Indien will Solarparkleistung auf 40 GW verdoppeln

Förderprogramm soll 20.000 Dörfer elektrifizieren
von Sven Ullrich am 06.03.2017 – mit freundlicher Genehmigung von ErneuerbareEnergien

Die indische Regierung hebt das Ziel für den Ausbau großer Solarparks von 20 auf 40 Gigawatt an. Die Anlagen sollen im Schnitt eine Leistung von jeweils 500 Megawatt erreichen. Die Entwicklung und der Bau der Projekte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Bundesstaaten. Die Förderung kommt aber aus Neu Delhi. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren mindestens 20.000 Dörfer zu elektrifizieren. Hier spielt die Solarenergie eine Schlüsselrolle. weiterlesen…

E-Mobilität: „Deutschland auf dem Rücksitz“

„Hinken dem rasant wachsenden Markt hinterher“

Die Elektromobilität ist weltweit auf der Überholspur. Die Zahl der Elektroautos ist seit 2011 um das Zwanzigfache gestiegen. Insgesamt sind aktuell rund zwei Millionen E-Autos auf den Straßen unterwegs, wie aus einem neuen Report von WWF und LichtBlick hervorgeht. Danach kann die Elektroflotte zum Speicher für die Erneuerbaren Energien im Stromnetz werden; denn die Integration von E-Autos ins Stromsystem ist technisch machbar und wirtschaftlich attraktiv. Doch Deutschland hinkt der Entwicklung dieses rasant wachsenden Marktes hinterher. weiterlesen…

AKW Paks II von EU abgenickt

Kommission genehmigt staatliche Beihilfen für ungarisches Kernkraftwerk

Die EU-Kommission hat die Finanzierung des AKW Paks II genehmigt. Die Staatsbeihilfen für die zwei Reaktoren, die mit russischer Hilfe errichtet werden sollen, seien mit EU-Recht vereinbar, da Ungarn ‚bedeutende Zugeständnisse‘ zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen gemacht habe, so die Kommission am 06.03.2017 in Brüssel. Umweltverbände protestierten gegen die Entscheidung. Österreich drohte mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. weiterlesen…

Energieeffizienz: Grüne weit vorne

DENEFF-Umfrage zur Bundestagswahl:
Energieeffizienzbranche sieht höchste Kompetenz bei Grünen

Auf die Frage „Wie bewerten Sie die Kompetenz der Parteien im Themenbereich Energieeffizienz?“ nennen Unternehmen der Energieeffizienzbranche bislang einen klaren Favoriten: Bündnis 90/Die Grünen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), so eine Pressemitteilung am 04.03.2017. weiterlesen…

Zwei Auto-Gesetze: Carsharing und automatisiertes Fahren

Regierung setzt neue Regeln im Straßenverkehr

Geschäftsmodelle für das Carsharing sollen gefördert werden. Das sieht der Entwurf der Bundesregierung für ein Carsharinggesetz (18/11285) vor. Die Bundesregierung will außerdem – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“ – Grundlagen für automatisiertes Fahren legen: Ein entsprechender Gesetzentwurf (18/11300) soll das Zusammenwirken zwischen Kfz mit automatisierter Fahrfunktion und Lenkenden regeln. weiterlesen…

„Kein Sonderstatus für Gorleben“

Atommüll – Veränderungssperre für Gorleben läuft aus

– Exklusiv im Tagesspiegel
mit freundlicher Genehmigung von Dagmar Dehmer –

Um die Novelle des Standortauswahlgesetzes (Stand AG) noch in dieser Legislaturperiode durch Bundestag und Bundesrat zu bringen, hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bis zum Schluss noch ein politisches Pfand in der Hand behalten. Mit der Formulierungshilfe für das Stand AG hatte sie vor Weihnachten auch einen Verordnungsentwurf für eine dreimonatige Verlängerung der sogenannten Gorleben-Veränderungssperre in die Ressortabstimmung gegeben. Einige Ressorts wollen diese Nutzungssperre sogar weit über drei Monate hinaus verlängern. Nun teilte Hendricks dem Berliner Tagesspiegel mit, dass sie die Verordnung zurückgezogen hat. Die Gorleben-Veränderungssperre läuft am 31. März 2017 aus. weiterlesen…

Wettbewerb für mehr Stromeffizienz

Förderprogramm „STEP up!“ geht in dritte Runde

Die dritte Ausschreibungsrunde des wettbewerblichen Förderprogramms „STEP up!“ (STromEffizienzPotentiale nutzen!) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist laut einer BMWi-Medienmitteilung gestartet. Vom 1. März bis zum 31. Mai 2017 können wieder Anträge für den Wettbewerb eingereicht werden. weiterlesen…

Klimafakten: Missverstandene Ausgewogenheit

Journalismus: Keine „ausgewogene Berichterstattung“ zwischen Wissenschaft und Behauptungen mehr

Um beide Seiten von (oft nur vermeintlichen) Debatten abzubilden, hätten viele Medien lange Zeit Leugner oder Skeptiker des menschengemachten Klimawandels zu Wort kommen lassen. Das sei nun vorbei, schreibt ein deutsch-schweizerisches Forscherteam im Fachblatt Global Environmental Change (Januarausgabe) – so Toralf Staud im Portal klimafakten.de. Die „Norm der Balance“ sei einer „interpretativen“ Haltung gewichen. Doch einige konservative Blätter böten Leugnern weiterhin Raum. weiterlesen…

Ölkonzerne wussten früh vom Klimawandel

Als Shell noch vor den Folgen der Erderwärmung warnte

1991 erklärte Shell Nachwuchskräften in einem Lehrfilm minutiös die Dramatik des bevorstehenden Klimawandels. Doch den holländisch-britischen Öl- und Gasbohrern fiel in ihrer Kurzfrist-Geldgier nichts anderes ein als Obstruktion: Aufbau von fadenscheinigen Lobbygruppen und ThinkTanks, die Zweifel am Klimawandel zu säen versuchten – schreibt Jan Dönges im Portal spektrum.de. weiterlesen…

Klimaskeptiker dürfen so genannt werden – endgültig

OVG: UBA-Untersuchung darf Journalisten namentlich nennen

Das Umweltbundesamt darf Journalisten wegen ihrer Haltung zur Erderwärmung namentlich nennen und als „Klimawandelskeptiker“ bezeichen,, so der Tenor eines Beschlusses des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt (Az 3 L 44/ 16) vom 02.02.2017, das erst spät Echo in den Medien gefunden hat. Ursache der Auseinandersetzung war die Untersuchung des UBA vom Mai 2013 „Und sie erwärmt sich doch! Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?“ (siehe: solarify.eu/das-uba-und-die-klimawandel-skeptiker), in der u.a. die Autoren Michael Miersch und Dirk Maxeiner als Klimwandelskeptiker genannt wurden. weiterlesen…