Klimabedingte Migration und Flucht

Ein Hintergrund der Klima-Allianz: Klimawandel als Ursache von Migration und Flucht

Steigende Temperaturen und Meeresspiegel, veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Extremwetterlagen, schmelzende Gletscher und immer häufigere Naturkatastrophen: Die Symptome des Klimawandels haben erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Menschheit. Besonders betroffen sind vor allem die Menschen, die am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind. Dahingegen spüren die industrialisierten Länder mit ihren hohen CO2-Emissionen bislang verhältnismäßig wenig von den Folgen globaler Erwärmung und sind zugleich finanziell besser ausgestattet, um sich an diese anzupassen. Ein Hintergrund der Klima-Allianz zu einem hoch-aktuellen Thema. weiterlesen…

HSBC zu Hinkley Point C: „Nicht nötig“

Europas größte Bank rät britischer Regierung, AKW-Pläne aufzugeben

Die Pläne für Hinkley Point C, Großbritanniens erstem AKW-Neubau nach Ablauf von fast 30 Jahren, stoßen zunehmend auf Kritik von Politik und Banken. Einer Analyse von Europas größter Bank HSBC (Hongkong & Shanghai Banking Corporation) zufolge sind die Kosten für das 35-Milliarden-Euro-AKW „immer schwerer zu rechtfertigen“. Die HSBC hat im Auftrag der EdF den Finanzierungsplan für Hinkley Point C erstellt. „Zu teuer … Nicht nötig …“ so der Tenor der aktuellen Untersuchung. Und : „Wir sehen ausreichend Gründe für die britische Regierung das Projekt zu verzögern oder abzubrechen“ (in Mail on Sunday vom 01.08.2015). weiterlesen…

Zweite Ausschreibungsrunde (PV) 3x überzeichnet

Zahlreiche Gebote in zweiter Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen eingegangen    

Die zweite Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen endete am 3. August 2015. Es gingen insgesamt 136 Gebote ein. Das Ausschreibungsvolumen von 150 MW wurde dabei mehr als dreifach überzeichnet. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit noch die Zulässigkeit der 136 Gebote. Die Zuschläge werden anschließend bekanntgeben. weiterlesen…

Nachhaltige Energieversorgung – was ist das?

Ein Ausblick auf die Post-2015-Agenda

Gastbeitrag von Matthias Ruchser

Im September 2015 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen voraussichtlich die Post-2015- Agenda mit neuen, universellen Zielen nachhaltiger Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), beschließen. Den Vorschlag für die Erarbeitung neuer Nachhaltigkeitsziele unterbreiteten Kolumbien und Guatemala im Vorfeld der United Nations Conference on Sustainable Development, auch Rio+20 genannt, die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattgefunden hatte. Daraufhin setzten die Vereinten Nationen eine Open Working Group (OWG) ein. Sie stellte Ende Juli 2014 ihren Vorschlag für 17 Ziele und 169 Unterziele nachhaltiger Entwicklung im Rahmen der Post-2015-Agenda vor. Die Ziele fordern unter anderem die Beendigung von Armut und Hunger, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltige Energieversorgung, Klima- und Umweltschutz sowie, die Ungleichheit innerhalb und zwischen Staaten zu verringern. Das neue an den SDGs ist: Sie haben universellen Charakter und sie gelten für alle – Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländer. weiterlesen…

Tödliche Treibstoffe

IWF: Billige Spritpreise lassen Jahr für Jahr 1,6 Millionen Menschen sterben

Der Internationale Währungsfonds hat ermittelt, dass die G20-Staaten fossile Treibstoffe mit umgerechnet 918 Euro (1.000 Dollar) pro Kopf und Jahr subventionieren – wie der englische Guardian berichtet. Die erschreckende Zahl ist aber eine andere: Laut IWF sterben jedes Jahr 1,6 Millionen Menschen auf Grund des Billigsprits. weiterlesen…

In einer Stunde über den Atlantik

Airbus bekommt Patente für Überschall-Flugzeug

Flugzeugfans müssen sich zwar noch lange gedulden, bis sie mal eben in drei Stunden von Paris nach Tokio fliegen können. Airbus jedenfalls hat laut „The Guardian“ in den USA Patente für den Bau eines Super-Flugzeugs angemeldet, das innerhalb einer Stunde von London nach New York über den Atlantik fliegen können soll. Die Patente erkannten die USA nun an. weiterlesen…

Deutscher Strom – nein danke!

Nachbarn wollen keine überschüssige deutsche Energie

Die von Deutschland in die Nachbarländer exportierten Strommengen schlagen ständig neue Rekorde. Doch diese Energie ist im Ausland zunehmend unerwünscht. Immer mehr Nachbarstaaten ergreifen Maßnahmen, um den Zufluss zu blockieren – schreibt das Naturstrom-Webportal energiezukunft.eu. weiterlesen…

Adria-Öl- und Gasförderung wird uninteressant

Rettung der letzten Adria-Delfine: Energiekonzerne steigen aus Offshore-Öl- und Gas-Planungen in Kroatien aus

„Sie verlassen das sinkende Schiff“, kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. Wie die „Kroatische Agentur für Kohlenwasserstoffe“ am 29.07.2015 bestätigte, haben die österreichische OMV und Marathon Oil aus den USA  ihre Bohrlizenzen zurückgegeben. Kroatischen Medien zufolge hat sich auch ExxonMobil aus einer anvisierten Kooperation mit dem kroatischen Energiekonzern INA zurückgezogen. weiterlesen…