Andere Rohstoffpolitik nötig


Vor der Alternativen Rohstoffwoche fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis konkrete Fortschritte im Koalitionsvertrag

Die deutsche Rohstoffpolitik muss grundsätzlich reformiert werden, wenn sie global gerecht und ökologisch tragbar werden soll. Dies fordert, wie Germanwatch am 10.10.2017 mitteilt, ein breites Bündnis von Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die sich im Arbeitskreis (AK) Rohstoffe zusammengeschlossen haben. Anlässlich der dritten Alternativen Rohstoffwoche (16. – 22.10.2017) formulieren die Organisationen – Eckpunkte, die nach ihrer Ansicht in den neuen Koalitionsvertrag gehören. weiterlesen…

Fernreise-Trend: Höher, schneller, weiter


Warum in die Ferne reisen, wenn hoch­interessante und wunder­schöne Reiseziele direkt vor unserer Haustür liegen?

Nach seiner Herbstwanderung quer durch die Dolomiten empfiehlt Joschua Katz auf der Meinungsseite von energiezukunft auch in Deutschland und Europa wunderbare Reiseziele zu entdecken – und gleichzeitig Klima und Umwelt zu schonen. – Joschua Katz studierte Wirtschaftswissenschaften an TU- und FU Berlin (M.Sc.) und arbeitet seit 2015 in der Redaktion von energiezukunft. weiterlesen…

VW jetzt auch noch im CO2-Zwielicht


Vorwürfe aus internen Quellen wg. Spritverbrauchs

Trotz Absatzsteigerung in den USA („Amerikas Absatzkönig im September“) erneut schlechte Schlagzeilen (und Nachrichten) für Volkswagen: „VW: Erst Stickoxid-Betrug, jetzt CO2-Schummeleien?“ titelte Wallstreet-Online, „Abgasskandal kostet Volkswagen 2,5 Milliarden mehr“ das Finance Magazin, und die Überschrift auf T-Online-Nachrichten lautete: „VW-Mitarbeiter sollten Messwerte verschleiern“. Wie immer drastisch BILD: „Abgas-Skandal – Die geheime Schmutz-Liste von VW“. Es ist höchstwahrscheinlich, das weiterlesen…

Seltene Erden als Metalle unserer Zeit

Postfossil und digital

Die sogenannten Seltenen Erden begegnen uns, ohne dass wir das bemerken, auf Schritt und Tritt. Denn von der Kommunikationstechnologie bis zur Energietechnik gestalten wir mit ihnen unseren modernen Alltag. Der zehnte Band der Reihe Stoffgeschichten aus dem oekom verlag, „Seltene Erden. Umkämpfte Rohstoffe des Hightech-Zeitalters“ (erscheint am 02.11.17), informiert über Geschichte, Verwendung und Bedeutung von Neodym, Europium & Co. weiterlesen…

MIT-Mathematiker warnt vor Massensterben

Bis 2100 können Ozeane genügend Kohlenstoff für ein Massensterben von Arten in kommenden Jahrtausenden aufgenommen haben

Daniel Rothman, Professor für Geophysik am Massachusetts Institute of Technologie (MIT), hat zu berechnen versucht, wie sich weiter steigende CO2-Werte auf die Artenvielfalt der Erde auswirken werden. Rothman sieht eine Katastrophen-Schwelle, andere nennen das einen Kippschalter, der nicht überschritten werden dürfe – andernfalls drohe das nächste Massensterben in weniger als 100 Jahren. In seinem Essay, veröffentlicht am 29.09.2017 im Wissenschafts-Journal Science Advances, definiert Rothman zwei besonders gefährliche Szenarien: weiterlesen…

Noch 330 Jahre Tagebaufolgen

Streit um Rückstellungen – RWE Power AG mit Gutachten

Die RWE AG hat der für Bergbau und Energie in NRW zuständigen Bezirksregierung Arnsberg drei externe Gutachten zu den Rückstellungen für die Langzeitfolgen des Braunkohlenbergbaus im Rheinischen Revier vorgelegt. Darin steht, dass die durch Tagebaue im Bereich der Wasserwirtschaft verursachten Schäden, wie trocken gefallene Feuchtgebiete, verunreinigte Trinkwasservorräte oder abgesunkene Grundwasserspiegel, noch bis 2350 zu spüren sein werden. Die Rücklagen von RWE dafür werden angezweifelt. weiterlesen…

Förderfreier PV-Park preisgekrönt

Anesco weiht erste britische PV-Anlage ohne Subventionen ein

Das neue Solarkraftwerk hört auf einen prosaischen Namen: „Lehmhügel“ (Clayhill) heißt der 10-MW-PV-Park in der Nähe von Flitwick in der südenglischen Grafschaft Bedfordshire wörtlich übersetzt. Das Besondere daran: er soll sich – einer Medienmitteilung zufolge – ohne staatliche Förderung finanzieren. Dafür ist die Freiflächenanlage mit einem 6-MW-Speichersystem kombiniert und erwartet Extrazahlungen für Dienstleistungen im nationalen Stromnetz. Großbritannien bietet durch eine nationale CO2-Steuer günstigere Standortbedingungen als Deutschland. weiterlesen…

EuGH verhandelt Hinkley Point C

Teuerstes AKW der Welt – Steuerzahler löhnen – Urteil Mitte 2018

Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat am 05.10.2017 die Verhandlung über die Klage Österreichs und Luxemburgs (T-356/15) gegen die britischen Staatsbeihilfen für den Neubau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point C begonnen. In einer sogenannten Nichtigkeitsklage wenden sich die beiden Länder gegen die Genehmigung der Subventionen durch die EU-Kommission. Gleichzeitig klagt auch der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy (siehe solarify.eu/hinkley-point-c-wieder-vor-eugh). Mit einem Urteil wird erst Mitte 2018 gerechnet. weiterlesen…

„Wir sind das Volt!“


Bis 2023 230 „energetische Millionen“ investieren

Die noch jungen Berliner Stadtwerke haben mit Solgans wie „Wir sind das Volt!“, „Power to the people“ und „100 % Haltung – 0 % Spaltung“ eine viel beachtete Werbekampagne für ihren Strom aus Erneuerbaren Energien gestartet. Man habe – so eine Medienmitteilung – bereits Ökostrom-Kapazitäten für 24.000 Haushalte aufgebaut. Damit könnten 28.500 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. weiterlesen…