Unterschiedliche Voraussagen des Meeresspiegelanstiegs
Internationales Großprojekt ISMIP6 liefert Modellvergleich: Forscher schätzen und vergleichen erwartete Eisverluste Grönlands und der Antarktis
Sogenannte Eisschildmodelle sind unverzichtbares Werkzeug, um Vorhersagen zur Zukunft der Eisschilde Grönlands und der Antarktis zu treffen. Doch die Modelle weisen noch viele Schwächen auf. In einem internationalen Modellvergleich haben 14 Forschergruppen ihre Eisschildmodelle jetzt jeweils sechs Jahre lang mit denselben Atmosphären- und Ozeandaten gefüttert und berechnet, in welch zusätzlichem Maß Grönland und die Antarktis bis 2100 zum Meeresspiegelanstieg beitragen werden. Die – sehr unterschiedlichen (Antarktis: tc.copernicus.org/articles/14/3033/2020) – Ergebnisse wurden am 17.09.2020 vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und in The Cryosphere veröffentlicht: tc.copernicus.org/articles/14/3071/2020 (für Grönland). weiterlesen…
Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der
„Die Energiewende wird weder an mangelnder Technik oder fehlenden Forschungsergebnissen scheitern, noch an ökonomischem Potenzial“, schreiben Claus Baumeister, und Axel Berg in ihrem soeben veröffentlichten
Bis zum 17.09.2020 konnten im Rahmen der Verbändeanhörung Stellungnahmen zum aktuellen Referentenentwurf der EEG-Novelle 2021 beim Bundeswirtschaftsministerium abgegeben werden. Das Echo – allen voran der
Noch vor wenigen Jahren hätte das niemand für möglich gehalten. Die IEA fordert in ihren am 10.09.2020 veröffentlichten 400 Seiten starken
Die Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Lage der Europäischen Union (State of the European Union = SOTEU) beinhaltete alle von ihr erwarteten Hauptpunkte, aber es gab auch weniger offensichtliche, aber dennoch interessante Ideen, die sich zwischen den Zeilen verbargen, schreibt
Die Europäische Kommission hat am 16.09.2020 ihren Plan vorgestellt, wonach die Treibhausgasemissionen der EU bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 55 % gesenkt werden sollen. Dieses ehrgeizige Ziel für das nächste Jahrzehnt wird auf dem Weg der EU zur Klimaneutralität bis 2050 zu stetigen Fortschritten beitragen. Die neue Zielvorgabe beruht auf einer umfassenden Folgenabschätzung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen. Wie die Folgenabschätzung zeigt, ist eine solche Vorgehensweise realistisch und machbar. Das ehrgeizigere Ziel zeugt auch von der weltweiten Führungsrolle der EU, die sie im Vorfeld der nächsten UN-Klimakonferenz (COP26) weiterhin wahrnimmt.
Die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in Deutschland hat seit den 1950er-Jahren geschätzte gesamtgesellschaftliche Kosten von mehr als einer Billion Euro verursacht. Das geht aus einer Untersuchung des
Die Bundesregierung hat – so der parlamentseigene
Die EU-Kommission legt ihre Klimalatte höher: Der europäische CO2-Ausstoß soll bis 2030 statt um 40 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 sinken, forderte Präsidentin von der Leyen in ihrer Rede vor dem EU-Parlament in Brüssel zur Lage der EU am . Die Verschärfung auf „mindestens 55 Prozent“ soll den Weg ebnen, das Pariser Klimaschutzabkommen doch noch einzuhalten und die gefährliche Überhitzung der Erde zu stoppen. Die Zielvorgabe sei ehrgeizig, machbar und gut für Europa, so von der Leyen.