Weltenergierat mit Roadmap für E-Fuels

Klimaschutz durch synthetische Kraftstoffe international strategisch vorantreiben

Der Weltenergierat, unterstützt von 17 Mitgliedsunternehmen und Partnern, hat beim Energiewende-Berater Frontier Economics unter dem Titel „Internationale Aspekte einer Power-to-X Roadmap“ eine eigene Studie für den Aufbau einer riesigen, den Globus umspannenden Industrie für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe in Auftrag gegeben und diese zum Energietag am 18.10.2018 veröffentlicht. weiterlesen…

Iberische Solar-Trendwende

Spanien cancelt Sonnen-Eigenverbrauchssteuer

Die Nachricht der Woche für die Solarbranche kam am 13.10.2018 aus Spanien. Die Regierung geht nämlich ihr Vorhaben an, die Sonnensteuer auf Photovoltaik-Eigenverbrauch abzuschaffen, wie zahlreiche Medien (z.B. energiezukunft) meldeten. Der Gesetzentwurf, der Eigenverbrauch aus Erneuerbaren Energien künftig fördern soll, ist schon im Parlament diskutiert worden. (Foto: Photovoltaik-Anlage in Cariñena, Zaragoza (Spanien) – © Diego Delso, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

Windmühlen-Check ab 20 Jahren

TÜV SÜD: BPW Grundlage für sicheren Weiterbetrieb

In den nächsten Jahren erreichen viele Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland das Ende ihrer Entwurfslebensdauer. Neben dem Rückbau kann auch der Weiterbetrieb eine Option sein. Dazu ist eine Bewertung und Prüfung über den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen (BPW) erforderlich. Betreiber erhalten – so eine TÜV-Medienmitteilung – mit einem Gutachten vom TÜV SÜD eine verlässliche Aussage darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen ihre Anlagen sicher weiter betrieben werden können. weiterlesen…

Metropolen komplett mit Solarstrom versorgen?

Potenziale und Herausforderungen

Deutschland brach im ersten Halbjahr 2018 einen neuen Rekord in der Versorgung mit Erneuerbaren Energien: Insgesamt wurden mehr als 100 Milliarden kWh Strom durch Wasserkraft-, Biomasse-, Wind- und Solaranlagen erzeugt. Dabei ist noch nicht einmal der Anteil privater PV-Anlagen eingerechnet. Das legt (erneut) die Frage nahe, ob denn Städte und Metropolen überhaupt komplett mit Erneuerbaren Energien – vor allem Solarstrom – versorgt werden könnten. Das Portal Peak Ace hat das gemeinsam mit RS Components weltweit untersucht. weiterlesen…

EE-Investitionen 2017 erneut gestiegen

Erneuerbare sind wichtiger Wirtschaftsfaktor

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify2017 sind hierzulande fast 16 Milliarden Euro in neue Erneuerbare-Energie-Anlagen investiert worden. Während die Investitionen weltweit sinken, zeigt der Trend in Deutschland nach oben – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. Die aktuellen Zahlen belegen, dass sich die Energiewende hierzulande längst zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. Vor allem, wenn man bedenkt, dass zusätzlich zu den Investitionen in neue Anlagen noch die Wartungs- und Betriebskosten der bestehenden Anlagen mit weiteren 16,2 Milliarden Euro hinzukommen. Gerade in diesem Bereich sind vor allem viele regionale Unternehmen tätig, die eine beträchtliche Zahl an Arbeitsplätzen geschaffen haben. weiterlesen…

Genug Fläche für 100% EE

Neue Studie: maximal 2,5 Prozent der Landesfläche benötigt

Eine am 16.10.2018 unter dem Titel „Zukunft Stromsystem II – Regionalisierung der erneuerbaren Stromerzeugung“ veröffentlichte WWW-Analyse von Öko-Institut und Prognos AG kommt zu dem Schluss, dass für die Energiewende maximal 2,5 Prozent der Landesfläche benötigt werden, bei höherem Photovoltaik-Anteil im Strommix gar nur zwei Prozent. Ausdrücklich wird festgestellt, dass der Naturschutz dabei unter dem Ausbau nicht leidet. weiterlesen…

Sonneninitiative e.V. klagt gegen Industrie-Rabatte bei der EEG-Umlage

Eurosolar unterstützt Rechtsweg gegen die Besondere Ausgleichsregelung

Der Verein Sonneninitiative e.V. geht zusammen mit dem Energierechtler Peter Becker juristisch gegen die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) vor, mit der stromintensive Industrieunternehmen Rabatte bei der EEG-Umlage in Anspruch nehmen können. Die BesAR hat zur Folge, dass der Strompreis für Haushalte und Gewerbebetriebe steigt, wie Ralph Diermann am 15.10.2018 im pvmagazine erklärte. weiterlesen…

TerraE wird abgewickelt

Batteriekonsortium scheitert an eigenen Mitgliedsunternehmen

Wie Alfons Frese am 10.10.2018 im Berliner Tagesspiegel schrieb, steht das erst im Mai 2017 gegründete Batteriezell-Konsortium TerraE (siehe solarify.eu/grossserienproduktion-fuer-lithium-ionen-zellen) aus Frankfurt am Main vor dem Aus. Vier Milliarden wollte TerraE investieren, um eine Mega-Zellfabrik mit einer Kapazität von 34 Gigawattstunden bis 2028 zu bauen, das hätte für 650 000 Elektroautos gereicht. Am Ende wartete jeder der Beteiligten auf den anderen, wer Geld in die Hand nehmen werde, jetzt löst sich TerraE auf. Frese: „Die beteiligten Firmen hoffen mal wieder auf die Politik“. weiterlesen…

NRW und Brandenburg bremsen Energiewende aus

78 Unternehmen, DUH und LEE schlagen Alarm

NRW will durch die Wiedereinführung der Länderöffnungsklausel den Ausbau von Windenergieanlagen einschränken und Brandenburg das Windkraft-Privileg gleich ganz abschaffen. Dadurch würde der Ausbau der Windenergie massiv eingeschränkt, wenn nicht – wie in Bayern – abgewürgt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert laut einer Medienmitteilung den Bundesrat auf, sich zur klimafreundlichen Windenergie zu bekennen. Der Vorsitzende des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) Reiner Priggen warnt in einer Presseaussendung: „20.000 Zukunftsjobs werden so leichtfertig aufs Spiel gesetzt.“ Knapp 80 Unternehmen stemmen sich gegen Plan der NRW-Landesregierung. weiterlesen…

Netzkosten deutlich höher als EEG-Umlage

Grund: Steigende Netzentgelte und neue Offshore-Umlage

Deutschlands Haushalte zahlen immer mehr Geld für das Stromnetz. Während die EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde sinkt (Solarify berichtete), steigen 2019 die Haushaltskosten für das Stromnetz auf durchschnittlich 8 ct/kWh. Grund dafür sind steigende Netzentgelte sowie die neue Offshore-Umlage, mit der Stromleitungen für Meeres-Windparks finanziert werden. Jährlich zahlen Stromkunden mindestens 25 Milliarden Euro allein für Bau und Betrieb der Stromleitungen. Dies geht laut einer Medienmitteilung aus Berechnungen des Ökostromanbieters LichtBlick hervor. weiterlesen…