprodukt

NASA stellt Projektion zum Klimawandel ins Netz – beängstigende Schlüsse

Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf Wirtschaft und Bruttoinlandsprodukt bis 2100 zeigt ein neues Datenmodell der US-Raumfahrtbehörde NASA. US-Forscher hätten eine Formel für die Klimaabhängigkeit der Gesamtwirtschaft ermittelt, teilte die Behörde am 20.10.2015 mit. Das elf Terabyte umfassende Modell zeigt zu erwartende Temperaturen, Regenfälle, Stürme und andere Wetterereignisse. Die Daten variieren je nach angewandtem CO2-Ausstoß-Szenario. Die Auflösung sei so groß, dass auf der Karte bis in einzelne Städte hineingezoomt werden könne. Das Datenset sei kostenlos einsehbar und richte sich nach Angaben der Nasa vor allem an Wissenschaftler und Behörden. weiterlesen…

Fossile Energien schröpfen Schwellen- und Entwicklungsländer

Erdölimporte und Subventionen für Öl, Gas und Kohle belasten Haushalte und Umwelt vieler Staaten massiv

Kostspielige und umweltschädliche Importe fossiler Energien kommen die Entwicklungs- und Schwellenländer ebenso wie die Industriestaaten teuer zu stehen. Wie aus aktuellen Daten Welthandelsorganisation (WTO) hervorgeht, belief sich im vergangenen Jahr der Import von Brennstoffen global auf 2,85 Milliarden Euro. Das waren trotz niedriger Ölpreise im zweiten Halbjahr nur knapp sieben Prozent weniger als im Vorjahr. „Ein Umstieg auf Erneuerbare Energien erspart teure Importe, entlastet die öffentlichen Haushalte und die Umwelt“, betont der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer. weiterlesen…