Den grünen Aufschwung liefern

Aufruf der Solarthermie-Industrie

Die kommenden 10 Jahre werden entscheidend sein, um den Wärmemarkt zu zu dekarbonisieren. Bis 2030 benötigt man solarunterstützte Heizsysteme für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie, da alle danach installierten Systeme höchstwahrscheinlich auch 2050 noch in Betrieb sein werden und den Klimazielen im Weg stehen werden. Die europäische Solarwärmeindustrie rief jetzt politische Entscheidungsträger in den EU-Mitgliedsstaaten auf, rasch konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Der Aufruf wurde von 181 Unternehmen und Organisationen aus 20 Ländern unterzeichnet. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Die Entdeckung der Erderwärmung 

Eine Chronologie von 2008 – heute noch aktuell

2001 gab ein internationales Gremium namhafter Klimawissenschaftler bekannt, dass sich die Welt – mit zumindest in den letzten zehn Jahrtausenden beispielloser Geschwindigkeit – erwärmt hat, und dass die Erwärmung durch die Anhäufung von Treibhausgasen infolge menschlicher Aktivitäten verursacht wurde. Die Geschichte, wie Wissenschaftler durch unerwartete Wendungen zu dieser Schlussfolgerung kamen, ist die Geschichte, die Spencer Weart vom American Institute of Physics, Maryland, in The Discovery of Global Warming erzählt hat. 2008 brachte er seinen preisgekrönten Bericht durchgehend überarbeitet auf den neuesten Stand, mit einer neuen Schlussfolgerung, die zeigte, wie sich der wissenschaftliche Konsens in der Weltöffentlichkeit ausgebreitet und wie ein neues Verständnis der menschlichen Verantwortung für den Klimawandel Einzelpersonen und Regierungen zum Handeln angeregt hatte. weiterlesen…

BMWi unterstützt Finanzierung einer Batteriezellenfabrik in Schweden mit staatlicher Garantie

443 Millionen Euro

Die Bundesregierung wird die Finanzierung einer Batteriezellenfabrik in Schweden mit einer staatlichen Garantie von 443 Millionen Euro unterstützen. An dem Vorhaben sind laut einer BMWi-Medienmitteilung vom 17.08.2020 mit Volkswagen und der BMW Group Unternehmen der deutschen Automobilindustrie maßgeblich beteiligt. Die Unternehmen gehen mit Northvolt eine strategische Kooperation für die gemeinsame Forschung und Entwicklung ein. weiterlesen…

Ölmultis heizen Klima mit Nordsee-Methan-Lecks an

Greenpeace untersucht Methan-Leck am Meeresboden

Ein durch die Öl- und Gasindustrie verschuldetes Methan-Leck im britischen Sektor der Nordsee haben Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten von Bord des Schiffes Esperanza dokumentiert. Mit einem ferngesteuerten Unterwasserroboter filmten sie einer Medienmitteilung vom 14.08.2020 zufolge zwei der Gas emittierende Krater (Durchmesser: 50 bzw. 15 Meter) am Meeresboden in etwa 100 Metern Wassertiefe (Positionen: 57°55.30’N, 001°37.87’E und 57°54.81’N, 001°38.72’E). weiterlesen…

Grönlands Eisschmelze bereits unumkehrbar – Widerspruch

Klima-Kippschalter doch noch nicht umgekippt? Keineswegs alles gut

Das sich erwärmende grönländische Eisschild hat bereits den Point of no return überschritten: Selbst wenn das Klima abkühlt, so ein am 13.08.2020 open access in Communications Earth and Environment veröffentlichtes Forschungsergebnis, werden die Gletscher weiter schrumpfen, schreibt Laura Arenschield in den Ohio State News. Nahezu 40 Jahre Satellitendaten aus Grönland zeigten, dass die Gletscher auf der Insel sschon so stark geschrumpft seien, dass die Eisdecke weiter schrumpfen würde, selbst wenn die Erderwärmung heute gestoppt werden könnte. Auf Twitter weisen allerdings Wissenschaftler wie Stefan Rahmstorf oder Michael Mann darauf hin, dass die Studie diese Aussagen nicht decke. (Foto: Eisberge in der Nähe von Grönland entstehen aus Eis, das von den Gletschern der Insel abgebrochen ist. Diese verlieren einer neuen Untersuchung zufolge so schnell Eis, dass die Gletscher Grönlands selbst bei einem völligen Stopp der globalen Erwärmung weiter schrumpfen würden – © mit freundlicher Genehmigung von Michalea King) weiterlesen…

