Wuppertal-Institut: Deutliche Beschleunigung notwendig


Dekarbonisierung europäischer Energiesysteme

„Die Dekarbonisierung von Energiesystemen erfordert einen starken Strukturwandel“, so eine Medienmitteilung des Wuppertal-Instituts. In dem Artikel „Tracking sectoral progress in the deep decarbonisation of energy systems in Europe“ schlagen die Autorinnen und Autoren „eine Methodik vor, um die Dekarbonisierung der Energiesysteme in der Europäischen Union weiter zu verfolgen. Darüber hinaus werden die Dekarbonisierungsraten in der Elektrizitäts-, Wohn-, Transport- und Industriebranche analysiert“. weiterlesen…

Monopolkommission: Netzausbaukosten begrenzen


Sondergutachten schlägt erzeugerseitiges regionales Netzentgelt für EE-Anlagen vor

Um die Treibhausgas-Reduktionsziele zu erreichen, sollte das europäische Emissionshandelssystem gestärkt werden, indem weitere Sektoren einbezogen werden – so eine Medienmitteilung derMonopolkommission, Außerdem fordert das Sondergutachten Energie 2017 – Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden Anpassungen bei der Konzessionsvergabe für den Netzbetrieb, um die Verbraucher zu entlasten. weiterlesen…

Viel mehr CO2 als befürchtet

Guardian: „Kohlendioxid-Emissionen aus sich erwärmenden Böden könnten katastrophale Rückkopplungseffekte auslösen“

Eine über 26 Jahre im Harvard-Forest durchgeführte Studie belegt erstmals, dass natürliche biologische Faktoren zu einem potenziell unaufhaltsamen weiteren Anstieg der Temperaturen führen können – wenn die Erderwärmung einen gewissen Punkt überschreitet (Kippschalter). Forscher erhitzten einige der Waldflächen mit unterirdischen Kabeln bis 5° C über dem normalen Niveau, und ließen den Rest zur Kontrolle unbeheizt. Der britische Guardian publizierte die Ergebnisse. weiterlesen…

Bundesnetzagentur startet erste KWK-Ausschreibung

Homann: „Werden Erkenntnisse aus den EE-Ausschreibungen anwenden“

Die Bundesnetzagentur hat heute laut einer Medienmitteilung die erste Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für den Gebotstermin 01.12.2017 eröffnet. Mit der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und dem Erlass der Schaltungsbeschreibung hat der Gesetzgeber auch die Förderung für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung im Anlagensegment von mehr als 1 bis einschließlich 50 Megawatt auf Ausschreibungen umgestellt. weiterlesen…

Am Fuß der Zugspitze kracht es am häufigsten

Bei Kiel gibt es die wenigsten Gewitter

Xavier hat es jüngst wieder demonstriert: Sturm, Hagel und Starkregen verursachen jedes Jahr deutschlandweit durchschnittlich zwei Milliarden Euro Schaden. Forscher am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben untersucht, wo es am häufigsten blitzt und donnert. Nicht im Norden, wie Xavier nahelegen könnte, sondern ganz im Gegenteil. weiterlesen…

NO2-Grenzwerte in Berlin ständig überschritten


Konkrete Daten aus dem IASS

In Berlin werden derzeit regelmäßig die EU-Grenzwerte für Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. Wie würde sich die Luftqualität in der Stadt verändern, wenn Diesel-PKW geltende Emissionsstandards einhielten? Forscher des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) haben dazu in einer neuen in den Environmental Research Letters publizierten Studie konkrete Daten vorgelegt. weiterlesen…

Worauf es für die deutsche Politik beim Energiepaket der EU ankommt


Strategievermerk der Heinrich-Böll-Stiftung nach der Bundestagswahl

Nach der Bundestagswahl wird die weitere Ausrichtung der deutschen Energiewende Thema der Koalitionsverhandlungen sein. Doch wenn Deutschland sein Energiesystem bis 2050 grundlegend transformieren will, geht das nur mit den europäischen Nachbarn. Denn ein europaweit verknüpftes Stromnetz senkt die Kosten der Integration von erneuerbaren Energien und erleichtert es, Flexibilitätspotentiale zu erschließen. Auch im Bereich der Energieeffizienz braucht es für Produktstandards Entscheidungen auf EU-Ebene. Und letztlich kann nur eine EU-weite Klimaschutzanstrengung einen angemessenen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens leisten. Katharina Umpfenbach von der Heinrich-Böll-Stiftung hat einen Strategievermerk zu den Koalitionsverhandlungen geschrieben. weiterlesen…

EPFL verbessert Stabilität von Perowskit-Solarzellen

Durchbruch markiere einen Rekord

Perovskit-Solarzellen (PSCs) können hohe Lichtumwandlungseffizienz bei geringen Herstellungskosten bieten. Um aber kommerziell lebensfähig zu sein, müssen sie langlebig sein und dürfen im Laufe der Zeit nicht unter Sonnenlicht degradieren. Mit dem Einsatz von Kupfer-Thiocyanat und einer Graphene-Schicht haben Wissenschaftler der schweizerischen École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL Eidgenössische Technische Hochschule) die Solarzellen länger stabil halten können – ein wichtiger Schritt für die Kommerzialisierung dieser Photovoltaik-Technologie. Sie haben mehr als 95% ihrer anfänglichen Wirkungsgrade von über 20% bei voller Sonnenlichtbeleuchtung und 60 ° C für mehr als 1000 Stunden beibehalten. Der Durchbruch, der die höchste Stabilität für Perovskit-Solarzellen markiert, wurde im Fachblatt Science veröffentlicht. weiterlesen…

Energieeffizienz bremst Treibhausgasemissionen

IEA verlangt aber mehr Anstrengungen

Der am 05.10.2017 im Berliner Wirtschaftsministerium vorgestellte Bericht Energy Efficiency Market Report 2017 der Internationalen Energieagentur (IEA) kommt zu dem Ergebnis, dass es vor allem weltweiten Verbesserungen bei der Energieeffizienz zu verdanken ist, dass die energiebedingten Treibhausgasemissionen nicht weiter angestiegen sind. Doch die Agentur monnierte gleichzeitig, dass die Regierungen nicht so vorankämen, wie es möglich wäre. Die Bemühungen hätten deutlich nachgelassen. weiterlesen…

Elektromobilität: Rohstoffe für die Verkehrswende


Nachhaltige Rohstoffversorgung für die Elektromobilität

Auch wenn der Anteil der Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2050 signifikant ansteigt, kann die Rohstoffnachfrage für die Elektromobilität gedeckt werden. Die weltweiten Vorkommen an Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin übersteigen den prognostizierten Bedarf deutlich. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine am 05.10.2017 vorgestellte Analyse des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Verkehrswende. weiterlesen…