Sektorkopplung mit ES-FLEX-INFRA

Fraunhofer vernetzt Produktion und Speicherung von Energie

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion erreicht mittlerweile fast 50 Prozent – mit dem großen Nachteil, dass sie sich dem tagsüber wechselnden Strombedarf kaum anpassen können. Sie liefern nur dann elektrische Energie, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Ideal wäre es, erzeugte Erneuerbare Energie in großem Maße speichern und die Produktion und Speicherung von Energie aufeinander abstimmen zu können. Dies ist das Ziel von ES-FLEX-INFRA, einem Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI. (Grafik: Sektorkopplungen in städtischen Netzen – © Fraunhofer SCAI) weiterlesen…

„Connecting the Dots“

EIB-Präsident Werner Hoyer bei Konferenz über Digitalisierung, Finanzen & nachhaltige Entwicklung

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen, ist es entscheidend, private Finanzmittel in größerem Umfang und mit größerer Geschwindigkeit zu mobilisieren. Finanzinnovationen, neue Technologien und die Digitalisierung haben das Potenzial, wesentlich zu dieser Aufgabe beizutragen. Vor diesem Hintergrund hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Task Force für die digitale Finanzierung der SDGs eingesetzt, um zu untersuchen, wie dieses Potenzial erschlossen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken bewältigt werden können. weiterlesen…

Geothermie als Ersatz für fossile Energie

„Erdwärme ist CO2-neutral, erneuerbar und landschaftsschonend“

Das von der Bundesregierung geplante Kohleausstiegsgesetz schafft Verbesserungen für den Ausbau von erneuerbaren Technologien wie der Geothermie. Der Bundesverband Geothermie begrüße die Pläne, sehe aber weiteren Handlungsbedarf bei der Förderung von umweltfreundlicher Fernwärme aus Geothermie. Geothermie nutze die vorhandene Fernwärme-Infrastruktur, sei platzsparend und reduziere den Kohlenstoffdioxidausstoß erheblich, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes vom 24.01.2020. weiterlesen…

„Der Welt gehen die Ausreden für‘s Nichtstun aus“

Klimakosten sind am geringsten, wenn die Erwärmung auf 2°C begrenzt wird

Die Klimakosten sind wahrscheinlich am geringsten, wenn die globale Erwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius begrenzt wird. Das auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse politisch ausgehandelte Klimaziel des Paris-Abkommens ist also auch das wirtschaftlich sinnvolle, so zeigen jetzt Forscher vom PIK-Potsdam in einer neuen Studie. (Grafik: Kumulierte Verluste der Wirtschaftsleistung in verschiedenen Szenarien der Klima-Sensitivität. – © Glanemann et al, 2020, Abb. 2 (Ausschnitt), PIK-Potsdam) weiterlesen…

Grüne präsentieren: „Die neue Gaswelt“

Wie sieht der künftige Gasbedarf aus und wie kann er klimagerecht gedeckt werden?

Der Übergang von der fossilen Gasnutzung auf grüne, erneuerbare Gase muss zügig angegangen werden, lautet die Kernthese einer bei der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegebenen Untersuchung („Die neue Gaswelt“) der Grünen-Bundestagsfraktion. Nötig seien vor allem eine effizientere Nutzung und ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Umwelt-Institut: „Kohleausstieg 2038 zu spät!“

„Klimapolitik der Bundesregierung nimmt bizarre Züge an“

Bundeswirtschaftsminister Altmaier sieht im Stilllegungspfad zum Kohleausstieg einen „Durchbruch“, der Kohlekompromiss werde so erfüllt. Doch für Klima und Gesellschaft ist der Plan ein Skandal. Sehenden Auges steuern wir damit auf eine Erderhitzung von vier Grad oder mehr zu – warnt das Umweltinstitut München in einem eindringlichen Appell. weiterlesen…

Erster Großbagger mit Elektroantrieb

Elektromobilität: – Bundesumweltministerium fördert Pilotprojekt

Die Helmut Uhrig Straßen- und Tiefbau GmbH aus Geisingen in Baden-Württemberg investiert in die Nutzung eines 28 Tonnen schweren Elektro-Baggers mit Lithium-Ionen-Batteriespeicher. Das Pilotprojekt wird aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums mit rund 660.000 Euro gefördert. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter übergab den Förderbescheid. weiterlesen…

VKU kritisiert Kohleausstiegsgesetz

Weg in klimafreundliche Energieversorgung verzögert

Am 22.01.2020 hat das BMWi den Referentenentwurf des Kohleausstiegsgesetzes in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Der VKU hat dazu eine Stellungnahme eingereicht. Die Bundesregierung hätte die Möglichkeit gehabt, die Transformation zu einer sichereren und klimafreundlichen Energieversorgung erheblich voranzubringen, doch „das Gesetz bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück,“ so der stellvertretende VKU-Hauptgeschäftsführer Michael Wübbels. weiterlesen…

Gasunie und TenneT: 110 GW PtG möglich

Klimapolitische Ziele lassen sich nur mit einem integrierten europäischen Energiesystem erreichen

Eine am 22.01.2020 veröffentlichte gemeinsame Studie („Phase II-Studie“) von TenneT und Gasunie zeigt mögliche Wege zu einem integrierten Energiesystem mit der Kopplung von Strom- und Gasnetzen. Auch nach 2030 sei der Ausbau der Infrastruktur für die Stromübertragung notwendig. Dabei müsse die Infrastruktur für den Gastransport für den Transport von Wasserstoff angepasst werden. Denn Power-to-Gas sei wichtig für die langfristige Speicherung und den Transport von Erneuerbaren Energien. Nur eine nahtlose Integration der beiden Netze Deutschlands un der Niederlande werde die EU in die Lage versetzen, den Dekarbonisierungsplan für 2050 erfolgreich in die Tat umzusetzen. weiterlesen…

Streit um Tempolimit – „Abkehr von Blockadehaltung“

ADAC bewegt sich – Scheuer kritisiert – Schulze erfreut

In der Diskussion um ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hat der ADAC seine Haltung geändert und verzichtet nunmehr öffentlichkeitswirksam auf eine klare Empfehlung an die Politik. Das ärgert Verkehrsminister Andreas Scheuer, so das ZDF auf seiner Internetseite am 26.01.2020, der habe nämlich „einen bisher verlässlichen Partner im Kampf gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen verloren“. Scheuer kritisierte den Club scharf: Ein quasi neutrales Durchlavieren gebe es bei diesem Thema „definitiv nicht“, teilte er einem Sonntags-Boulevardblatt mit. Der BUND reagiert positiv auf die ADAC-Wende. weiterlesen…