EEG-Umlage sinkt, Stromkunden zahlen mehr

BDEW- und BEE-Stellungnahme zur Bekanntgabe der EEG-Umlage 2019

Es sei zwar erfreulich, dass die EEG-Umlage im 2019 Jahr sinke. Das sei jedoch leider nicht mit einer Entlastung der Stromkunden verbunden, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung am 15.10.2018 in Berlin“. BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen forderte eine „systemische Reform“ von Abgaben und Umlagen. weiterlesen…

Solaranlagen für die Dächer von Berlin

Zur Not auch „mit ordnungspolitischen Maßnahmen“

Eine Solarpotenzial-Studie der HTW Berlin hat geeignete Photovoltaik-Flächen ermittelt und Schwierigkeiten identifiziert. Der Analyse zufolge wird die Stadt ihre Energie- und Klimaschutzziele nicht einhalten können, wenn die Politik den Photovoltaik- Ausbau nicht stärker lenkt. Solarstrom soll langfristig einen Anteil von 25 Prozent der Berliner Stromversorgung decken. Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) zeigen erstmals in einer neuen Solarpotenzialstudie, welche Gebäude sich für Solarenergie-Anlagen eignen und mit welchen Einschränkungen gerechnet werden muss. Ihr Fazit: Der solare Klimaschutz wird nur gelingen, wenn die Politik langfristig auch ordnungspolitische Maßnahmen umsetzt. weiterlesen…

Stromversorgung zu 100 % mit EE kann funktionieren

Die ÜZ Mainfranken macht es vor

Noch immer wird behauptet, dass eine Vollversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien nicht möglich ist. Dabei gibt es eindrucksvolle Beispiele, die dies längst verwirklicht haben. Darunter sogar etablierte Energieversorger, die seit längerem an der Umstellung auf 100% Ökostrom arbeiten. Ein besonders positives Beispiel ist die Unterfränkische Überlandzentrale Lülsfeld eG, jetzt mit neuem Namen ÜZ Mainfranken, wie der Präsident der Energy Watch Group,Hans-Josef Fell, am 08.10.2018 berichtete. weiterlesen…

Europa braucht immer noch CO2-Mindestpreis

MCC, PIK und andere entlarven fünf Mythen

Ein neues vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) mitverfasstes und am 11.10.2018 publiziertes Policy Paper entkräftet fünf „Mythen“ gegen einen CO2-Mindestpreis im Europäischen Emissionshandelssystem EU-ETS. Dessen jüngster starker Preisanstieg wird beispielsweise gerne mit der kommenden Löschung von Zertifikaten erklärt, wodurch das Angebot verknappt werde. Diese Reform habe das Vertrauen des Marktes wiederhergestellt. Die Autoren argumentieren jedoch einer MCC-Medienmitteilung zufolge, es sei keineswegs gewiss, dass die Reform die Probleme des EU ETS behoben habe. weiterlesen…

Lesehinweis: „Autoindustrie muss abspecken“

Zu schwer

„Im Streit um geringere Abgasgrenzwerte geht es vor allem darum, wie effizient Motoren noch werden können. Das übersieht ein Kernproblem: Die Autos sind einfach zu schwer,“ so Felix Creutzig am 12.10.2018 in der ZEIT. Creutzig, Gruppenleiter am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor für „Climate Change and Infrastructure“ an der TU Berlin war Mitautor des Transportkapitels im jüngsten IPCC-Sachstandsbericht. weiterlesen…

Umweltbundesamt: „Diesel kein Klimaretter“

Streit mit VDA-Mattes – UBA: Bei CO2 gleichauf

In der Debatte um die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung gegen Diesel-Fahrverbote hat das Umweltbundesamt der Darstellung der Autoindustrie widersprochen. Diesel emitierten im Flottendurchschnitt genauso viel CO2 wie Benzinmotoren. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Bernhard Mattes, hatte am 05.10.2018 im Deutschlandfunk erklärt, die Diesel-Technologie sei in Bezug auf die Reduzierung von Kohlendioxid ein „hervorragender Problemlöser“. Das UBA widersprach prompt, vom Diesel als Klimaretter könne keine Rede sein. weiterlesen…

Europas größtes Sharingsystem für E-Lastenräder wächst

Schon 2.000 Kölner nutzen Donk-EE

Schwere Einkäufe, Gepäck oder auch den Nachwuchs unkompliziert und unbeschwert per Lastenrad transportieren – dieser Trend nimmt in Köln Fahrt auf. Auch dank Donk-EE, Europas größtem E-Lastenrad-Sharing-System. Nach ein paar Monaten verzeichnet Donk-EE bereits über 2.000 registrierte Nutzer – Tendenz stetig steigend. Die Räder mit unterstützendem Elektroantrieb befördern ihre Fracht leicht und völlig emissionsfrei durch Köln, denn geladen werden sie mit Ökostrom. Hinter Donk-EE steht die Green Moves Rheinland GmbH, eine Tochtergesellschaft des nachhaltigen Energieversorgers NATURSTROM AG. weiterlesen…

Deutschland kommt bei Nachhaltigkeit gut weg

Stärkung des Nachhaltigkeitsbeirats

Deutschland ist nach Ansicht einer Internationalen Peer Review Gruppe unter Leitung der ehemaligen Premierministerin von Neuseeland, Helen Clark, für eine ambitionierte Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) gut aufgestellt, meldet der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Allerdings sei noch viel zu tun, um einen erfolgreichen deutschen Weg hin zu Nachhaltigkeit zu gestalten, heißt es in dem 2018 fertiggestellten Bericht der Gruppe, der die Grundlage eines öffentlichen Fachgespräches des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung am Mittwochabend war, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

BEE Marktprämie auf Null

„Historische Trendwende im EEG“

„Die Integration Erneuerbarer Energie in den Markt funktioniert. Das EEG trägt in seiner Funktionsweise dazu bei“, sagt BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen am 12.10.2018 im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Denn, so Röttgen: Im August 2018 hatte die als Beispiel vorgestellte PV-Anlage Wittstock, Watter, eine gleitende Marktprämie in Höhe von null Cent. Das heißt, diese Anlage hat im August kein Geld aus dem EEG-Konto erhalten. Der BEE erwartet, dass dies für Photovoltaik- und künftig auch für Windenergieanlagen immer öfter der Fall sein wird. Fairere Marktpreise im Kontext einer CO2-Bepreisung tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Vermarktung für Erneuerbare zu erleichtern. Darin sieht sich der BEE bestätigt. weiterlesen…

Fortentwicklung des Emissionshandels

Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz wird novelliert

Die auf EU-Ebene vereinbarte Fortentwicklung des europäischen Emissionshandels muss in deutsches Recht umgesetzt werden. Die Bundesregierung hat dem Bundestag dazu einen 64seitigen Entwurf (19/4727) zur Novellierung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) zugeleitet. Mit der Novelle werden laut Bundesregierung die „nationalen Rechtsgrundlagen für die Ausgestaltung dieses Emissionshandelssystems für die Handelsperiode 2021 bis 2030 geschaffen“. weiterlesen…