Die übertriebene Hoffnung namens Aufforstung
Wälder pflanzen gegen den Klimawandel – das hört sich gut an. Aber weltweit fallen immer noch Urwälder, und Absichtserklärungen allein reichen nicht aus.
Für den globalen Klimaschutz durch Wälder war 2019 ein katastrophales Jahr: In Amazonien nahm die Abholzung und die Zahl der Feuer verglichen mit den Vorjahren drastisch zu, in Bolivien gingen mehr als fünf Millionen Hektar Waldland in Flammen auf. In Indonesien brannten Wälder ebenso ab wie im Kongo. Und auch in Sibirien, in Kanada und Alaska tobten riesige Flächenfeuer in den Nadelwäldern der Region. Die Gesamtbilanz 2019 steht noch aus, doch vorläufige Schätzungen beziffern die freigesetzte Kohlendioxidmenge höher als die mancher Industriestaaten in einem ganzen Jahr. Eine Kolumne von Daniel Lingenhöhl erschienen in Spektrum Kompakt. weiterlesen…
Dass schon eine einzige Flugreise mehr erderhitzendes Kohlendioxid freisetzt als die meisten anderen Dinge, die man im Alltag so tut in einem ganzen Jahr, hat sich inzwischen herumgesprochen. Der positive Umkehrschluss: Keine andere Verhaltensänderung bringt pro Kopf so viel für den Klimaschutz wie vom Flugzeug auf ein umweltfreundliches Verkehrsmittel umzusteigen. Ein Beitrag aus dem Online-Magazin
Der
CO2-Reduktion und Klimaziele überwachen, Vorschläge machen, wenn die Klimaschutzmaßnahmen der Minister nicht ausreichen und jährlich Bilanz ziehen. Das hätte der mit dem
In Deutschland hat sich die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz deutlich verbessert. 2018 verzeichnete die Entwicklung – bereinigt um Temperatur- und Lagerbestandseffekte – einen Sprung von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um Waren und Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro zu produzieren, wurden nach vorläufigen Schätzungen der AG Energiebilanzen in Deutschland nur noch 4,5 Gigajoule (GJ) Primärenergie eingesetzt. Das ist ein weltweit vorbildlicher Wert und entspricht einer Verbesserung von über 40 Prozent gegenüber 1990 – so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. in einer
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in ihrem
Weitreichende Maßnahmen zu treffen, um eine Erderwärmung über 1,5 Grad Celsius und die dramatischen Folgen zu verhindern – dazu haben Hilfs- und Ärzteorganisationen in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung und die Regierungen anderer Industriestaaten aufgefordert. Die Organisationen veröffentlichen den Aufruf anlässlich des
Um die Umweltauswirkungen von Bau-und Dämmprodukten entlang des gesamten Produktlebenszyklus‘ zu verringern, startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einer
Deutschland (und die anderen UN-Staaten) sind von den in der Agenda 2030 angestrebten Nachhaltigkeitszielen noch weit entfernt. Das wurde am 16.10.2019 im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung deutlich – so der parlamentseigene Pressedienst
Den Beschluss des Bundeskabinetts vom16.10.2019, mit dem weitere Teile des Klimapakets auf den Weg gebracht wurden,