Atomstrom nicht unersetzlich


Stattdessen immer mehr Erneuerbare Energien

Für den endgültigen Atomausstieg läuft die Uhr: Die zurzeit noch acht laufenden Atommeiler gehen spätestens bis Ende 2022 vom Netz. Als nächstes ist dieses Jahr Block B im bayerischen Gund­remmingen dran. „Inzwischen erzeugen die Erneuerbaren Energien mit ihrem starken Rückhalt in der Bevölkerung mehr Strom als es die Atomkraft je geschafft hat“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer, anlässlich der sich am 11.03.2017 jährenden Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. „Doch es ist ein dynami­scher weiterer Ausbau der regenerativen Energien notwendig, damit sie nicht nur die Atomkraft, sondern zunehmend auch klimaschädliche fossile Energie ersetzen können.“ weiterlesen…

Atomdeal (nicht nur) zulasten der Steuerzahler

Regierung: AKW-Betreiber nicht kaputtmachen

Atomindustrie und Bundesregierung haben sich auf einen Entsorgungspakt geeinigt – ihnen gelang mit der Einigung auf die Finanzierung des 2011 beschlossenen Atom-Ausstiegs und dessen Entsorgungs- und Endlagerkosten zwar ein großer Schritt. Doch für den Steuerzahler ist das Thema in Zukunft ein Problem. Zudem sind wichtige Haftungsfragen nach wie vor ungeklärt. Denn die Stromkonzerne – die großen Vier – wollen ihre letzten juristischen Trümpfe nicht aus der Hand geben. Zahlreiche deutsche Zeitungen zählten die Folgen auf (dpa). weiterlesen…

EU soll Palmölverbrauch reduzieren

ENVI: Für nachhaltige Produktion

Die Abholzung von Urwäldern, der Verlust natürlicher Lebensräume und Treibhausgasemissionen sind nur einige Folgen nicht nachhaltiger Palmölproduktion. Das billige Öl steckt in Lebensmitteln, Kosmetika und Biokraftstoffen und steht zudem seit letzter Zeit im Verdacht, gar gesundheitlich bedenklich zu sein. Der Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments stimmte am 09.03.2017 über einen Bericht der tschechischen EU-Abgeordneten und Berichterstatterin Ka?erina Kone?ná (Linksfraktion) ab, der die Kommission auffordert, sich für eine nachhaltige Palmölproduktion und palmölfreien Biodiesel einzusetzen. weiterlesen…

Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer abschaffen


Umweltausschuss zu Stickoxidbelastung in Ballungsräumen – BUND: Schluss mit Dieselsubventionierung

Die Mitglieder des Bundestags-Umweltausschusses haben sich am 08.03.2017 im Rahmen eines öffentlichen Fachgespräches mit der Luftbelastung durch Stickoxide (NOx) in Ballungsräumen befasst – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. Die Experten sprachen sich dabei unter anderem dafür aus, das Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer abzuschaffen und die Typenzulassung an den Realemissionen zu orientieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert erneut ein Ende der Dieselsubventionierung und die Einführung der Blauen Plakette. weiterlesen…

Merkel: Kein Staatsversagen


Einvernahme im Abgas-Untersuchungsausschuss – BUND fordert: „Schluss mit schmutzig, Frau Merkel!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 08.03.2017 vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages den Vorwurf des Staatsversagens im Zusammenhang mit dem Dieselskandal „zurückgewiesen“. Sie sehe „keine strukturelle Veränderungsnotwendigkeit“, fügte die Kanzlerin hinzu. Das Fehlverhalten liege nicht beim Staat, sondern bei VW. Merkel war die vorerst letzte Zeugin im Ausschuss – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

Überwiegend Expertenlob für Endlagersuche

Fraktionsübergreifender Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes

Am 08.03.2017 brachten CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen fraktionsübergreifenden Entwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) in den Bundestag ein. Bis zum Jahr 2031 soll auf Grundlage eines wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahrens ein Endlagerstandort gefunden werden. Das novellierte Standortauswahlgesetz soll für die Endlagersuche die fachlichen Kriterien und Anforderungen festlegen. Der Umweltausschuss hörte dazu Experten an. Der BUND bleibt kritisch: „Nachbessern!“. weiterlesen…

Frauen suchen Arbeit mit Sinn

Erneuerbare Energien motivieren Frauen zu technischen Berufen

Bio und Wind - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Erneuerbaren Energien sind eine Branche mit guten Berufsaussichten. Das gilt gerade auch für technische Berufe, in denen Frauen bislang stark unterrepräsentiert sind. Wie die Presseabteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) am 08.03.2017 – anlässlich des Internationalen Frauentages – mitteilt liegen Untersuchungen vor, die ergeben, dass die Erneuerbaren Energien für weibliche Berufsanfänger gerade deshalb interessant sind, weil die Branche auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzt. weiterlesen…

EU-Parlament: Dieselgate vermeidbar

EU-Parlament-Untersuchungsausschuss rügt Mitgliedsstaaten: Manipulation von Abgaswerten hätte früher entdeckt werden können

„Versagen auf allen Ebenen“, „EU-Vorschriften über Abgastests zu schwach“, „schon 2004 hat es ausreichende Hinweise gegeben“, „Betrug hätte verhindert werden können“ – sehr peinlich lauten die Überschriften über dem organisierten Staats-, Regierungs- und Politikversagen, das Zigtausende Menschen das Leben gekostet hat und noch immer kostet. Der VW-Abgasskandal hat die Schwächen der aktuellen EU-Systematik aufgedeckt – sowohl für Grenzwerte, wie auch die Messung oder des Typgenehmigungssystems für Autos. Der Untersuchungsausschuss zu Emissionsmessungen in der Automobilindustrie (EMIS) des europäischen Parlaments rügte jetzt die EU-Länder: Der Skandal war vermeidbar. weiterlesen…

Energieverbrauch legt erneut leicht zu


AG Energiebilanzen mit Jahresbericht 2016

2016 erreichte der Energieverbrauch in Deutschland 13.383 Petajoule (PJ) oder 456,7 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE), 1,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Zuwachs beruht auf dem Einfluss der kälteren Witterung, dem Schalttag, der anhaltend positiven wirtschaftlichen Entwicklung und dem Bevölkerungszuwachs, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) anlässlich der Vorlage ihres aktuellen Berichts zum Energieverbrauch in Deutschland 2016. weiterlesen…

Blockchain – neue Möglichkeiten für den Energiemarkt

Dialog-Veranstaltung der dena über Potenzial digitaler Transaktionsverfahren

Rund 90 Experten aus Wissenschaft, Politik, Energiewirtschaft und Digitalbranche diskutierten am 01.03.2017 – einer Einladung der Deutschen Energie-Agentur (dena) folgend – im Rahmen der Dialogveranstaltung „Blockchain – neue Möglichkeiten für den Energiemarkt“ über das Phänomen Blockchain und seine Möglichkeiten für die Energiewende. weiterlesen…