Energiedaten aktualisiert

Gesamtausgabe der – Datensammlung des BMWi

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die von ihm herausgegebenen Energiedaten aktualisiert. Sie geben Antworten auf aktuelle Fragen zur Energieversorgung. Die Daten schlüsseln beispielsweise auf, woher unsere verschiedenen Energieträger kommen, wie viel Energie wir verbrauchen und wie groß die weltweiten Reserven sind. Die aktuelle Gesamtausgabe der Energiedaten sowie ausgewählte Grafiken stehen als Download zur Verfügung. weiterlesen…

Deutschland kooperiert mit Iran bei Klima- und Umweltschutz


Gemeinsame Absichtserklärung für kohlenstoffarme Wirtschaft

Deutschland und Iran wollen beim Umwelt- und Klimaschutz stärker zusammenarbeiten. Das war das Ziel dreitägiger politischer Gespräche, zu denen Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vom 24. bis 27.02.2016 in Teheran war. So will die Bundesregierung Iran helfen, zentrale Umweltprobleme wie Wassermangel und Luftbelastung besser zu bewältigen. Außerdem will das Bundesumweltministerium Iran bei der Umsetzung seiner nationalen Klimaschutzziele unterstützen. Bis 2018 will die iranische Agentur für Erneuerbare-Energien SUNA insgesamt 5 GW Wind- und Solarkraft erreichen.Seit dem Abschluss des Nuklearabkommens im Juli 2015 wurde die bilaterale Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern neu belebt.
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„Saubere Energie für alle Europäer“

Staatssekretär Baake beim Energieministerrat in Brüssel

 Hochspannungsmasten und Windenergie -Foto-© Dieter Fichtner, Agentur Zukunft für SolarifyWie das BMWi mitteilt, nahm Staatssekretär Rainer Baake am 27.02.2017 für die Bundesregierung am Energieministerrat in Brüssel teil. Bei dem Treffen gehe es um einen ersten Gedankenaustausch zum Gesetzgebungspaket „Saubere Energie für alle Europäer“, das die Kommission am 30. 11.2016 vorgelegt hat. Im Fokus der heutigen Beratungen sollen die Vorschläge der Europäischen Kommission zum Strommarktdesign, zu erneuerbaren Energien und zur Governance stehen. weiterlesen…

Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“ startet


130 Millionen Euro für drei Jahre

Mit dem Startschuss für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“ wurden am 27.02.2017 die Energiewirtschaft, der Verkehrssektor und die maritime Wirtschaft technologisch und innovationspolitisch enger verzahnt – so das BMWi in einer Pressemitteilung. Das BMWi stellt für die kommenden drei Jahre rund 130 Millionen Euro bereit und setzt damit Anreize für die Nutzung von Synergien durch Forschung und Entwicklung in ambitionierten Innovationsprojekten mit systemorientiertem Charakter. weiterlesen…

Schweiz: Lenken oder fördern?

Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen: Erstmals detaillierte Folgeabschätzungen

Politische Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen haben vielfältige Effekte auf Wirtschaft und Haushalte. Eine im Nationalen Forschungsprogramm „Steuerung des Energieverbrauchs“ (NFP 71) durchgeführte Studie liefert erstmals detaillierte Folgeabschätzungen der energiepolitischen Strategien „Lenkung“ und „Förderung“ hinsichtlich Effizienz und sozialer Ausgewogenheit. weiterlesen…

Immer mehr Mikroplastik in Ozeanen

IUCN-Studie: Unsichtbare Kunststoffpartikel aus Textilien und Reifen wichtige Quelle der Meeresverschmutzung

9,5 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer. Denn ein Drittel des an den Küsten anfallenden Plastikabfalls wird weder deponiert noch recycelt. Ein Teil davon sind winzige Plastikpartikel – sogenanntes Mikroplastik. Einem neuen Bericht der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources – IUCN) zufolge stammen sie zu einem großen Teil von Autoreifen und Bekleidung und könnten bis zu 30% zur „Plastiksuppe“ beitragen, welche die Ozeane der Welt verschmutzt und eine größere Quelle der Meeresverschmutzung als „normale“ Kunststoffabfälle darstellt.

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Gesetzesrang für Klimaschutz

CO2-Emissionen sollen sinken

Der schleswig-holsteinische Landtag hat am 24.02.2017 ein Energiewende- und Klimaschutzgesetz beschlossen. Damit soll der CO2-Ausstoß bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent Prozent gesenkt werden. Zudem soll der Anteil von Wärme aus Erneuerbaren Energien erhöht werden. Das Gesetz stieß auf Kritik seitens der Oppositionsparteien. SPD-Fraktionschef Ralf Stegner bezeichnete das Gesetz als „Meilenstein für unser Bundesland“. weiterlesen…

Woher stammt mein Strom?


Zwei Drittel der Deutschen fordern ehrliche Stromkennzeichnung

AKW Cruas, Rhone mit spielendem Kind auf dem Kühlturm - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAtom, Kohle oder Ökostrom? 62 Prozent der Verbraucher wollen wissen, welchen Energiemix ihr Versorger liefert. Zwei Drittel erwarten, dass sie Anbieter und Tarife anhand der gesetzlichen Stromkennzeichnung transparent vergleichen können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2030 Bundesbürgern hervor. Die gesetzlichen Vorschriften zur Strom-Etikettierung sind in die Kritik geraten, da Versorger deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Energiemix angeben müssen, als sie für ihre Kunden einkaufen. weiterlesen…

Greenpeace-Report: No Return to Normal

Japanische Regierung will Evakuierungszone um den havarierten Atomreaktor von Fukushima aufheben

Damit gefährdet die Regierung die Menschen, die ab kommenden Monat zurück in ihre verstrahlten Häuser ziehen sollen. Das ist das Ergebnis von tausenden Messungen, die Greenpeace-Aktivisten im November 2016 in Iitate in der Präfektur Fukushima vorgenommen haben. Dabei wurden erstmals verschieden Messmethoden miteinander kombiniert. Die japanische Regierung unterstützt mit dem geplanten Ende der Evakuierung den Betreiber des AKW Tepco, der dann keine Entschädigung mehr an die betroffene Bevölkerung zahlen muss. Mit Pressemitteilung vom 21.02.2017 stellt Greenpeace den Report No Return To Normal vor. weiterlesen…

Erneuerbar, digital und dezentral

Smart Renewables-Konferenz: Über Energiegesetze, Startups und Zukunft der Energieriesen

Eine „Verjüngungskur für Dinosaurier der Energiewirtschaft“, sah Nicole Weinhold (Erneuerbare Energien) in der BDEW-Konferenz „Smart Renewables 2017“ in Berlin vom 22. bis 23.02.2017. Zu Beginn sah Kanzleramtsminister Altmaier (CDU) den Klimaschutzplan 2050 noch keineswegs unverändert in Kraft. Die politische Entscheidung für den BMUB-Plan sei nur deshalb zustande gekommen, weil er als Chef BK allen Beteiligten zugesichert habe, dass nach der Wahl darüber noch einmal diskutiert werde. Keineswegs sei ausgemacht, dass es bei den aktuellen Sektorzielen bleibe, so Altmaier. weiterlesen…