„SmartQuart“ beginnt im Januar 2020

Förderbescheid für erstes Reallabor der Energiewende

Im Sommer hatte das BMWI die Gewinner des „Ideenwettbewerbs Reallabore der Energiewende“ ausgewählt. Neun Partner sind am ersten Konsortium namens „SmartQuart“ beteiligt, das von Innogy geführt wird. Sie wollen ab 2020 energieoptimierte Quartiere in verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz realisieren, bei denen fossile Energieträger weitgehend überflüssig sein sollen – berichtet am 16.12.2019 im Portal pv magazine. Am gleichen Tag hatte Minister Peter Altmaier (CDU) den ersten Förderbescheid an das Konsortium „SmartQuart“ übergeben. weiterlesen…

IFEU-Studie: E-Mobilität vorne

E-Autos klimafreundlicher als Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Fahrer, die sich umweltschonend fortbewegen wollen, sollten auf Autos mit Batterie wechseln. Es gebe dafür keine bessere Technologie, heißt es in einer Studie, über die unter anderen Die Zeit berichtete. Denn Autos mit reinem Elektroantrieb seien klimaverträglicher als alle anderen Antriebsformen. So eine Studie des Heidelberger verkehrswissenschaftlichen Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) für den Think Tank Agora Energiewende. weiterlesen…

Chilenische Kohlekraftwerke sollen vorzeitig schließen

ENGIE treibt (mit anderen) Dekarbonisierungsplan voran und will 800 MW bis 2014 stilllegen

Das französische Energieunternehmen ENGIE treibt in Chile seine Dekarbonisierungspolitik weiter voran und nimmt 2024 zwei Einheiten des Kohlekraftwerks von Mejillones (334 MW) vom Netz. Dies geschieht zusätzlich zu den Verpflichtungen, die das Unternehmen bereits in den letzten zwei Jahren eingegangen ist und welche die Schließung von weiteren vier Kohleblöcken in Tocopilla vorsehen. Chiles Energieminister Juan Carlos Jobet hat im Rahmen der COP25 bereits die Schließung angekündigt, und nicht nur die ENGIE-Kraftwerke, sondern auch die von derzeit von AES Gener betriebenen von Ventanas. weiterlesen…

Wirtschaftsministerium behindert Energiewende

Gastkommentar: Blockade-Republik Deutschland

„Die Transformation unserer Energiesysteme wäre ein gigantisches Investitions- und Konjunkturprogramm. Doch das Wirtschaftsministerium bremst sie mit unsinniger Bürokratie aus“ – das ist die These eines Gastkommentars von Klaus Mindrup und Eicke Weber am 17.12.2019 im Handelsblatt. (Fotos: Klaus Mindrup – © Thomas Imo; Eicke Weber – © Solarify) weiterlesen…

Energiewende: Windenergie überholt Braunkohle

Dennoch Warnung vom Bundesverband WindEnergie

Bedingt durch weltweit gute Windbedingungen haben 30.000 Windgeneratoren bis Mitte Dezember 118 Terawattstunden Strom geliefert – das sei zum ersten Mal mehr als aus der Verbrennung von Braunkohle gewonnen wurde. Damit werde die Windenergie erstmals wichtigster Energieträger in der Stromerzeugung – aber die „Zahlen dürfen nicht über die aktuelle Krise hinwegtäuschen“, so der Bundesverband WindEnergie (BWE) am 13.12.2019 in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

„Von der Leyens Green Deal – viel heiße Luft“

Kommentar von Klaus Oberzig

Ein neues Gespenst geht um in Europa. Es nennt sich „European Green Deal“ und wird von einer CDU-Politikerin Ursula von der Leyen verantwortet. Sie ist inzwischen EU-Kommissionschefin und behauptet ganz große Brocken rocken zu können. Dieser europäische Deal soll als großes Investitions-, Gesetzes- und Strategiepaket verstanden werden, mit dem viele Lebensbereiche „klimafreundlich“ umgestaltet werden sollen. Also etwa die Landwirtschaft, der Verkehr, die Energiewirtschaft und das Bauwesen. Dazu vorgesehen sind unterschiedliche Instrumente. So soll etwa der Emissionszertifikatehandel (ETS) ausgeweitet werden, der Seeverkehr, der seine Emissionen bislang völlig frei in den Himmel über den Ozeanen pustet, soll erstmals eingebunden werden und bei den Lenkungsinstrumenten könnte möglicherweise auch ein anderer Weg gegangen werden. Da ist inzwischen sogar eine CO2-Grenzsteuer im Gespräch. (Foto: Klaus Oberzig – © privat) weiterlesen…

Vor lauter Bäumen auch den noch Wald sehen

Um den Klimawandel zu bekämpfen, aufs große Ganze schauen (See the Forest for the Trees)!

