Green Deal: Gut für Europa – schlechter für den Planeten
Getreide- und Fleischimport untergräbt EU-Standards und lagert Umweltschäden aus
Europa soll bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden – das hat die EU mit dem „Green Deal“ Ende 2019 angekündigt. Ziel ist, die Kohlenstoffemissionen zu verringern sowie Wälder, Landwirtschaft, umweltfreundlichen Verkehr, Recycling und erneuerbare Energien zu fördern. Der Import von Millionen Tonnen Getreide und Fleisch pro Jahr untergräbt aber landwirtschaftliche Standards der EU und lagert so Umweltschäden aus der EU aus. Der europäische Green Deal ist in diesem Sinne „gut für ein klimaneutrales Europa – aber schlechter für den Planeten“, sagen KIT-Forscher – auch in Nature. weiterlesen…
Heute, am 12.12.2015, jährt sich zum fünften Mal die Einigung der UN-Klimakonferenz COP21 in Paris auf das Weltklimaabkommen. Bei einem eintägigen, virtuellen UN-Gipfel sollen viele Staaten ihre Fortschritte und Pläne im Klimaschutz darstellen (und ihr Versagen?) Vor fünf Jahren hat sich die Welt darauf verständigt, die Erderwärmung gut unter zwei Grad („well below two degrees“) zu begrenzen (siehe:
„Vor fünf Jahren ereignete sich Historisches: Am 12. Dezember 2015 beschlossen 196 Länder in Paris, die Klimakrise ernst zu nehmen und ihr entschlossen und geschlossen entgegenzutreten“ – so stand es am 07.12.2020 auf der Internetseite von
Die Kosten für die Herstellung von grünem Wasserstoff weisen weltweit eine hohe Bandbreite auf. Deutschland verfügt im internationalen Markt für grünen Wasserstoff nicht über eine ideale Ausgangslage. Kurz- bis mittelfristig könnte blauer Wasserstoff eine kostengünstigere Bezugsoption sein, zeigen
Am 11.12.2020 ist die neueste Generation des klimafreundlichen viersitzigen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Flugzeugs, Hy4, am Stuttgarter Flughafen vorgestellt worden. Der Premieren-Testflug in Stuttgart liegt bereits vier Jahre zurück (siehe
Während alle nur noch von der Brennstoffzelle redeten, nehme der Verbrennungsmotor „einen Wasserstoff-Anlauf“, schrieb Rudolf Skarics am 06.12.2020 im
Die Betreiber von Atomkraftwerken können ihren Rückbauverpflichtungen in den nächsten drei Geschäftsjahren nachkommen. Das geht – so der
Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt der UNEP Emissions Gap Report jährlich einen Überblick über die Differenz zwischen dem prognostizierten Stand der Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 und dem Stand, den sie erreichen sollten, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Der
Wissenschaftler wie der Chemiker Robert Schlögl, Direktor des