Klimaforscher verlangt Rückzug aus vielen Erdregionen

Hans-Otto Pörtner: Artenvielfalt schützen und gegen Ausbruch neuer Pandemien wappnen

Der deutsche Klimaforscher Hans-Otto Pörtner fordert den kompletten Rückzug des Menschen aus vielen Erdregionen ausgesprochen. „Die Gebiete müssen von der menschlichen Nutzung und Ausbeutung geschützt, gegebenenfalls befreit werden“, sagte der Ko-Vorsitzende der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Genf. Damit könnte die Menschheit gegen den Klimawandel angehen, die Biodiversität schützen und sich gleichzeitig vor neuen Pandemien schützen. weiterlesen…

Klimaschutzziele nur Minimalziel

Hitze, Trockenheit und Unwetter: Dringlichkeit der Energiewende immer höher

Temperatur-Rekorde, ausbleibender Niederschlag in einigen Regionen und starke Unwetter in anderen führen uns deutlich vor Augen: Der Klimawandel ist real und auch bei uns längst angekommen. Und nur mit realen Handlungen lässt sich dieser abschwächen. „Die Regierung muss jetzt anpacken statt nur Versäumnisse einzugestehen. Es ist höchste Zeit, Maßnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen“, kommentiert Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) die aktuelle Hitze-Welle. weiterlesen…

52-Gigawatt-Deckel für Photovoltaik endgültig aus EEG gestrichen

Lange Zeit des Bangens für deutsche PV-Industrie zu Ende

Es dauerte fast elf Monate von der Ankündigung bis zum Vollzug: Seit dem 14.08.2020 ist der 52-Gigawatt-Deckel nicht mehr im EEG zu finden. Am gleichen Tag ist das sogenannte Gebäudeenergiegesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Mit diesem Gesetz hatte der Bundestag auch noch die Streichung des Deckels für alle Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt Leistung kurz vor der Sommerpause beschlossen. Während das Gebäudeenergiegesetz erst am 1. November in Kraft tritt, greift die Änderung des EEGs bereits ab dem heutigen Tag, wie Sandra Enkhardt im pv magazine schreibt. weiterlesen…

Pro Energiewende: Eigenverbrauchslösungen fördern statt bestrafen

„Kombination aus Photovoltaik- und Speichersystem für den privaten Haushalt trägt aktiv zur Einsparung von CO2 bei“

Rekordhitze in der Arktis und brennende Regenwälder zeigen unübersehbar die Dringlichkeit einer globalen Energiewende auf. CO2-Emissionen müssen umgehend massiv reduziert werden, um den Schaden für Mensch und Natur noch begrenzen zu können. In der Hoffnung, klimafreundliche Anreize für die Wirtschaft zu schaffen, führt die Bundesregierung ab 2021 eine CO2-Abgabe für die Bereiche Wärme und Verkehr ein.[1] Aktuelle Marktforschung belegt aber, dass neben der Bepreisung hoher CO2-Emissionen auch die Belohnung des Engagements für die Energiewende gefordert wird. Im Auftrag des Stromspeicher-Spezialisten E3/DC hat der unabhängige Marktforscher EUPD Research gut 2.000 Bürger in Deutschland zu ihrem Wissensstand und ihren Einschätzungen bei wichtigen Energiewendethemen befragt. Auch Motivatoren und Hindernisse für klimafreundliches Engagement waren Teil der Erhebung. weiterlesen…

Grüner Strom für Europa: Auch kleinteilige Lösungen bezahlbar

„Für zügige Energiewende sollte gewünschte Größe des Stromerzeugungssystems schnell geklärt werden“

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft- 20150418_163751Bis 2050 soll Europa ein klimaneutraler Kontinent werden. Dafür muss der Strom weitgehend aus erneuerbaren Energien stammen. Die Umsetzung der Energiewende wird kontrovers diskutiert: Als preisgünstigste Lösung gilt eine Konzentration der Energieerzeugung an den geeignetsten Standorten des Kontinents, viele Bürger favorisieren allerdings kleinere Versorgungsnetze. Laut einer Studie von Wissenschaftlern aus Potsdam und Zürich sind diese gegen überschaubare Mehrkosten möglich. weiterlesen…