IEA und IRENA raufen sich zusammen

IRENA und IEA raufen sich für Klimaschutz zusammen

Ama Lorenz wertete es auf EurActiv „als Erfolg des deutschen Wirtschaftsministeriums, dass es erstmals die Internationale Energieagentur und die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien zusammengebracht“ habe, um in einer neuen Studie den Beweis dafür anzutreten, „dass eine Verzögerung der Energiewende zu Gunsten fossiler Energieträger erhebliche Verluste mit sich bringt“. weiterlesen…

Müll in den Weltmeeren: 1220 Arten betroffen

Neues AWI-Datenportal Litterbase fasst erstmals alle publizierten wissenschaftlichen Daten zusammen

Alfred Wegener-Institut LogoWo befindet sich Müll im Meer und welche Arten und Lebensräume beeinflusst er? Wie die Presseabteilung des AWI am 23.03.2017 mitteilt, haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts erstmalig alle publizierten wissenschaftlichen Daten in einer einzigen umfassenden Datenbank zusammengetragen und jetzt im Online-Portal AWI-Litterbase veröffentlicht (www.litterbase.org). weiterlesen…

Weltenergiewende beschleunigen

Pressekonferenz im Außenamt zum Energy Transition Dialogue

Zum Auftakt des Berlin Energy Transition Dialogue im Berliner Auswärtigen Amt gaben IRENA und Mitveranstalter Bundesverband Erneuerbare Energie (siehe solarify.eu/towards-a-global-energiewende) gemeinsam mit dem Solar-Flugpionier Bertrand Piccard eine Pressekonferenz. Solarify fasst zusammen. weiterlesen…

Solarwirtschaft: Mieterstrom-Gesetz noch nicht rund

BSW-Solar: Förderung ausweiten

Das BMWi hat 20.03.2016 einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die gegenwärtige Benachteiligung von Mietern bei der Nutzung von Solarstrom noch in dieser Legislaturperiode beseitigen soll. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) ziele der Gesetzesentwurf in die richtige Richtung. Um möglichst viele Mieter in den Genuss preiswerten Solarstroms kommen zu lassen, müsse der Referentenentwurf allerdings an mehreren Stellen nachgebessert werden, wie der BSW-Solar am 21.03.2016 mitteilte. weiterlesen…

Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten

Germanwatch lobt das Signal für Kooperation und Klimaschutz in Zeiten US-amerikanischer Störfeuer

Unerwarteter Rückenwind für eine ambitionierte Umsetzung der Energie- und Klimaagenda der G20 zur Umsetzung des Paris-Abkommens: Eine Internationale Initiative von Wirtschaft (B20), Thinktanks (T20) und Zivilgesellschaft (C20) aus den G20-Staaten drängt G20 zu ambitionierter Klimapolitik und stärkt damit der deutschen G20-Präsidentschaft für eine solche Politik den Rücken. Die G20 verantwortet rund vier Fünftel der globalen CO2-Emissionen. Wie die Presseabteilung von Germanwatch am 22.03.2017 mitteilte, bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation das gemeinsame Papier als „Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten, nun den notwendigen ambitionierten Klimaschutz mit einer Rahmensetzung zu versehen, die zu einem neuen Wohlstandsmodell führt“. weiterlesen…

2016 erneut Klimarekordjahr

WMO-Bericht: Weltweite Auswirkungen – Wärme in der Arktis

Pünktlich zum Berliner Energy Transition Dialogue erschien eine Medienmitteilung der World Meteorological Organization (WMO): 2016 war der WMO zufolge erneut das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: „Das Jahr 2016 machte Geschichte, mit einem weltweiten Temperaturrekord, außergewöhnlich niedriger Meereis-Ausdehnung, ungebremstem Meeresspiegelanstieg und fortschreitender Ozeanerwärmung“, so die WMO am 21.03.2017. Und die extremen Wetter- und Klimabedingungen setzten sich 2017 fort. weiterlesen…

Töpfer: „Ziele für 2020 werden nicht erreicht“

„Wenn man sich selbst Ziele steckt und kann sie nicht erreichen, ist das ein großes Problem“

Klaus Töpfer, Ex-UNEP-Direktor und Bundesumweltminister a.D., ist überzeugt, dass die deutschen Klimaziele nicht mehr erreicht werden können – niemand glaube diesbezüglich mehr an Wunder. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels verlangte Töpfer weltweite Zusammenarbeit gegen den Klimawandel. Im Berliner RBB-Inforadio kritisierte Töpfer die Bundesregierung für ihre zögerliche Politik und nannte als Hauptprobleme Verkehr und Kohle-Verstromung. weiterlesen…

Weniger Stromverschwendung durch schlaue Märkte

Agora Energiewende: Smart Markets sollen Stromnachfrage auf regionaler Ebene regeln und dadurch Netzengpässe beheben

Smart Market Design in deutschen Verteilnetzen Titel-© Agora-Energiewende; Ecofys; Fraunhofer IWE;Im Zuge der Energiewende werden Windstrom- und Solaranlagen immer zahlreicher über das Land verteilt. Der überwiegende Anteil der Anlagen wird dabei an die Stromverteilnetze angeschlossen. Damit wächst die Menge des Stroms, der von dort in das bundesweite Übertragungsnetz abtransportiert werden muss. Aufgrund von Netzengpässen in manchen Regionen ist das aber nicht immer möglich. In diesen Fällen müssen Windkraftanlagen gedrosselt werden beziehungsweise alternative Kraftwerke anspringen, die jenseits der Engpässe installiert sind. weiterlesen…

Modelle für maßgeschneiderte Energiesysteme

Neues KIT-Projekt „Energiesystemintegration“

Umweltverträgliche, effiziente, flexible und zugleich stabile Energiesysteme für die Zukunft maßzuschneidern, ist Ziel des neuen Projekts „Energiesystemintegration“. Das Projekt unter Leitung von Professor Veit Hagenmeyer am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konzentriert sich auf Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten, wie Erzeuger, Speicher und Verbraucher. Dabei integriert es Prozesse der metallverarbeitenden, zementverarbeitenden und petrochemischen Industrie. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert „Energiesystemintegration“ als neues „Zukunftsthema“ mit fünf Millionen Euro. weiterlesen…