CH4 aus H2 und CO2

Methan aus und CO2 – „schnelles Erdgas dank Sonnenenergie“

Forscher erproben die Methanproduktion aus Wasserstoff und Kohlendioxid in unterirdischen Gasspeichern. Das eben in Wien vorgestellte, von Infrastrukturministerium und Klimafonds mit 4,9 Millionen Euro geförderte Projekt „Underground Sun Conversion“ zielt darauf ab, Erdgasspeicher in mehr als 1000 Metern Tiefe als Ort der Methanproduktion zu verwenden. In einem gerade angelaufenen, vierjährigen Forschungsprojekt soll dieser zweite Schritt der Methangewinnung tief unter die Erde verlagert werden – schreibt Alois Pumhösel im Wiener Standard. weiterlesen…

Lateinamerika, China und Indien vorn


Zwei Kommentare: Europa wird bei Klimaschutz und Erneuerbaren Energien überholt

„Die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt, China mit 1.4 Milliarden Menschen und Indien mit 1.3 Milliarden, haben die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und beim Ausbau der erneuerbaren Energien übernommen“ – kommentiert Franz Alt auf seiner Sonnenseite. Und Hans-Josef Fell hebt vor allem lateinamerikanische Länder als Vorreiter in Sachen Klimaschutz hervor.
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Recht auf Klimaschutz?

Nach dem BVG Wien

Das österreichische Bundesverwaltungsgericht hat am 02.02.2017 die seit zehn Jahren geplante dritte Startbahn des Flughafens Schwechat gestrichen – mit der Begründung eines „Rechts auf Klimaschutz“ (-> solarify.eu/gericht-klimaschutz-vor-wirtschaftsinteressen). Selbst wenn der Flugverkehr deshalb ins nahe Bratislava ausweichen sollte, wurde das Urteil in Deutschland genau registriert. hat im Berliner Tagesspiegel die Rechtsfrage ausführlich diskutiert. weiterlesen…

Vom Klimawandel überzeugt, aber…

… drei Viertel halten Klimawissenschaft für uneins

Sie unterstützen mit großer Mehrheit Erneuerbare Energien, zeigen sich beim Vertrauen in die Politik gespalten und sagen: „Der Klimawandel ist bereits heute spürbar“ – dies sind zentrale Ergebnisse einer Befragung von Bürgerinnen und Bürgern zur Energie- und Klimapolitik in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen. weiterlesen…

6 Jahre Super-GAU von Fukushima

Die Atomkatastrophe besteht fort

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die 1985 mit Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi seien weiterhin nicht unter Kontrolle, heißt es in der IPPNW-Pressemitteilung. Im Inneren der Reaktorkerne seien kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen worden, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Und weiter: weiterlesen…

Atomstrom nicht unersetzlich


Stattdessen immer mehr Erneuerbare Energien

Für den endgültigen Atomausstieg läuft die Uhr: Die zurzeit noch acht laufenden Atommeiler gehen spätestens bis Ende 2022 vom Netz. Als nächstes ist dieses Jahr Block B im bayerischen Gund­remmingen dran. „Inzwischen erzeugen die Erneuerbaren Energien mit ihrem starken Rückhalt in der Bevölkerung mehr Strom als es die Atomkraft je geschafft hat“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer, anlässlich der sich am 11.03.2017 jährenden Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. „Doch es ist ein dynami­scher weiterer Ausbau der regenerativen Energien notwendig, damit sie nicht nur die Atomkraft, sondern zunehmend auch klimaschädliche fossile Energie ersetzen können.“ weiterlesen…

Atomdeal (nicht nur) zulasten der Steuerzahler

Regierung: AKW-Betreiber nicht kaputtmachen

Atomindustrie und Bundesregierung haben sich auf einen Entsorgungspakt geeinigt – ihnen gelang mit der Einigung auf die Finanzierung des 2011 beschlossenen Atom-Ausstiegs und dessen Entsorgungs- und Endlagerkosten zwar ein großer Schritt. Doch für den Steuerzahler ist das Thema in Zukunft ein Problem. Zudem sind wichtige Haftungsfragen nach wie vor ungeklärt. Denn die Stromkonzerne – die großen Vier – wollen ihre letzten juristischen Trümpfe nicht aus der Hand geben. Zahlreiche deutsche Zeitungen zählten die Folgen auf (dpa). weiterlesen…

EU soll Palmölverbrauch reduzieren

ENVI: Für nachhaltige Produktion

Die Abholzung von Urwäldern, der Verlust natürlicher Lebensräume und Treibhausgasemissionen sind nur einige Folgen nicht nachhaltiger Palmölproduktion. Das billige Öl steckt in Lebensmitteln, Kosmetika und Biokraftstoffen und steht zudem seit letzter Zeit im Verdacht, gar gesundheitlich bedenklich zu sein. Der Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments stimmte am 09.03.2017 über einen Bericht der tschechischen EU-Abgeordneten und Berichterstatterin Ka?erina Kone?ná (Linksfraktion) ab, der die Kommission auffordert, sich für eine nachhaltige Palmölproduktion und palmölfreien Biodiesel einzusetzen. weiterlesen…

Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer abschaffen


Umweltausschuss zu Stickoxidbelastung in Ballungsräumen – BUND: Schluss mit Dieselsubventionierung

Die Mitglieder des Bundestags-Umweltausschusses haben sich am 08.03.2017 im Rahmen eines öffentlichen Fachgespräches mit der Luftbelastung durch Stickoxide (NOx) in Ballungsräumen befasst – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. Die Experten sprachen sich dabei unter anderem dafür aus, das Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer abzuschaffen und die Typenzulassung an den Realemissionen zu orientieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert erneut ein Ende der Dieselsubventionierung und die Einführung der Blauen Plakette. weiterlesen…

Merkel: Kein Staatsversagen


Einvernahme im Abgas-Untersuchungsausschuss – BUND fordert: „Schluss mit schmutzig, Frau Merkel!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 08.03.2017 vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages den Vorwurf des Staatsversagens im Zusammenhang mit dem Dieselskandal „zurückgewiesen“. Sie sehe „keine strukturelle Veränderungsnotwendigkeit“, fügte die Kanzlerin hinzu. Das Fehlverhalten liege nicht beim Staat, sondern bei VW. Merkel war die vorerst letzte Zeugin im Ausschuss – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…