Earth Hour 2017

Deutsche Haushalte könnten 15 Millionen Kilowattstunden sparen

Um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, schalteten Menschen am 25.03.2016 um 20:30 Uhr deutscher Zeit zum zehnten Mal weltweit für eine Stunde das Licht aus. Würden allein alle deutschen Haushalte mitmachen, ließen sich nach Berechnungen von E.ON in dieser einen Stunde hochgerechnet 15 Mio. kWh Energie sparen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 9.000 Tonnen. weiterlesen…

Atomenergienutzung Irrweg

Hendricks im Bundestags zum Standortauswahlgesetz

Rede der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, zum Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes für ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle vor dem Deutschen Bundestag am 23.03.2017 in Berlin – Solarify dokumentiert mit Zwischentiteln. weiterlesen…

PIK: „Carbon Law“ soll CO2 bis 2050 auf Null bringen

Klimaforscher verlangen alle zehn Jahre Halbierung des weltweitem Kohlendioxid-Ausstoßes

Wenn der Welt-CO2-Ausstoß alle zehn Jahre halbiert würde, könnte die Erderwärmung in erträglichen Grenzen gehalten werden. Klimaforscher aus Potsdam, Stockholm, Laxenburg und Melbourne sind überzeugt, eine solche Strategie könne „disruptive Innovationen“ in Gang setzen, die klimaschädliche fossile Brennstoffe wie Öl und Kohle lange vor 2050 überflüssig machen würden, erklärte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 23.03.2017. weiterlesen…

Größte künstliche Sonne scheint in Jülich

Vielfaches der Sonnenstrahlung

Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23.03.2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Remmel nahm gemeinsam mit Georg Menzen vom BMWi und DLR-Vorstand Prof.  Lemmer die neue Forschungsanlage „Synlight“ in Betrieb. Mit ihren 149 auf einen Fleck ausgerichteten Xenon-Kurzbogenlampen kann sie viel intensivere Sonnenstrahlen erzeugen, als wir sie kennen. Durch ihre Wetterunabhängigkeit sollen mit der Kunstsonne unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden. So könnte etwa der Flugverkehr umweltfreundlicher werden. weiterlesen…

Bundestag beschließt Endlagersuch-Gesetz

Eine Million Jahre sichere (?) Lagerung hochradioaktiven Atommülls

Bis 2031 soll die Entscheidung für einen Standort gefallen sein, 2050 die Lagerung beginnen: Der Bundestag hat das Gesetz zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll beschlossen. Von Beginn der Standortauswahl an sollen Bürger und Betroffene in das Verfahren eingebunden werden. Das Gesetz regelt das Verfahren zur Suche nach einem Standort in Deutschland für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle. Er soll die größtmögliche Sicherheit für einen Zeitraum von einer Million Jahren gewährleisten – so eine Medienmitteilung der Bundesregierung. Das Bundeskabinett hatte sich bereits am 21.12.2016 auf einen Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) verständigt. weiterlesen…

Greenpeace-Ranking: Berlin trotz Mängel Spitzenreiter

Deutsche Städte bauen Öko-Verkehr zu unentschlossen aus

Die 14 größten deutschen Städte müssen alle deutlich mehr tun, um ökologische Verkehrsangebote auszubauen“, ist das Ergebnis eines am 23.03.2017 von Greenpeace veröffentlichtes Städterankings, dem zufolge Spitzenreiter Berlin zwar eine historisch niedrige Autodichte hat, aber auch noch immer Lücken im öffentlichen Schienennetz. weiterlesen…

acatech unterstützt internationales Energiewende-Monitoring


T20 Policy Brief

Der weltweite Umbau der Energieversorgungssysteme – weg von hohen Treibhausgasemissionen hin zu mehr Nachhaltigkeit – sollte von einem unabhängigen Expertengremium begleitet werden. Dies fordern 22 Wissenschaftler in einem Impulspapier zur deutschen G20-Präsidentschaft. acatech unterstützt einer Medienmitteilung zufolge das gemeinsame Anliegen der Autoren aus Deutschland, China, Australien, Japan und Großbritannien. weiterlesen…

Westnetz soll weiter Balkon-PV ablehnen

Forderung von Konzernmutter Innogy

Die Muttergesellschaft Innogy des Verteilnetzbetreibers Westnetz beharrt auf der Einschätzung, dass Kleinst-Photovoltaik-Anlagen gegen gültige Sicherheitsvorschriften verstoßen und daher nicht angeschlossen werden. Greenpeace Energy gibt sich gelassen und hält an seiner Lesart der Ergebnisse aus dem Verfahren vor der Bundesnetzagentur fest – schreibt Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

IEA und IRENA raufen sich zusammen

IRENA und IEA raufen sich für Klimaschutz zusammen

Ama Lorenz wertete es auf EurActiv „als Erfolg des deutschen Wirtschaftsministeriums, dass es erstmals die Internationale Energieagentur und die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien zusammengebracht“ habe, um in einer neuen Studie den Beweis dafür anzutreten, „dass eine Verzögerung der Energiewende zu Gunsten fossiler Energieträger erhebliche Verluste mit sich bringt“. weiterlesen…

Müll in den Weltmeeren: 1220 Arten betroffen

Neues AWI-Datenportal Litterbase fasst erstmals alle publizierten wissenschaftlichen Daten zusammen

Alfred Wegener-Institut LogoWo befindet sich Müll im Meer und welche Arten und Lebensräume beeinflusst er? Wie die Presseabteilung des AWI am 23.03.2017 mitteilt, haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts erstmalig alle publizierten wissenschaftlichen Daten in einer einzigen umfassenden Datenbank zusammengetragen und jetzt im Online-Portal AWI-Litterbase veröffentlicht (www.litterbase.org). weiterlesen…