Wem gehört der Himmel

Atmosphäre zu gemeinsamem Eigentumssystem werden

Die Erklärung der Menschenrechte ist zu wenig: George Adamson formulierte einst: „Darüber, wer die Welt erschaffen hat, lässt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird.“ Übersetzt ins Heute heißt das: Um die Katastrophe noch abwenden zu können, ist ein radikales Umdenken erforderlich. Insbesondere gilt es, eine revolutionäre Erkenntnis zu erlangen: Die Nutzung aller begrenzten Ressourcen wie Atmosphäre, Meere oder Böden muss völkerrechtlich verbindlich geregelt werden. Denn noch heute kann sie jeder eigenmächtig als Deponieraum nutzen. Ein Kommentar von Matthias Hüttmann. weiterlesen…

Energiewende auf Erfolgskurs?

Fakten und Mythen der deutschen Energiewende und was hat das mit Österreich zu tun?

Die Energiewende in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte, denn zehn Mal so viele Arbeitsplätze bei den erneuerbaren Energien als in der Kohleindustrie, um 14% gesunkene CO2-Emissionen der Stromerzeugung Deutschlands seit 2007 und steigende Energieunabhängigkeit sind die harten Fakten. Tatsache ist aber auch, dass die alte und neue Welt um eine Systemänderung kämpfen, deren Auswirkungen Gewinner und Verlierer hervorbringt. „Das Nichthandeln im Bereich des Kohleausstiegs, der Wärmewende und des Transportsektors muss endlich beendet werden, und der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht wieder mehr Schwung“, fordert Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam im Rahmen der Diskussionsveranstaltung ‚windrichtungen’ der IG Windkraft. weiterlesen…

Atommeiler nicht genug gegen Angriffe geschützt

Greenpeace klagt auf Entzug der Betriebsgenehmigung für AKW Gundremmingen

Eine Klage auf Entzug der Betriebsgenehmigung für das Atomkraftwerk Gundremmingen hat Greenpeace am 06.12.2017 beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München eingereicht. Das AKW Gundremmingen sei unzureichend gegen terroristische Angriffe geschützt, so Greenpeace. Der Betonmantel beider Reaktoren sei zu dünn, um gegen den Absturz größerer Verkehrsmaschinen geschützt zu sein. Auch das Lagerbecken für genutzte Brennstäbe weise Sicherheitsmängel aus und würde im Falle eines Flugzeugabsturzes große Mengen Radioaktivität freisetzen. Auch das österreichische Umweltbundesamt kritisiert in einer Studie (http://bit.ly/2ipswLa), dass die außerhalb des Sicherheitsbehälters liegenden Abklingbecken in Gundremmingen ein besonderes Risiko darstellen. weiterlesen…

Regionaler Klimawandel: Trocken im Südwesten, feucht im Nordosten Deutschlands

Führende Klimaforscher in Deutschland stellen erstmals aktuelle belastbare Klimaprojektionen für Deutschland und die Flusseinzugsgebiete vor

Heiße und trockene Sommer, milde und feuchte Winter: Klimaforscher der Universität Hohenheim in Stuttgart und ihre Projektpartner präsentieren am 06. und 07.12.2017 in Wiesbaden die Ergebnisse ihrer regionalen Klimaprojektionen für Deutschland. Laut Pressemitteilung der Uni-Hohenheim vom 06.12.2017 wird demnach die gesamte Bundesrepublik in Bedrängnis kommen – wenn die Klimapolitik nicht aktiv gegensteuert. weiterlesen…

Warum der CO2-Ausstoß trotz staatlicher Maßnahmen nicht sinkt

Studie der WU-Wien: Ohne Wettbewerbslösungen können Klimaziele nicht erreicht werden

Trotz zahlreicher politischer Maßnahmen kann nach wie vor ein weltweiter CO2-Anstieg beobachtet werden. Auch Österreich verfehlt sein Klimaschutzziel. Professor Klaus Gugler von der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchte in seinen Studien die derzeitige Energiepolitik und ihre wettbewerblichen Effekte. Er sieht das Problem vor allem in einer falschen Subventionspolitik und zu niedrigen Preisen für CO2-Zertifikate. weiterlesen…

Energie aus Abwasser

enervis-Studie: Ungehobenes Potenzial für die Wärmewende

Etwa 14% der zum Heizen von Gebäuden benötigten Wärme könnte in Deutschland mit Energie aus Abwasser gedeckt werden. Dies zeigt eine von der Helmut UHRIG Straßen- und Tiefbau GmbH beauftragte Studie des Beratungsunternehmens enervis. Abwasser kann zum Heizen genutzt werden, indem die im Abwasser gespeicherte Restwärme mit Hilfe einer Wärmepumpe nutzbar gemacht wird. Da hierbei im Vergleich zu konventionellen Heiztechniken deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird, kann hierdurch auch ein wichtiger Klimaschutzbeitrag geleistet werden. weiterlesen…

BMUB: „Förderung energetischer Stadtsanierung wirkt“

Forschungsbericht lobt integrierte Konzepte für Sanierungs- und Versorgungsaufgaben im Quartier

Das KfW-Programm 432, mit dem das Bundesbauministerium quartiersbezogene Konzepte für die Energetische Stadtsanierung fördert, hat sich einer BMUB-Medienmitteilung zufolge bewährt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungskonsortium, welches das Programm fünf Jahre lang begleitet und Pilotprojekte analysiert hat. weiterlesen…

Abgasskandal weitet sich auf BMW aus

Deutsche Umwelthilfe sieht aufgrund „alarmierender Abgaswerte“ klare Indizien für Abschalteinrichtungen

Die DUH präsentierte am 05.12.2017 gemeinsam mit ZDF-WISO durchgeführte aktuelle Abgasmessungen, unter anderem des Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) der Deutschen Umwelthilfe (DUH): Diese legen den Verdacht auf Abschalteinrichtungen bei einem Unternehmen nahe, das sich in der bisherigen öffentlichen Diskussion als „sauber“ dargestellt hat – BMW. BMW weist das zurück. weiterlesen…

PIK: Die 17 UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung können die Welt verändern!

Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung

Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter, widerstandsfähigeren Städten oder Maßnahmen zum Klimaschutz – positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen. weiterlesen…

Neue Pflanze für Biogas: Durchwachsene Silphie

Bienenfreundliche Energiepflanze schützt auch das Grundwasser

Die Durchwachsene Silphie soll ab 2018 „greeningfähig“*) sein, teilte der Fachverband Biogas mit. Diese Empfehlung hat der Agrarausschuss der EU in einem Votum Ende November mit 39:5 Stimmen abgegeben – die Abgeordneten haben sich dafür ausgesprochen, dass ab dem nächsten Jahr die Energiepflanze Durchwachsene Silphie als Greeningmaßnahme anerkannt wird. Damit darf die Pflanze auf sogenannten ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) angebaut und anschließend in Biogasanlagen energetisch genutzt werden. weiterlesen…