Kaufanreize für Pkw? Nicht ohne ökologische Entlastung!

Konjunkturhilfen müssen zum Klimaschutz beitragen

E-Mobilität im Berliner Westend Renault Twizy - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyBeim „Autogipfel“ am 05.05.2020 diskutieren Bundesregierung und Autohersteller über Konjunkturmaßnahmen für die Automobilindustrie. Im Gespräch sind verschiedene Anreizprogramme für den Kauf von Fahrzeugen, darunter die Abwrackprämie. Das Öko-Institut hat in einem Diskussionspapier Chancen und Risiken von Kaufanreizen und der Abwrackprämie betrachtet sowie Leitplanken für ihre ökologische Ausrichtung formuliert. Das Papier entstand im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Analyse möglicher Elemente eines Konjunkturpaketes. weiterlesen…

Europas Klimaschutz nach außen absichern

EU-Überlegungen zu CO2-Grenzausgleich gewinnen durch Coronakrise an Bedeutung – neues MCC-Kurzdossier beleuchtet Optionen

CO2 - Bildmontage © SolarifyKlimaschädliche Produkte bei der Einfuhr nach Europa verteuern: Diese Überlegung der EU-Kommission, Teil ihres Ende 2019 vorgestellten Konzepts European Green Deal, gewinnt jetzt durch die Coronakrise an Aktualität. „Nachhaltigkeit sollte bei den nun absehbaren Konjunkturpaketen weltweit mitgedacht werden – doch wenn die Regierungen da unterschiedliche Akzente setzen, wächst der Druck zur Absicherung der EU-Klimapolitik“, sagt Michael Jakob, Experte für Welthandel am Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). „Es ist zu klären, inwieweit man durch einen CO2-Grenzausgleich Trittbrettfahrern begegnen kann. Und wie man verhindert, dass sich in der EU vermiedene Emissionen bloß in andere Regionen verlagern.“ weiterlesen…

IEA pro EE – Anteil in der Türkei steigt – Russland setzt Förderung fort

Erneuerbare auf dem Vormarsch – tatsächlich und appellativ

Wind-Onshore-Ausbau - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer weltweite Energiebedarf und die CO2-Emissionen sind infolge der Corona-Pandemie gesunken und haben die globale Wirtschaft relativ lahmgelegt. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Regierungen dazu auf, in Erneuerbare Energiesysteme zu investieren (siehe: solarify.eu/iea-plaedoyer-pro-erneuerbare). In ihrem Weltenergiebericht prognostizierte die IEA, dass in Folge der Pandemie mit massivem Herunterfahren der globalen Wirtschaft die weltweiten CO2-Emissionen in diesem Jahr um über acht Prozent sinken werden. weiterlesen…

Wintershall Dea meldet „bedeutende Ölfunde vor der Küste Mexikos“

„Polok“ und „Chinwol“ in Lizenz „Block 29“ ergeben zwei signifikante Ölvorkommen

Wintershall Dea und seine Lizenzpartner sind bei Erkundungen vor der Küste Mexikos nach eigenen Angaben auf beachtliche Ölvorkommen gestoßen. Die Explorationsbohrung „Polok-1“ sei bis zu einer Tiefe von 2.620 Metern niedergebracht worden und habe zwei ölführende Reservoirhorizonte von zusammen mehr als 200 Metern gefunden. Die Explorationsbohrung Chinwol-1 bis zu einer Tiefe von 1.850 Metern fand drei ölführende Reservoirhorizonte im unteren Pliozän von zusammen 150 Metern. Die Ölfündigkeit Polok bestätige „erstmals große Erdölvorkommen im unteren Miozän im mexikanischen Salina-Becken“. weiterlesen…

