AEE: Wärmewende braucht ökonomische Anreize und ordnungsrechtliche Vorgaben

Expertenmeinung: Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zu Instrumenten und Maßnahmen für die Energiewende im Wärmesektor

Für das Gelingen der Wärmewende ist ein gut abgestimmter Mix aus ökonomischen Anreizen und ordnungsrechtlichen Vorgaben, flankiert durch planerische und weiche Instrumente erforderlich. Das geht aus der am 07.10.2016 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichten Metaanalyse „Instrumente und Maßnahmen für die Wärmewende“ hervor. weiterlesen…

„Furchtbare Liebe der Briten zur Atomkraft“

Lesehinweis: Kommentar von Björn Finke in der Süddeutschen Zeitung – und eine weiterführende Überlegung

„Die britische Regierung lässt für eine irrsinnige Summe ein Kernkraftwerk bauen. Das ist absurd“, überschreibt Finke seinen Kommentar, und fährt fort: „Theresa May hatte Zweifel, aber die waren nicht groß genug, um das Prestigeprojekt zu stoppen“. Darum lasse ihre Regierung nun tatsächlich „für unvorstellbare 22 Milliarden Euro“ ein Atomkraftwerk bauen… weiterlesen…

Vertuschte Exxon Klimaforschungsergebnisse?

New Yorker Generalstaatsanwalt ermittelt

Investigative Untersuchungen in den USA haben ExxonMobil, den größten Ölkonzern der Welt, ins Zwielicht gebracht. Die Texaner sollen bereits vor Jahrzehnten Risiken des Klimawandels verschleiert haben. Der für seine harte Linie bekannte New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman ermittelt deshalb gegen Exxon. Der texanische Öl- und Gasriese dementiert: „Verschwörung!“ weiterlesen…

Strompreisanstieg 2017 – zweifelhafte Garantien

Die meisten decken nicht mal Hälfte der Kosten
Strom-Report: Höhe und Verteilung angebotener Preisgarantien für Haushaltskunden

Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftStrom wird 2017 wieder teurer. Deutschlands Stromnetzbetreiber haben eine Anhebung ihrer Preise zwischen 5% und 80% angekündigt (siehe: solarify.eu/netzentgelte-steigen-rasant). Die Prognose für die EEG-Umlage 2017 liegt bei einem Anstieg von 11,8% bis 15%. weiterlesen…

Aus für Benzin und Diesel ab 2030

Bundesrat beschließt entsprechende Stellungnahme

Bundesrat Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Mehrheit der Bundesländer will ab ab 2030 keine neuen Benzin- und Diesel-Pkw mehr zulassen. Das hat der Bundesrat am 23.09.2016 in einer Stellungnahme zur Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: „Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität“ beschlossen. Es seien „starke Anstrengungen aller Akteure erforderlich, um auf eine emissionsfreie Mobilität bis zur Mitte des Jahrhunderts hinzuwirken“, heißt es in dem Beschluss, der sich auch an die EU-Kommission richtet und verlangt, dass spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden“ sollen.
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Schweriner Mega-Batterie baut an

Baustart für Erweiterung des Speichers

Der mecklenburgische Energieversorger WEMAG startete laut einer Pressemitteilung am 05.10.2016 die Bauarbeiten zur Erweiterung des Schweriner Batteriespeichers. Mit einem gemeinsamen Spatenstich begannen die Bodenarbeiten für den neuen Bauabschnitt „Schwerin2“. Damit wird die Leistung von fünf auf 10 MW verdoppelt, die Kapazität wird von fünf MWh auf 14,5 MWh fast verdreifacht. Der Erweiterungsbau wird etwa 20 mal 15 Meter groß und enthält zusätzliche Batterien, Transformatoren und Leistungselektronik. Die verfügbare Leistung für Systemdienstleistungen soll erhöht werden.
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Berlin mit Solardächern

Stadtwerke bauen 28 Solarkraftwerke

„Berlin geht mit weiteren landeseigenen Immobilien einen großen Energiewende-Schritt“, teilten die Berliner Stadtwerke am 06.10.2016 mit. Sie hätten von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH vier Aufträge zur Errichtung von PV-Anlagen erhalten, hieß es. Bereits seit Mitte 2016 verfügt Berlin über zwei neue Windgeneratoren. weiterlesen…

Germanwatch: „Eindrucksvolles Startsignal“

Rekord-Ratifizierung muss genauso entschiedene Umsetzung folgen

Positiv bewertet in ihrer Pressemitteilung vom 04.10.2016 die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Turbo-Ratifizierung des Weltklimaabkommens (siehe: www.solarify.eu). Nach der erfreulich breiten Mehrheit im EU-Parlament könne das Pariser Klimaabkommen in Rekordzeit verbindlich werden. Voraussichtlich am 07.10.2016 solle die Ratifizierungsurkunde bei den UN hinterlegt werden, dann könne das Abkommen genau zu Beginn des Weltklimagipfels COP22 in Marrakesch (Marokko) – 30 Tage später – in Kraft treten. weiterlesen…

Blaue Plakette: unverzichtbarer Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität

Offener Brief des SRU an die Bundesminister Hendricks, Dobrindt und die Verkehrsminister der Länder

Blaue Umweltplakette - Foto © umweltplakette.orgDie Frage bleibt hochaktuell, wie die gesundheitsschädlichen Nox-Emmissionen in den Städten gemindert werden können. Der SRU hält die Einführung der blauen Plakette für unverzichtbar, um die Gesundheitsbelastung durch Stickstoffoxide kurzfristig zu mindern und zu gewährleisten, dass in naher Zukunft die europäischen Immissionsgrenzwerte eingehalten werden können. Daher hat sich der SRU in einem offenen Brief an die Bundesumweltministerin, den Bundesverkehrsminister und die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder zur Einführung der blauen Plakette geäußert. (Foto: Blaue Umweltplakette – © umweltplakette.org) weiterlesen…