Roadmap: Power to Gas

dena empfiehlt Technologieoffenheit und Verbesserung der Rahmenbedingungen

Um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen Klimaschutztechnologien wie die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu Wasserstoff (Power to Gas) für eine integrierte Energiewende stärker genutzt werden. Dafür sind an mehreren Stellen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich, die einen fairen und technologieoffenen Wettbewerb ermöglichen. Das geht aus einer Roadmap hervor, deren Ergebnisse am 20.06.2017 auf der Jahreskonferenz der Strategieplattform Power to Gas der Deutschen Energie-Agentur (dena) vorgestellt wurden. weiterlesen…

Gesundheitsvorsorge im Klimawandel

Masterplan für Hitzewellen

Hohe Temperaturen und Hitzewellen führen zunehmend zu Gesundheitsproblemen – die Folgen des Klimawandels werden auch in Deutschland stärker spürbar. Mit Hitzeaktionsplänen können sich Länder und Kommunen für solche länger dauernden Hitzeperioden rüsten, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Dafür hat das Umweltbundesamt einen Masterplan entwickelt. weiterlesen…

Fake News in Sachen Klimaschutz

Falsche politische Weichenstellungen schaden der US-Wirtschaft, nicht der Klimaschutz

Unter dem Titel „Schadet der Klimaschutz wirklich der US-Wirtschaft?“ widerlegt Anke Brüggemann in KfW Research Volkswirtschaft Kompakt Nr. 132 die Behauptung der Trump-Regierung, Präsident Obamas Klimapolitik sei verantwortlich für den hohen Jobverlust in der amerikanischen Kohleindustrie. weiterlesen…

Greenpeace Energy macht 2,58 Mio. Plus

2,5 % Dividende

Greenpeace Energy wächst weiter. Mehr als 130.000 Kunden beziehen mittlerweile sauberen Ökostrom und das Gasprodukt proWindgas. Das Kundenwachstum schlägt sich auch im Bilanzergebnis nieder: Wie die Presseabteilung am 19.06.2017 mitteilt, hat Greenpeace Energy das Geschäftsjahr 2016 mit einem Plus von 2,58 Millionen Euro (EBIT) abgeschlossen. Das geht aus dem Jahresabschluss der Genossenschaft hervor. weiterlesen…

Lagarde warnt vor Klima-Massenflucht

IWF-Chefin fürchtet neue Migrationswelle

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds hat Präsident Trumps Entscheidung scharf kritisiert, aus COP21 auszusteigen. Christine Lagarde rief Europa zum gemeinsamen Einsatz gegen Fluchtursachen in Afrika auf – auch weil die USA sich zu versagen anschickten: „Es bereitet natürlich große Sorgen, wenn sich die wichtigste Wirtschaftsmacht aus den gemeinsamen Anstrengungen, den Klimawandel zu bekämpfen, ausklinkt“, sagte sie im Interview mit dem „Handelsblatt“ am 12.06.2017. weiterlesen…

LED: Vorteile für Mensch und Umwelt

Praxistest „alles LeuchtED“ zeigt: Umstellung auf effiziente Beleuchtung spart Strom und Geld

Bis zu 300 KWh Strom und 85 Euro jährlich kann ein Einfamilienhaushalt einsparen, wenn er konsequent auf energieeffiziente LED-Lampen umstellt. Das zeigen die ersten Ergebnisse der bundesweiten Stromsparaktion „alles LeuchtED – Praxistest effiziente Beleuchtung“ von EcoTopTen, der Internetplattform für ökologische Spitzenprodukte des Öko-Instituts. Wie die Presseabteilung des Öko-Instituts am 13.06.2017 mitteilte, wurden in Zusammenarbeit mit vier Energieversorgern und weiteren Kooperationspartnern, 16 Privathaushalte bei der Umstellung ihrer Beleuchtung begleitet. weiterlesen…

Ausbeutung von Mensch und Natur nimmt weiter Fahrt auf


Lösung aktueller Umweltprobleme weder mit technologischen Neuerungen noch mit grünem Kapitalismus

„Lauter Kaiser auf dem SUV-Thron“ überschreibt Alexander Behr auf ORF.at seine Rezension des Buches von Ulrich Brand und Markus Wissen „Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus“. Die beiden Politikwissenschaftler aus Wien und Berlin hätten „eine äußerst lesenswerte Analyse der aktuellen Umweltproblematik vorgelegt“. Unsere „imperiale Lebensweise“ richtet an anderen Orten des Globus ökologischen und sozialen Schaden an; die Folgen des Konsums werden externalisiert. weiterlesen…

Verbrauch von Plastiktüten rapide gesunken

Ein Drittel Rückgang auf freiwilliger Basis

Die Vereinbarung zwischen dem Bundesumweltministerium und dem Handelsverband Deutschland (HDE) über die Einführung einer Bezahlpflicht für Kunststofftragetaschen zeigt offenbar Wirkung: Wie der Zusammenschluss in Berlin mitteilte, verwenden die deutschen Verbraucher seltener Plastiktüten als früher: Im vergangenen Jahr sei der Konsum von 68 auf 45 Tüten je Bundesbürger gefallen. weiterlesen…

Energielabel: Endlich Klarheit für Verbraucher

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur Entscheidung des EU-Parlaments für das neue Energielabel

Das Europäische Parlament hat am 13.06.2017 in erster Lesung die neue Energieverbrauchskennzeichnung für Elektrogeräte beschlossen. Damit ist der Weg für ein verständliches Energielabel frei, denn die Zustimmung des Rats der EU, die noch aussteht, gilt als Formsache. Damit kann die Verordnung noch in diesem Jahr in Kraft treten. Die ersten neuen Label würden damit ab 2019 im Handel zu finden sein. Hier die Stellungnahme des Bundesverbandes Verbraucherzentrale vom 13.06.2017. weiterlesen…