Städte können mehr…

…z.B. Treibhausgasemissionen weit über ihre Grenzen hinaus senken

Der Ausstoß von Treibhausgasen, den Städtebewohner durch den Einkauf von Waren und Dienstleistungen außerhalb der Stadtgrenzen verursachen, ist laut einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung viel größer als bisher angenommen. Diese indirekten Emissionen sind in etwa gleich groß wie die Gesamtemissionen aus dem eigenen Stadtgebiet, wie eine neue Studie zeigt. Das ist keine schlechte Nachricht sondern bietet im Gegenteil der lokalen Politik die Chance, mehr gegen den Klimawandel tun zu können, so argumentieren die Autoren mit Blick auf den gerade gestarteten UN-Klimagipfel COP23. weiterlesen…

Energieberatung wird ausgeweitet

Öffnung der Energieberatungs-Programme für Qualifizierte aller Branchen

Die Energieberatung des Bundes für Wohneigentümer („Energieberatung für Wohngebäude“) und für mittelständische Unternehmen („Energieberatung Mittelstand“) werden ausgeweitet. Für Verbraucherinnen und Verbraucher steht künftig ein größerer Kreis an qualifizierten Energieberatern zur Verfügung – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. weiterlesen…

Klimaverzagte EU

BEE: Kleine Fortschritte beim ETS, aber zu wenig für effektiven Klimaschutz

Unter dem Ratsvorsitz Estlands hat sich die Europäische Union auf Reformen des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) verständigt. Kernpunkt ist ein etwas erhöhter Emissionssenkungspfad bei den Verschmutzungsrechten. „Die Einigung des Trilogs ist eine Verbesserung gegenüber dem Status Quo. Die Pariser Klimaschutzziele werden damit aber nicht erreicht“, kommentiert Dr. Peter Röttgen, Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die jährliche Verknappung der Zertifikate um gerade mal 2,2 Prozent könne die Erderwärmung nicht unter zwei Grad halten. weiterlesen…

Umweltfreundliche COP23

BMUB: „Nicht von Pappe und abfallarm“: Bonner Weltklimakonferenz setzt Maßstäbe

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir gestalten die Konferenz so umweltfreundlich wie möglich. 25.000 Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit unter-schiedlichen Gewohnheiten umweltfreundlich zu versorgen, ist eine große Herausforderung. Es ist deshalb erfreulich, dass alle Vertragspartner und Lieferanten die umweltfreundliche Ausrichtung der COP23 aktiv und mit kreativen Ideen unterstützen.“
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Klima stabilisieren, Deutschland modernisieren

DKK-Forscher mit Stellungnahme zu UN-Klimagipfel

In Deutschland sind die Treibhausgas-Emissionen in den vergangenen acht Jahren nicht gesunken – trotz des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, die 2016 schon 29 Prozent des Strommixes ausmachten, stellte das Deutsche Klimakonsortium in einer Medienmitteilung am 09.11.2017 fest. „Ohne Kohleausstieg wird Deutschland das Klimaziel 2020 drastisch verfehlen – voraussichtlich werden die Treibhausgasemissionen nur um 32 statt um die versprochenen 40 Prozent verringert. Die verantwortlichen Politiker müssen die kommende Legislaturperiode nutzen, um nachzusteuern. Der Kohleausstieg ist dafür der erste notwendige Schritt“, sagte der DKK-Vorstandsvorsitzende Mojib Latif bei der öffentlichen Vorstellung einer von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung in Berlin. weiterlesen…

100% EE-Strom möglich

Neue Studie: Weltweit machbar und kostengünstiger als konventionelles Stromsystem von heute

Eine weltweite Energiewende hin zu 100% Erneuerbarer Stromversorgung ist nicht mehr nur reine Zukunftsvision, sondern greifbare Realität, die durch die bahnbrechende neue Studie der Lappeenranta University of Technology (LUT) zusammen mit der Energy Watch Group (EWG), am 08.11.2017 während des Global Renewable Energy Solution Showcase Events (GRESS) im Rahmen der Klimakonferenz der Vereinten Nationen COP23 in Bonn präsentiert wurde. weiterlesen…

-30 bis 30

EU will CO2-Grenzwerte für Autos verschärfen

Mit ihrem Mobilitätspaket wollen die Brüsseler die Entwicklung umweltfreundlicherer Fahrzeuge fördern. Dazu sollen die CO2-Emissionen von Neuwagen zwischen 2021 und 2030 um 30 Prozent sinken. Das sieht die Autoindustrie erwartungsgemäß anders: Die Karossenschmiede nannten die Vorschläge auch prompt „sehr aggressiv“. Das Echospektrum ist weitgefächert: Umweltschützern gehen die Vorschläge nicht weit genug. Quasi begütigend schlug die Kommission als Zwischenziel das Jahr 2025 vor: Bis dahin sollen die Emissionen um 15 Prozent im Vergleich zu 2021 sinken. Bei Überschreitungen drohen Millionenstrafen. weiterlesen…

„Mobilitätswende mit Biomethan sofort möglich“

Biogas vermeidet 20 Millionen Tonnen CO2pro Jahr

Biomethan als Kraftstoff könne bis zu 90 Prozent Treibhausgas-Minderung erreichen, so eine Medienmitteilung des Fachverbandes Biogas vom 07.11.2017. Insgesamt seien 20 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Allein die Stadtwerke Augsburg sparen jährlich 7.000 Tonnen. Aber: Es mangle an PKW-Modellen und an klaren politischen Signalen. weiterlesen…

CCU und CCS für Klimaziele neu denken

Aufruf von Forschung, Verbänden und NGOs: Deutschland braucht neue Debatte

Unter dem Schirm von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften haben sich Forscher und Umweltorganisationen zusammengefunden und fordern die Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid aus Industrieprozessen, damit Deutschland seine Klimaziele noch erreicht- so eine aktuelle Medienmitteilung. weiterlesen…

Spritverbrauch 42 % über Fabrikangaben


ICCT-Studie: Autoschmiede weiter mit kreativem Verhältnis zur Wahrheit

Eine neue Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt, dass CO2-Emissionswerte und damit auch der Kraftstoffverbrauch neuer Pkw-Modelle in Europa im Alltagsbetrieb durchschnittlich um etwa 42 Prozent höher liegen, als die unter Laborbedingungen ermittelten offiziellen Werte. Dieser Betrug ist zwar der Tatsache nach altbekannt, nur die Höhe ist neu – er bedeutet nicht nur Mehrkosten für Autofahrer, sondern auch eine stärkere Umweltbelastung. weiterlesen…