Während sich die Welt um die Bekämpfung der Entwaldung bemüht, warnen Experten davor, dass unsere Bemühungen weitaus weniger Nutzen bringen könnten, als wir denken, schrieb Isabella Kaminski am 12.11.2019 im Portal Undark. Sie begann malerisch: „Wenn sich die meisten Menschen einen Wald vorstellen, haben sie ein dichtes Netz von Bäumen vor Augen, deren Kronen sich hoch oben bogenförmig wölben, und zwischen den Blättern blinkt und blinzelt die Sonne hindurch. Manchem kommt vielleicht auch Vogelgezwitscher in den Sinn und Insektensurren, oder er denkt an dicke Laubschichten im Unterholz, das Knirschen und Knacken kleiner Äste unter den Füßen, oder an überwucherte Pfade, die durch das Dickicht mäandern.“- (Foto: Österreichischer Bergwald – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Erhöhung des CO2-Preises setzt richtiges Signal

Fairen Wettbewerb für saubere Technologien schaffen

„Die Energiewende auf Basis Erneuerbarer Energien ist die kostengünstigste Form der Energieerzeugung und die wirksamste Form des Klimaschutzes. Der am 16.12.2019 bekannt gewordene Kompromiss im Vermittlungsausschuss zum Klimapaket der Bundesregierung ist deshalb ein Schritt in die richtige Richtung, der zwingend geboten war. Bundesländer und Opposition haben die klimapolitische Ambition durch die Festlegung auf einen höheren CO2-Einstiegspreis und einen schnelleren Anstieg der CO2-Bepreisung bis 2026 erhöht, auch wenn der vorgesehene Einstiegspreis noch unter den Erwartungen der Branche liegt. Insgesamt muss die deutsche Politik die Energiewende jedoch viel entschlossener angehen, Hindernisse beim Ausbau der Erneuerbaren abbauen und endlich faire Wettbewerbsbedingungen für saubere Technologien liefern“, kommentiert Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) den Kompromiss. weiterlesen…

Klimagipfel zeigt Stärken und Schwächen des Pariser Abkommens

Staaten können tiefe Gräben bei Schlüsselthemen nicht überwinden

Das Ergebnis der Weltklimakonferenz (COP25) in Madrid zeigt nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Stärken und Schwächen des Pariser Klimaabkommens. „Dieses Ergebnis in Madrid zeigt, dass die Zeiten nur kosmetischer Klimapolitik vorbei sind. Einige Staaten, deren Regierungen eng mit der Kohle- und Öl-Lobby verbandelt sind, spüren die Wirkung des Pariser Abkommens und versuchen massiven Widerstand dagegen zu organisieren“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

25. Weltklimakonferenz: „Jetzt nach vorne schauen“

BMU: Erklärung von Ministerin Svenja Schulze

Die Medienmitteilung aus dem BMU: „Die Weltklimakonferenz in Madrid ist mit zwei Tagen Verspätung zu Ende gegangen. Zu den Beschlüssen zählte ein Aufruf zu höheren Klimaschutzzusagen im nächsten Jahr. Die Europäische Union hatte bereits beim Europäischen Rat beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden und ihr Klimaziel für 2030 zu überarbeiten. Dafür gab es viel Anerkennung, gerade von kleinen Inselstaaten, die besonders vom Klimawandel bedroht sind. Bis zur nächsten Weltklimakonferenz Ende 2020 in Glasgow sollen alle Vertragsstaaten überarbeitete Klimaschutzzusagen für das nächste Jahrzehnt sowie eine Langfriststrategie bis 2050 vorlegen. weiterlesen…