Gericht verurteilt holländische Regierung zu mehr Klimaschutz

Historisches Urteil

Anders als Greenpeace und Landwirte in Deutschland am 31.10.2019 mit ihrer Klimaklage gegen die Bundesrepublik Deutschland (Klimaschutz ist Menschenrecht – siehe solarify.eu/klimaklage-gegen-regierung-abgewiesen) hatten Umweltschützer in den Niederlanden Erfolg mit einer Klage gegen ihre Regierung: Die niederländische Regierung muss darauf hinwirken, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu verringern. „Das Urteil hat Klimageschichte geschrieben. Doch noch hapert es an der Umsetzung“, so . Die Aktivisten der klagenden Klima-Initiative Urgenda jubelten über die Vorgaben des obersten Gerichts in Den Haag für die Klimapolitik. Die Regierung will sich an das Urteil halten. weiterlesen…

Klimaschädiger Australien emittiert weiter und bremst COP25 aus

Anhaltende Waldbrände verursachen massive CO2 -Emissionen

Bei der COP25 verhinderte Australien jeden Fortschritt, dabei ist das Land mitten in der Klimakrise. Allein die seit August lodernden Waldbrände verursachten schon halb so viele Emissionen, wie Australien normalerweise in einem Jahr ausstößt. Seit Anfang August lodern in den australischen Bundesstaaten New South Wales und Queensland verheerende Buschbrände. 250 Millionen Tonnen CO2 gelangten so bislang in die Atmosphäre, wie der Guardian berichtet. Zum Vergleich: 2018 betrugen Australiens komplette CO2-Emissionen 532 Millionen Tonnen. Laut NASA sind in diesem Jahr bereits 2,7 Millionen Hektar Wald abgebrannt. In Deutschland wäre das fast ein Viertel des gesamten Waldbestandes. Mehr dazu von Manuel Först am 19.12.2019 in energiezukunft. weiterlesen…

AEE Energiespeicher: Technologien und ihre Bedeutung für die Energiewende

Neues AEE-Hintergrundpapier zeigt breites Spektrum an Speicheroptionen

Speichertechnologien werden für eine moderne und erneuerbare Energieversorgung immer wichtiger. „Mit unserem neuesten Hintergrundpapier geben wir einen Überblick über die verschiedenen Speichertechnologien, die uns für eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung zur Verfügung stehen“, sagt Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). weiterlesen…

CO2-Preis evtl. GG-widrig

„Verfassungsrechtliche Bedenken“: Gutachter zweifeln an neuer Steuer

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hat zwar gemeinsam mit Hessens Bouffier den Klimakompromiss im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag festgeklopft, aber Medienberichten (Wirtschaftswoche u.a.) zufolge zugleich bei der ein Gutachten in Auftrag gegeben: Dessen Autoren sehen ein hohes Risiko, dass der CO2-Preis im deutschen Klimapaket gegen das Grundgesetz verstößt. weiterlesen…

„COP auf Scheitern angelegt“

Ein Interview

Michael Flammer, Direktor für nachhaltige Beschaffung der Westermann-Gruppe in Braunschweig und Klimaaktivist bei „Parents for Future“ empfiehlt im Netzwerk LinkedIn ein Interview mit dem Direktor des Climate Emergency Institute und IPCC Expert Reviever Peter Carter: „Dieses Interview (https://lnkd.in/ed2T3Sg) von der COP25 zeigt, warum die Weltklimakonferenz so eingerichtet wurde, dass sie scheitert. Carter berichtet über die Ergebnisse der Konferenz. Und wenn man das Video bis zum Ende sieht, zeigt er eine verheerende Entwicklung in der Arktis: Eine plötzliche Explosion der Methankonzentrationen, die auch im Winter mindestens vier Monate lang bestehen bleiben.“ (Foto: Michael Flammer – © Flammer_LinkedIn) weiterlesen…

Klimaschutzgesetz in Kraft getreten

Erstmals CO2-Nachsteuerungsmechanismus

Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Klimaschutzgesetz schreibt zum ersten Mal verbindliche Klimaziele für alle CO2-intensiven Bereiche vor und führt Nachsteuerungsmechanismus ein. Damit werden die Klimaschutzziele und die Klimaneutralität 2050 gesetzlich verankert und als Zwischenschritt bis 2030 die Verminderung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 festgeschrieben. weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch gesunken – Rückgänge bei Kohle

Mehr Erneuerbare, sowie Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2019 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) 12.815 PJ beziehungsweise 437,3 Mio. t SKE, das entspricht 53,72 TWh. Das sei – teilte die Arbeitsgemeinschaft in einer Pressemeldung mit – ein Rückgang um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den Verbrauchsrückgang hätten, so die AG Energiebilanzen, weitere Verbesserungen bei der Energieeffizienz, Substitionen im Energiemix sowie ein konjunkturell bedingter Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie gesorgt. Verbrauchssteigernd hätten sich die etwas kühlere Witterung sowie die Zunahme der Bevölkerung ausgewirkt. Die verbrauchssteigernden Faktoren seien jedoch in Summe deutlich schwächer als die verbrauchssenkenden. weiterlesen…

„SmartQuart“ beginnt im Januar 2020

Förderbescheid für erstes Reallabor der Energiewende

Im Sommer hatte das BMWI die Gewinner des „Ideenwettbewerbs Reallabore der Energiewende“ ausgewählt. Neun Partner sind am ersten Konsortium namens „SmartQuart“ beteiligt, das von Innogy geführt wird. Sie wollen ab 2020 energieoptimierte Quartiere in verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz realisieren, bei denen fossile Energieträger weitgehend überflüssig sein sollen – berichtet am 16.12.2019 im Portal pv magazine. Am gleichen Tag hatte Minister Peter Altmaier (CDU) den ersten Förderbescheid an das Konsortium „SmartQuart“ übergeben. weiterlesen…

IFEU-Studie: E-Mobilität vorne

E-Autos klimafreundlicher als Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Fahrer, die sich umweltschonend fortbewegen wollen, sollten auf Autos mit Batterie wechseln. Es gebe dafür keine bessere Technologie, heißt es in einer Studie, über die unter anderen Die Zeit berichtete. Denn Autos mit reinem Elektroantrieb seien klimaverträglicher als alle anderen Antriebsformen. So eine Studie des Heidelberger verkehrswissenschaftlichen Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) für den Think Tank Agora Energiewende. weiterlesen…

Chilenische Kohlekraftwerke sollen vorzeitig schließen

ENGIE treibt (mit anderen) Dekarbonisierungsplan voran und will 800 MW bis 2014 stilllegen

Das französische Energieunternehmen ENGIE treibt in Chile seine Dekarbonisierungspolitik weiter voran und nimmt 2024 zwei Einheiten des Kohlekraftwerks von Mejillones (334 MW) vom Netz. Dies geschieht zusätzlich zu den Verpflichtungen, die das Unternehmen bereits in den letzten zwei Jahren eingegangen ist und welche die Schließung von weiteren vier Kohleblöcken in Tocopilla vorsehen. Chiles Energieminister Juan Carlos Jobet hat im Rahmen der COP25 bereits die Schließung angekündigt, und nicht nur die ENGIE-Kraftwerke, sondern auch die von derzeit von AES Gener betriebenen von Ventanas. weiterlesen…