Weltweit unterschätzt: CO2-Emissionen trockengefallener Gewässerbereiche

Studie schließt die Lücke zwischen regionalen und globalen Aussagen

Ausgetrocknetes Flussbett in Katalonien - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyBinnengewässer wie Flüsse, Seen oder Talsperren spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle. In Hochrechnungen zum Kohlendioxidausstoß von Land- und Wasserflächen werden zeitweise trockenfallende Bereiche von Gewässern in der Regel nicht einbezogen. Die tatsächlichen Emissionen von Binnengewässern werden dadurch deutlich unterschätzt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts unter der Leitung von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) am Standort Magdeburg sowie des Katalanischen Instituts für Wasserforschung (ICRA). Die Studie ist im Fachmagazin Nature Communications erschienen. weiterlesen…

Erneuerbare mit CO2-Preis ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich

Fossile rechnen sich nicht mehr

PV auf Dach des Berliner Futuriums vor Reichstagskuppel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDas Umweltbundesamt hat die Schadenskosten einer Tonne CO2 abgezinst auf 180 Euro geschätzt. Ein Gutachten (von Energy Brainpool und Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der Windland Energieerzeugungs GmbH) zeigt, was dieser Preis bedeuten würde. Nicole Weinhold hat es für ERNEUERBARE ENERGIEN gelesen. weiterlesen…

Buchtipp: „Es gibt keinen PLANet B“

Handbuch für die großen Herausforderungen unserer Zeit

Plastikmüll am Strand von Havanna, Kuba - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyKlimawandel, Welternährung, Biodiversität, Plastikmüll, – die Liste der akuten Weltprobleme scheint endlos. Doch was ist am dringendsten, was bringt uns wirklichen Lösungen näher? Wie können wir den CO2-Ausstoß nachhaltig minimieren? Sollten wir alle Vegetarier werden? Wie können wir die Kontrolle über die rasante technogische Entwicklung behalten? Und was kann jeder einzelne von uns tun? weiterlesen…

Warum CO2 trotz weltweiter Schutdowns nicht stärker sinkt

Öl und Kohle auf anhaltend hohem Niveau, dazu kommt petrochemische Industrie

CO2-Ausstoß, Rauch und Wasserdampf im Nordwesten Berlins - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyEtwa vier Milliarden Menschen auf der ganzen Welt unterliegen einem Lockdown, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Angesichts dieser enormen Zahl erscheint der Rückgang der globalen Treibhausgase im Vergleich dazu fast lächerlich, so Benjamin Storrow in E&E News am 24.04.2020 (Solarify dokumentiert kurze Ausschnitte). weiterlesen…

Dekarbonisierung von Volkswirtschaften ist wie Entnuklearisierung von Waffesystemen – überlebenswichtig

Von Danny Dorling – in Lancet

EEG_2016-Demo - Foto © Veronika Neukum-Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDas Ende der Menschheit schien schon einmal bevorzustehen: Die Zahl der Atomwaffen stieg rapide an, von den ersten beiden am 6. und 9. August 1945 eingesetzten Waffen bis zu 10.000 im Jahr 1960, fast 40.000 1970 und einem Höchststand von mehr als 60.000 Mitte der 1980er Jahre. Damals fühlte es sich nicht wie ein Höhepunkt an; es fühlte sich an, als würden wir alle sterben. weiterlesen…

Warum die Corona-Krise den Green Deal ankurbeln müsste

Mit freundlicher Genehmigung von Harald Schumann
zuerst erschienen in: Investigate Europe und Tagesspiegel

Armenviertel in Vietnam - Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft für SolarifyDie Corona-Krise bietet Europa eine beispiellose Chance – eingebettet in das Gespenst globaler Umwälzungen ergeben sich neue wirtschaftliche und politische Möglichkeiten. Möglichkeiten, die uns aus der Krise herausführen und uns auf eine noch größere Herausforderung vorbereiten können: Der Klimawandel. Während die Natur mit der Kraft des Frühlings explodiert, treibt die globale Pandemie die Welt immer tiefer in Unsicherheit und Not. Die Versuchung besteht darin, all unsere Hoffnungen auf eine Post-Virus-Zukunft zu setzen“ – zu sehr sehnen wir uns nach einer Zeit, in der Covid-19 besiegt ist, alle zusammenarbeiten und die Dinge wieder so sind, wie sie vorher waren.
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