3. Juni: Erster UN-Weltfahrradtag

Syberg: „Deutschland muss die Fahrrad-Bremse lösen!“

Im April hat die UN-Generalversammlung den 3. Juni zum Weltfahrradtag erklärt. Damit betonen die Vereinten Nationen die Bedeutung des Fahrrads für die Gesundheit der Menschen, die Lebensqualität in den Städten und das Klima weltweit. Der ADFC Berlin lädt an diesem Tag zur weltweit größten Fahrrad-Sternfahrt ein, um für das erste fahrradfreundliche Mobilitätsgesetz Deutschlands zu demonstrieren. weiterlesen…

Eine Chance für das Klima?

Papst trifft Chefs der Energie- und Finanzwirtschaft

„Die volle Macht des Mammon wird im Vatikan auftauchen, um das Missfallen des Papstes über bestimmte irdische Dinge zu diskutieren,“ titelte die Financial Times (FT) am 01.06.2018 über die Ankündigung einer „ungewöhnlichen Zusammenkunft von BlackRock, ExxonMobil und Kirchenleitern“. Am 09.07.2018 empfängt Papst Franziskus laut Spitzenvertreter von rund 40 großen Energie- und Finanzunternehmen in Audienz – darunter Darren Woods, ExxonMobil-Chef, und BlackRock-CEO Larry Fink. weiterlesen…

Zweierlei Ansichten über eine Brüsseler Entscheidung

Europäische Kommission schließt langjähriges Beihilfeverfahren wegen Netzentgeltbefreiungen ab

Die vollständige Befreiung von Netzentgelten, die Deutschland 2012 und 2013 nach dem früheren § 19 Abs. 2 S. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) großen Stromverbrauchern gewährte, verstieß aus Sicht der EU-Kommission gegen EU-Beihilferegeln, wie sie in ihrer am 28.05.2018 erlassenen „gemischten Entscheidung festlegte. Jetzt muss Deutschland die illegalen Beihilfen zurückfordern. Das Bundeswirtschaftsministerium stellt das in einer Medienmitteilung allerdings so dar: „Die damaligen Reduzierungen wurden grundsätzlich beihilferechtlich genehmigt, das aktuelle System der Stromnetzentgeltverordnung bleibt unangetastet und es gibt nur sehr begrenzte Rückforderungen“. weiterlesen…

Saarland und Schleswig-Holstein haben Ökostromerzeugung in fünf Jahren mehr als verdoppelt

Stromsektor in Bundesländern: Aktualisiertes AEE-Hintergrundpapier fasst Daten zusammen

Seit 2011 und damit dem Jahr des Reaktorunfalls von Fukushima konnten fast alle Länder ihre Ökostrom-Erzeugung deutlich ausbauen. Am stärksten war die Entwicklung im Saarland und in Schleswig-Holstein, die mit einem Wachstum um 141 bzw. 131 Prozent den im Land produzierten Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Co. in nur fünf Jahren deutlich mehr als verdoppeln konnten. Dies zeigen neue Daten, die in einem aktualisierten AEE-Hintergrundpapier zum Stromsektor in den Bundesländern zusammengefasst sind. Neben der Zusammensetzung der Stromerzeugung werden auch Entwicklungen bei der Ökostrom-Erzeugung, die Effizienz der Stromnutzung sowie die Klimawirkung des Kraftwerksparks in den Ländern beleuchtet. weiterlesen…

Solarindustrie in China wird immer riesiger

Deutschland fast völlig abgehängt

Der ungebrochene rasante weltweite Aufschwung der Solarenergie spiegelte sich auch auf der Shanghaier Solarenergie Messe (SNEC) 2018 wieder, die Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Mitautor des EEG, besucht hat. Hier sein Bericht aus Shanghai vom 31.05.2018: weiterlesen…

65 Städte über dem NO2-Grenzwert – München „führt“

Finale Daten zur NO2-Belastung 2017 verfügbar

Die Auswertung der Messdaten für NO2 im Bundesgebiet für das Jahr 2017 ist abgeschlossen. Demnach überschritten letztes Jahr 65 Städte den europaweit geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel, wie das UmweltBundesamt mit Pressemeldung Nr. 17/2018 mitteilt. weiterlesen…

Umstrittenes Budget

NZZ: CO2-„Restmenge“ wird „klimapolitischer Zankapfel“

Klimawissenschaftler erdachten vor einigen Jahren das Konzept des Kohlenstoffbudgets, um die Herausforderungen der Klimapolitik zu verdeutlichen. „Jetzt wird der Vorwurf laut, das Konzept sei politisch nutzlos“, schreibt Sven Titz in der Neuen Zürcher Zeitung. Dabei bestehe – nicht nur in Fachkreisen – eigentlich breite Übereinstimmung darüber, dass der Treibhausgas-Ausstoß drastisch sinken müsse, wenn ein eine übermäßige Erderwärmung verhindert werden soll. Nur, fragt Titz, „auf welche Weise, mit welchen Zahlen soll das vermittelt werden?“ Das CO2-Budget in der Kritik – und ein Artikel von Oliver Geden (SWP). weiterlesen…

Zeit für Vielfalt auf der Speisekarte

Kommentar von Carel Mohn, Klimafakten

Dies ist keine allzu gewagte Aussage: Die klimapolitischen Ambitionen der neuen, alten Regierungskoalition in Berlin sind vergleichsweise bescheiden. Ein bisschen erinnert das klimapolitische Menü der Koalition an die Speisenauswahl für Vegetarier in einem bayerischen Wirtshaus in den frühen 90er Jahren. weiterlesen…

Normänderung ermöglicht Steckdoseneinspeisung

Berliner Startup bringt Bewegung in die deutsche Energielandschaft

Das Berliner Startup indielux macht die Steckdoseneinspeisung von stromerzeugenden Geräten möglich. Das Unternehmen präsentiert unter dem Namen „ready2plugin“ das erste Sicherheitssystem für diese Geräteklasse. Damit ist für den normkonformen Anschluss solcher Geräte erstmals kein Elektriker mehr erforderlich, was die Verbreitung erheblich beflügeln dürfte. weiterlesen…

Früherer Ausstieg erhöht Zustimmung

Greenpeace-Studie: Mehrheit in Deutschland will schnellstmöglichen Kohleausstieg

Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland wünscht sich den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohle. Je früher Deutschland aus der Kohle aussteigt, desto größer ist dafür die Zustimmung der Menschen im Land.Das ist das Ergebnis einer bundesweiten, repräsentativen Umfrage vom Januar 2018 und einer darauf aufbauenden Studie, die die Universität St. Gallen im Auftrag von Greenpeace erarbeitet hat. weiterlesen…