Umweltleistung von Produkten und Organisationen korrekt messen

Zwei Positionspapiere mit Ideen für die EU-Kommission

Das Expertengremium für das europäische Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS) – legte in zwei Positionspapieren an die EU-Kommission Ideen vor, wie EMAS für die Glaubwürdigkeit und Kommunikation des Umweltfußabdrucks genutzt werden kann. weiterlesen…

Die Energiewende auf einen Blick


Aktuelle Daten und Grafiken rund um Stromerzeugung, Verkehr und Klimaschutz

Wie weit ist die Energiewende in Deutschland und wohin steuert sie? Eine Antwort mit den relevanten Daten und anschaulichen Grafiken liefert ab 23.02.2017 ein sogenanntes Dashboard auf www.energiewendebeschleunigen.de, der gemeinsamen Webseite von WWF und LichtBlick. Das Dashboard ähnelt einem digitalen Armaturenbrett im Auto oder Flugzeug. Auf einen Blick sieht man hier zum Beispiel den aktuellen Stand der deutschen Treibhausgasemissionen, den tagesaktuellen Strommix oder die Zahl der deutschen Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. weiterlesen…

Warum Deutschland eine europäische Energiewende braucht

Vom nationalen Alleingang zum europäischen Projekt

von Rebecca Betram

Die deutsche Energiewende ist in ihrem Ursprung ein rein nationales Projekt und wird nur erfolgreich sein, wenn mit den europäischen Nachbarn kooperiert wird. Als die Bundesregierung die Umstrukturierung des deutschen Energiesystems beschloss, tat sie das ohne Rücksicht auf die möglichen Auswirkungen der Energiewende auf unsere europäischen Nachbarn. weiterlesen…

CCU und CCS-Workshop

„Kreisläufe schließen, Klima schützen“

Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden, Gewerkschaften und NGOs haben am 21. und 22.02.2017 in Berlin im Rahmen eines Workshops diskutiert, wie sich CO2 abscheiden, als Rohstoff nutzen und speichern lässt. Die Senkung von CO2-Emissionen ließe sich beschleunigen, wenn es gelingt, CO2 von einem Abfall- zu einem Rohstoff zu machen und überschüssige Mengen dauerhaft im tiefen Untergrund zu lagern. weiterlesen…

DIW: Sozialverträglichen Kohleausstieg planen – ab sofort

Vorhandene ostdeutsche Braunkohletagebaue reichen bis zum Ausstieg aus – Handlungsbedarf bei langfristiger Finanzierung und Strukturwandel in der Region

Kohlekraftwerk - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWill Deutschland seinen Klimaschutzverpflichtungen gerecht werden, muss es sich Schritt für Schritt von der Braunkohleverstromung, der CO2-intensivsten Art der Stromproduktion, verabschieden. Der Ausstieg aus der Braunkohle muss frühzeitig eingeleitet und sorgfältig geplant sein. Eine Studie von Energieexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, dass die Braunkohlemengen in den bereits genehmigten ost- und mitteldeutschen Tagebauen ausreichen, um eine Stromerzeugung zu ermöglichen im Einklang mit Deutschlands Klimazielen bis zum Jahr 2030, das teilt die DIW-Presseabteilung am 09.02.2017 mit. weiterlesen…

Sonnige Aussichten für PV laut Baake


1. Vollversammlung der PV-Sparte im Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien

Immer mehr Staaten setzen auf Sonnenenergie: Die weltweit installierte PV-Kapazität ist 2016 auf das Rekordniveau von rund 295 GW angewachsen, Tendenz steigend. Auch in Deutschland trägt die Photovoltaik entscheidend zum Gelingen der Energiewende bei. Die Entwicklung strategischer Forschungsschwerpunkte waren Thema der 1. Vollversammlung der PV-Sparte des Forschungsnetzwerks „Erneuerbare Energien“ in Berlin. Staatssekretär aus dem Bundeswirtschaftsministerium hob die Bedeutung der Forschung für die kaum geahnte Kostendegression der Photovoltaik hervor. weiterlesen…

BMWi-Bestandsaufnahme energetischer Gebäudesanierung

‚Die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich sind ambitioniert. Wo stehen wir bei der Umsetzung?‘

Das BMWi leistet sich eine Bestandsaufnahme am wunden Punkt der Energiewende – der Gebäudesanierung, nicht ohne wenigstens ein bisschen Selbstlob: „Zugegeben, das Ziel ist hochgesteckt: Im Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Derzeit entfallen noch rund 35 Prozent unseres gesamten Endenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich; knapp ein Drittel der Treibhausgasemissionen“, beginnt der BMWi-Newsletter. „Vor allem für das Heizen und Erwärmen von Wasser benötigen wir noch zu viel Energie. Wie weit sind wir also auf dem Weg zur weitgehenden Treibhausgasneutralität im Gebäudebereich?“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

2016: 100.000 neue Solarheizungen

Staatlicher Zuschuss von 3.600 Euro für den Umstieg auf Solarheizung

Über 2,2 Mio Solarheizungen in Deutschland - Grafik © BSW-Solar, BDH, Stand 1_2107Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland sei im vergangenen Jahr um rund 100.000 gewachsen. Ende 2016 seien damit hierzulande etwa 2,2 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb gewesen. Das teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am 21.02.2017 mit. (Grafik: Über 2,2 Mio Solarheizungen in Deutschland – © BSW-Solar, BDH, Stand 1_2107) weiterlesen…

Mehrheit der Deutschen zieht Speicherausbau Stromtrassen vor


EMNID-Umfrage im Auftrag des SFV

Bundesregierung und Stromwirtschaft bremsten den Ausbau von Solar- und Windenergie und trieben den Ausbau der Nord-Süd-Höchstspannungsleitungen voran, mit der Begründung, Stromspeicher seien noch zu teuer. Nord-Süd-Leitungen seien die billigere Lösung, zitiert Wolf von Fabeck in der SFV-Pressemitteilung vom 19.02.2017 die offizielle Regierungsmeinung. weiterlesen…

Elektromobilität: Ladestationen flächendeckend

DLR und KIT: Deutschland braucht 2020 rund 35 000 Ladestationen für E-Autos

Mitsubishi-Ladestation-in-Berlin-Foto-©-Gerhard-Hofmann-Agentur-Zukunft für SolarifyUm die deutschen Energie- und Klimaschutzziele zu erreichen, muss die Elektromobilität voran kommen. Schlüsselfaktor dafür ist eine bedarfsgerechte öffentliche Ladeinfrastruktur. Wie die Presseabteilung des DLR am 21.02.2017 mitteilt, haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Rahmen des Projektes LADEN2020 erstmals den Gesamtbedarf an öffentlichen Ladepunkten ermittelt. weiterlesen…