Energiewende: Breite Zustimmung, aber Zweifel an Umsetzung

IASS misst mit sozialem Nachhaltigkeitsbarometer, ob Deutsche Energiewende gerecht finden

Die Energiewende ist eingeleitet – aber wie bewerten die Deutschen die bisherige Umsetzung? Sind die Belastungen sozial gerecht verteilt? Was hält die Bevölkerung vom Kohleausstieg? Welche Parteien kommen mit ihren energiepolitischen Konzepten bei den Bürgern an? Wie stark ist der Wunsch nach mehr Mitsprache bei welchen Bevölkerungsgruppen? Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer zur Energiewende von IASS, Dynamis, der 100-Prozent-Erneuerbare-Stiftung und der innogy-Stiftung hat erstmals die Meinungen der Bevölkerung zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende umfassend erhoben und am 14.11.2017 im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin präsentiert. weiterlesen…

UBA empfiehlt Stilllegung von Braunkohlekraftwerken

Braunkohlestrom klimaschädlichste Energieerzeugungsart

Um Deutschlands Klimaziel 2020 zu erreichen, sollten kurzfristig die ältesten und ineffizientesten Braunkohlekraftwerke stillgelegt und die Stromproduktion von Kohlekraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, gedrosselt werden. Deutlich weniger Strom aus Braun- und Steinkohle kann dazu beitragen, das deutsche Klimaschutzziel, den deutschen Treibhausgasausstoß im Jahr 2020 auf 750 Millionen Tonnen zu begrenzen. Gleichzeitig müssen auch die Erneuerbaren Energien stärker ausgebaut werden. Das zeigt ein neues Thesenpapier des Umweltbundesamtes (UBA), das am 14.11.2017 veröffentlicht wurde.empfiehlt-stilllegung-von“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Umweltbundesamtes (UBA), das am 14.11.2017 veröffentlicht wurde. weiterlesen…

„Den großen Elefanten in kleine Stücke schneiden, damit er verdaubar wird“

ESYS-Jahresveranstaltung: „Energie.System.Wende. 2017 – Strom, Wärme, Verkehr – koppeln, was zusammengehört“

Damit die Energieversorgung klimaneutral werden kann, müssen Strom, Wärme und Verkehr stärker miteinander vernetzt werden. Nur wenn wir Strom aus Erneuerbaren auch zum Heizen, Kühlen und als Antrieb im Verkehr einsetzen und begrenzte Energieträger wie Biomasse zielgerichtet verwenden, können wir das Klimaziel erreichen, bis 2050 mindestens 80 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen. Dabei können wir den Strom in Wärmepumpen und Elektroautos direkt nutzen oder ihn zunächst zum Beispiel in gut speicherbaren Wasserstoff oder Methan umwandeln. weiterlesen…

PV-Zubau in Deutschland vervielfachen

Solar Cluster Baden-Württemberg legt 10 Forderungen an nächste Bundesregierung vor

Die Solarenergie ist ein elementarer Bestandteil einer klimafreundlichen, günstigen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung in Deutschland. In den vergangenen Jahren blieb die Zahl neu errichteter Photovoltaikanlagen jedoch trotz guter Renditen deutlich unter dem Ausbauziel der Bundesregierung. Das Solar Cluster Baden-Württemberg hat aus diesem Grund einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die Nachfrage spürbar beleben soll. weiterlesen…

ESYS: „Sektorkopplung“ – Optionen für nächste Phase der Energiewende


Wissenschaftsakademien fordern Umdenken: Klimaziele nur mit sektorübergreifenden Lösungen erreichbar

Zu viele fossile Energieträger, zu wenig Fortschritte: Deutschland wird sein Klimaziel deutlich verfehlen, wenn es weitergeht wie bisher. Möglich ist das längerfristig nur durch einen klaren Kurswechsel hin zur Sektorkopplung, stellt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) fest – so eine gemeinsamen Pressemitteilung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. In der am 14.11.2017 veröffentlichten Stellungnahme „Sektorkopplung“ – Optionen für die nächste Phase der Energiewende fordern die Akademien, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr stärker zu verknüpfen und mehr Erneuerbare in das System zu integrieren. Als zentrales Steuerungselement sprechen sie sich für einen einheitlichen CO2-Preis aus.
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Forscher appellieren an COP23

„Klimaerwärmung nie da gewesenes Risiko“

Eindringlich mahnten Klimaforscher die Verhandler der UN-Klimakonferenz COP23 in Bonn am 13.11.2017, schnelle und umfangreiche Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen – „schnell“ deshalb, weil die globale Erwärmung wissenschaftlich untermauert ein „nie da gewesenes Risiko für die Menschheit“ darstelle, erklärte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Menschen müssten ihr kurzsichtiges Konsumverhalten überdenken, um ihren Fortbestand nicht weiter zu gefährden. weiterlesen…

8,4 GW Braunkohle entbehrlich

Agora Energiewende: Kurzfristige Stilllegung gefährdet Versorgungssicherheit nicht

Eine aktuelle Kurzanalyse von Agora Energiewende auf Basis der Leistungsbilanzdaten der Übertragungsnetzbetreiber belegt: Deutschland kann kurzfristig die 20 ältesten Braunkohlekraftwerke stilllegen, ohne dass dies die Versorgungssicherheit gefährden würde. weiterlesen…

CO2-Steuer auf Ölprodukte aus Übersee gefordert

Exklusiv in EURACTIV

und Zoran Radosavljevic berichten exklusiv auf EURACTIV.com, dass europäische Öl- und Gasfirmen in Drittländern zwar große Profite einheimsten, damit aber die Klimaziele gefährdeten. Zahlreiche gesellschaftliche Organisationen schlagen daher eine Kohlenstoffsteuer auf Produkte aus Drittstaaten außerhalb der EU vor. weiterlesen…

Keine Entwarnung: CO2 steigt weiter

Global Carbon Project bei COP23: 2%

Drei Jahre lang waren die globalen CO2-Emissionen (auf hohem Niveau) verblieben, und es keimte bereits die Hoffnung, die Treibhausgase könnten zu sinken beginnen – doch 2017 geht es der am 13.11.2017 im Rahmen der Bonner COP23 vorgestellten, neuen Schätzung Global Carbon Dioxide Budget 2017 des Global Carbon Projects zufolge wieder weiter nach oben – 2% hat der internationale Forschungsverbund aus 70 Wissenschaftlern ermittelt. Vor allem China und Indien geben Anlass zur Sorge. weiterlesen…