BDEW kritisiert mangelhaften „CO2-armen Kraftwerks-Zubau“

Kraftwerksliste: Nur 10 Kraftwerke im Bau – Kapferer: „Bauen, bauen, bauen!“

Dem BDEW zufolge werden in Deutschland nicht genug neue CO2-arme Kraftwerke gebaut, die im Rahmen der Energiewende dringend gebraucht würden, um den den Ausstieg aus Atomenergie und Kohleverstromung auszugleichen. Das zeigt eine vom BDEW zusammengestellte Liste mit Bauvorhaben ab 20 MW Leistung – so eine Medienmitteilung. weiterlesen…

„Umweltfreundlicher Verkehr billiger für die Bürger, umweltschädlicher teurer.“

Allianz pro Schiene begrüßt Fortsetzung der Arbeitsgruppe Klimaschutz im Verkehr

Allianz pro Schiene geht mit der Erwartung auf eine weitergehende Verständigung über eine umweltfreundliche Mobilität in die zweite Runde der Arbeitsgruppe Klimaschutz im Verkehr. „Die Kommission hat mit dem Zwischenbericht eine Grundlage geschaffen, auf der sie jetzt weiterführende Vorschläge etwa für eine Bepreisung der Treibhausgas-Emissionen erarbeiten kann“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Die Arbeit ist noch lange nicht getan. Wir brauchen eine Verständigung auf eine grundlegende Neuausrichtung der Verkehrspolitik.“ weiterlesen…

Scheuer will mehr Elektromobilität

Eine Milliarde Euro für E-Ladestationen

Mit einem milliardenschweren Förderprogramm will Verkehrsminister Andreas Scheuer Elektroautos in Deutschland beliebter machen. „Wir brauchen Lademöglichkeiten zu Hause, am Arbeitsplatz und am Supermarkt“, sagte der CSU-Politiker in einem Interview. Gerade einmal 16.100 Lade­punk­te gab es Ende 2018 im Bundesgebiet, wie die Tagesschau am 31.03.2019 unter Berufung auf den Bundesver­band der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) berichtete. weiterlesen…

CO2-Fußabdruck von VW vergleichbar mit dem Deutschlands

Volkswagen-Konzern VW weltweit für zwei Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich

Der Volkswagen-Konzern ist für deutlich höhere CO2-Emissionen verantwortlich als bislang bekannt. Durch Anpassung an die Abgasnorm Euro 7 würden Verbrenner von VW 1000 bis 2000 Euro teurer. „Wir haben ausgerechnet, welchen Anteil wir als Konzern am globalen CO2-Ausstoß haben“, sagte VW-Chefstratege Michael Jost im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Es sind rund ein Prozent bei den Pkws und etwa ein Prozent bei den Lkws.“ Jetzt sollen Elektroautos helfen, die globale Katastrophe abzuwenden. Martin Seiwert berichtete am 29.03.19 in der Wirtschaftswoche. weiterlesen…

Mit dem Elektroauto in die Sackgasse

Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt – Buch von Winfried Wolf

Der Alt-Linke Winfried Wolf hat sich das Elektro-Auto vorgenommen: „Elektroautos sind keine Lösung des Problems. Sie sind vielmehr Teil des Problems.“ Die Elektromobilität wird laut Wolf aus einer ganzen Rehe von Gründen in die nächste Sackgasse führen. Das Echo auf sein Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse – warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt“, erschienen im Promedia-Verlag Wien, fällt allerdings sehr divers aus. weiterlesen…

„Transparente Dialoge für sachorientierte, nachvollziehbare und angemessene Lösungen“

Neue ESYS-Analyse „Partizipation und Kommunikation in der Energiewende“

Bürgerinitiativen und Klimaschutzdemonstrationen zeigen: Bürger wollen die Energiewende mitgestalten und sich in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbringen. Doch wie müssen Kommunikations- und Partizipationsverfahren für eine effektive, faire und sozialverträgliche Energiewende gestaltet werden? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat in seiner Analyse „Partizipation und Kommunikation in der Energiewende“ verschiedene Instrumente untersucht. weiterlesen…

