Wissenschaftsrat vor Ausschuss

Wichtigstes wissenschaftliches Beratungsgremium präsentiert sich

„Wir sind in einem kontinuierlichen Dialog zwischen Bund und Ländern, zwischen Wissenschaft und Politik,“ sagte Professorin Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrates, am 03.04.2019 vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Der 1957 gegründete Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftliche Beratungsgremium in Deutschland. weiterlesen…

E-Roller dürfen bald fahren

Elektrokleinstfahrzeuge: EU hat zugestimmt – Verordnung wird Bundesrat zugeleitet

Sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge (vulgo: E-Roller oder E-Scooter) sollen in Deutschland noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht werden: Die Notifizierung auf europäischer Ebene ist abgeschlossen, am 03.03.2019 hat auch das Bundeskabinett die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr beschlossen. Damit kann der Entwurf jetzt dem Bundesrat zugeleitet werden. Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung soll noch im Frühjahr 2019 in Kraft treten, sobald der Bundesrat zugestimmt hat. weiterlesen…

Netzausbaubeschleunigungsgesetz verabschiedet

Altmaier: „Wir beschleunigen den Netzausbau“ – Bundestag verabschiedet Netzausbaubeschleunigungsgesetz

Das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) (siehe: solarify.eu/netzausbaubeschleunigungsgesetz-ubertragungsnetz-nabeg) ist am 04.04.2019 vom Bundestag verabschiedet worden. Altmaier dazu: „Das ist ein großer Erfolg und wird die Energiewende wieder einen wesentlichen Schritt voranbringen. Denn mit diesem Gesetz können wir die Genehmigungsverfahren für den Neubau von Stromleitungen in Deutschland vereinfachen und beschleunigen sowie bestehende Stromleitungen verstärken und optimieren, ohne dabei Abstriche bei der frühzeitigen und umfassenden Beteiligung der Menschen zu machen. So können wir die dringend notwendige Netzinfrastruktur für eine nachhaltige Stromversorgung ermöglichen.“ weiterlesen…

Schrottmeiler Mochovce gefährlich

Umwelt-Institut: Atom-Ruine nicht ans Netz!

Das Umweltinstitut München warnt: „Zum ersten Mal seit der Katastrophe von Fukushima soll im Juli wieder ein Atomkraftwerk (AKW) in Europa in Betrieb gehen. Die Technik des Reaktors im slowakischen Mochovce – nur 400 Kilometer von Deutschland entfernt – stammt noch aus den 70er Jahren, ist völlig veraltet und mangelhaft. In den 90ern wurde das Projekt eigentlich schon verworfen – die Reaktorbaustelle wurde zur Atomruine. Erst 15 Jahre später wurde der Bau fortgesetzt, bei der Fertigstellung kam es zu zahlreichen Pannen.“ weiterlesen…

CO2-Bepreisung: Lenkungswirkung und Gerechtigkeit verbinden

Kohlendioxidpreis kontrovers diskutiert

Ob und wie ein Preis für CO2-Emissionen eingeführt werden soll, diskutierte der Bundestags-Umweltausschuss am 03.04.2019 im Rahmen eines öffentlichen Fachgespräches mit Sachverständigen. Eine der wesentlichen Fragen dabei war, ob die Ausweitung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) auf Sektoren wie Verkehr oder Gebäude und Wärme sinnvoll ist. weiterlesen…

Klimawandel erreicht Fluggesellschaften

Exotischer CO2-Rekord für Ryan Air – aber andere emittieren schneller mehr

„Am meisten CO2 stoßen in Europa Kohlekraftwerke aus. 2018 tauchte mit Ryanair erstmals eine Fluggesellschaft in der Liste der 10 größten Emittenten auf. Umweltschützer sind empört, Ryanair verteidigt sich.“ So die FAZ am 02.04.2019 gewohnt trocken. Die Welt macht es etwas blumiger: „Ryanair ist jetzt die neue Kohle“, so ihr Titel. Ryanair ist zwar der größte fliegende Luftverschmutzer, seine Emissionen wachsen aber nicht mal am schnellsten – das Klimaproblem erreicht den gesamten Luftfahrtsektor. weiterlesen…

Klimawandel „groß in erdgeschichtlichem Maßstab“

PIK: Mehr CO2 als jemals zuvor in 3 Millionen Jahren. Beispiellose Computersimulation zur Klimageschichte

Heute ist mehr von CO2 in unserer Atmosphäre als wahrscheinlich je zuvor in den letzten drei Millionen Jahren die Rede. Erstmals ist es einem Team von Wissenschaftlern des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung gelungen, erfolgreich eine umfassende Computersimulation für diesen Zeitraum durchzuführen, deren Ergebnisse gut zu den Erkenntnissen passen, die bereits aus Ablagerungen auf den Böden der Ozeane zur erdgeschichtlichen Klimaentwicklung gewonnen werden konnten. weiterlesen…

Energieeffizienz als Innovationsmotor

Bundesregierung zeichnet erfolgreiche Energieeffizienz-Netzwerke aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben die Teilnehmer von drei besonders innovativen Energieeffizienz-Netzwerken ausgezeichnet: das „VDMA-Energieeffizienz-Netzwerk Voith Turbo“ (Träger: VDMA), das „SIHK-Netzwerk für Energie- und Ressourceneffizienz (REGINEE Südwestfalen)“ (Träger: SIHK Hagen/ VEA) und den „Klimapakt Münchner Wirtschaft“ (Träger: Landeshauptstadt München). Das teilten BMWi und BMU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. weiterlesen…

Regierung kennt mehrere Möglichkeiten von Lkw-Abgasmanipulationen

Unzulässiger Einbau von Widerständen, Einsatz von Emulatoren, Softwaremanipulation

Der Bundesregierung sind mehrere Möglichkeiten von Abgasmanipulationen bei Lkw bekannt – sie weiß das aus der Kontrollpraxis des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG). Das wird in der Antwort der Regierung (19/8489) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/8083) vom 03.04.2019 deutlich. Um das für die Abgasreinigung benötigte AdBlue einzusparen, werde beispielsweise durch den Einsatz von Emulatoren eine funktionierende AdBlue-Anlage simuliert, heißt es in der Antwort. Die AdBlue-Dosiereinheit könne so ausgeschaltet oder komplett ausgebaut werden, ohne das im zentralen Steuergerät ein Fehler angezeigt werde. weiterlesen…

Greenpeace: E-Fuels können CO2-Lücke im Verkehr nicht schließen

„Verkehrsministerium überschätzt CO2-Einsparpotenzial von E-Fuels deutlich“

Mit erneuerbarem Strom erzeugte Kraftstoffe können den CO2-Ausstoß im Verkehr nicht kostengünstig senken. So genannte E-Fuels werden dauerhaft deutlich teurer und weniger effizient sein, als Autos direkt mit Strom zu betreiben. Das ist das Resümee einer am 03.04.2019 veröffentlichte Kurzstudie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…