Baubeginn für M5BAT in Aachen

E.ON: Weltweit einmaliger modularer Batteriegroßspeicher

Am 12.08.2015 hat auf dem Gelände der RWTH Aachen der offizielle Baubeginn des modularen Batteriegroßspeichers M5BAT. Derartige Speicher können ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden, da sie entscheidend zur Systemstabilität beitragen. Zusätzlich eröffnen sie ein breites Spektrum an Anwendungsfeldern. Die geplante Leistungsklasse von fünf Megawatt sowie die hohe Modularität – bei der unterschiedliche Batterie-Technologien miteinander verknüpft werden – machen das „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) genannte Speichersystem weltweit einmalig. weiterlesen…

Kabinett verabschiedet Atom-Entsorgungsprogramm

Kritische Stimmen

Auf Vorschlag von Umweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 12.08.2015 ein „umfassendes Konzept zur verantwortungsvollen und sicheren Entsorgung aller radioaktiven Abfälle“ verabschiedet. Als Grundlage für die Erstellung dieses Nationalen Entsorgungsprogramms hat das Bundesumweltministerium erstmals eine Gesamtdarstellung erarbeitet, die allen absehbaren und potentiellen Atommüll beinhaltet, der entsorgt werden muss. weiterlesen…

Japan wieder atomar

Neustart ohne Comeback

„Japan strahlt wieder“ titelte das Handelsblatt sarkastisch, und „Aus Fukushima nichts gelernt?“ fragte die Rhein-Neckar-Zeitung entgeistert: Trotz des bei den meisten Japanern tiefsitzenden Schocks von Fukushima hat Japan am 11.08.2015 im ersten Atomkraftwerk wieder eine Kettenreaktion eingeleitet und den Meiler hochgefahren – „eine Renaissance der Atomkraft ist aber nicht in Sicht“, begütigt ARD-Energieexperte Jürgen Döschner auf tagesschau.de. Experten warnten vor Risiken aufgrund des langen Stillstands und durch den Vulkanismus der Gegend. weiterlesen…

Effizienzlabel auch für alte Heizungen

Gabriel: Neues Effizienzlabel für alte Heizkessel hilft beim Energiesparen und informiert über Energieeffizienz

Das Bundeskabinett hat am 12.08.2015 die gesetzlichen Grundlagen zur Umsetzung des „nationalen Effizienzlabels für Heizungsaltanlagen“ beschlossen. Das neue Effizienzlabel gilt ab dem 01.01.2016 für Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, und liefert Verbrauchern kostenfrei Informationen über den individuellen Effizienzstatus ihrer Heizkessel. Siehe auch : solarify.eu/energieeffizienz-label. weiterlesen…

VCD fordert Handeln von Politik

Bei Präsentation der VCD-Umweltliste: „Bundesregierung muss handeln und Klimaschutz endlich konsequent umsetzen“

Am 12.08.2015 hat der VCD zum 26. Mal die Sieger der VCD-Auto-Umweltliste präsentiert. Auf dem Siegertreppchen standen drei unterschiedliche Techniken: Hybrid, Diesel- und Erdgasantrieb. Auf Platz eins ein alter Bekannter, so die Mitteilung des VCD: der Lexus CT 200h. Eine dominierende Technologie gebe es derzeit nicht, erklärte der VCD in Berlin. weiterlesen…

Anti-Dreckschleuder

England baut erstes Kraftwerk mit negativen Emissionen

Jenseits des Kanals könnte bald das erste Kraftwerk entstehen, das CO2 absorbiert statt es auszustoßen. Englands größter Stromanbieter Drax will seine Produktion auf Erneuerbare Energien aus Biomasse umstellen. Bald könnte das erste Kraftwerk der Welt mit negativer CO2-Bilanz ans Netz gehen, so das Webportal WIRED.
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Hitzefrei für AKW?

Hitzewelle macht Atommeilern zu schaffen

Andauernde Hitze und längere Trockenphasen können (nicht nur) für deutsche Atomkraftwerke zum Problem werden. Nach Angaben des niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel hätten die hochsommerlichen Temperaturen Anfang Juli fast zur Abschaltung des niedersächsischen AKW Grohnde (Landkreis Hameln-Pyrmont) geführt. Das berichtete der Nachrichtensender n-tv am 05.08.2015 auf seinem Online-Portal zusammen mit mehr als tausend deutschen Medien. Ursache für die Hitzeanfälligkeit der Meiler sind wetterbedingt aufgeheizte Flüsse, aus denen AKW ihr Kühlwasser beziehen. weiterlesen…

RWE baut um

Aufsichtsrat billigt Neuorganisation – RWE AG wird als Holding abgeschafft und in operative Gesellschaft umgewandelt

Der Aufsichtsrat hat am 10.08.2015 dem Vorschlag des RWE-Vorstands zugestimmt, die Management-Holding in eine operative Gesellschaft umzuwandeln und die deutschen RWE-Gesellschaften weitestgehend darin zu bündeln. Strukturen werden verschlankt, Bürokratie abgebaut, viele Vorstands- und Aufsichtsratsgremien im Konzern fallen weg – aber: Alle Standorte bleiben erhalten.
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