Buchempfehlung: „Losing Earth“

Beängstigende Paralellen zu heute drängen sich auf

Die Klimakatastrophe, die wir jetzt erleben, hätte verhindert werden können (so die Internetseite des Rowohlt-Verlags über Nathaniel Richs Buch „Losing Earth“): Vor dreißig Jahren gab es die Chance, den Planeten zu retten – doch sie wurde verspielt. Nathaniel Rich schildert in „Losing Earth“ (nach langdauernder Recherche am 01.08.2018 im Magazin der New York Times veröffentlicht), wie es zu diesem wahrhaft globalen Versagen kam. Wir folgen einer Gruppe von Wissenschaftlern, Aktivisten und Politikberatern rund um den Umweltlobbyisten Rafe Pomerance und den Nasa-Forscher James Hansen, die Ende der siebziger Jahre erstmals erkennen, dass sich die Erderwärmung desaströs beschleunigt, aber auch, was dagegen zu tun ist – beinahe alles, was wir heute darüber wissen, stammt aus dieser Zeit. Rich schildert ein Jahrzehnt erbitterter Kämpfe um Öffentlichkeit, Anerkennung, politische Maßnahmen – und wie diese 1989, kurz vor dem Durchbruch, tragisch scheitern. weiterlesen…

Edenhofer: „Spritsteuern ausbauen und auf CO2-Ausstoß ausrichten”

Nach „Bankrotterklärung“ drohen „milliardenschwere Ausgleichszahlungen“

Nach dem am 29.03.2019 vorgelegten Zwischenbericht der von der Regierung eingesetzten Verkehrskommission gerät Deutschland klimapolitisch noch stärker in die Defensive. „Es gibt großen Handlungsdruck durch verbindliche EU-Vorgaben zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen“, warnt Ottmar Edenhofer, Direktor des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). „Die bisherigen Vorschläge der Kommission werden die Lücke im Verkehrsbereich nicht annähernd schließen. Das ist eine Bankrott-Erklärung, bereits in den kommenden Jahren drohen nun milliardenschwere Ausgleichszahlungen.“ weiterlesen…

Umgestaltung von Abgaben und Umlagen auf Strom, Heiz- und Kraftstoffe notwendig

Neues DIW-Roundup

In Deutschland sind verschiedene Energieträger unterschiedlich mit Abgaben und Umlagen belastet – sowohl in Bezug auf den Energiegehalt selbst als auch auf CO2-Emissionen. Ein neues am 26.03.2029 veröffentlichtes sogenanntes Roundup des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin) von Andrea Dertinger und Wolf-Peter Schill gibt einen systematischen Überblick über bestehende Vorschläge zur Umgestaltung der Belastungen. Sie zielen meist darauf ab, Strom günstiger zu machen und Heiz- und Kraftstoffe zu verteuern. Dabei werden auch die Motive für mögliche Reformen sowie Kriterien zur Bewertung verschiedener Ausgestaltungsoptionen kurz diskutiert. weiterlesen…

Kohlekraftwerkszubau geht weltweit deutlich zurück

Greenpeace-Studie: Pariser Klimaziele nur mit beschleunigtem Rückgang zu erreichen

Die Zahl der weltweit geplanten Kohlekraftwerke ist 2018 im dritten Jahr in Folge zurückgegangen: Verglichen mit 2017 ging ein Fünftel weniger Kohlekraftwerke ans Netz. Bezogen auf den Baubeginn war der Rückgang 2018 noch deutlicher: minus 39 Prozent . Dies sind – einer Medienmitteilung zufolge – die Ergebnisse einer neuen Studie von Greenpeace, Global Energy Monitor und dem Sierra Club. Sie zeigt auch, dass die Vorarbeiten für Kohlekraftwerke wie Planungsverfahren und Genehmigungsprozesse rückläufig sind. weiterlesen…