Bock zum Gärtner?

Ölprinz soll Klimakonferenz COP28 in VAE leiten

Ab November 2023 wird in den Vereinigten Arabischen Emiraten die UN-Klimakonferenz COP28 abgehalten. Der Chef eines der größten Ölkonzerne der Welt ist zu ihrem Präsidenten ernannt worden. Sultan Ahmed al Dschabir ist derzeit Vorstandsvorsitzender der Abu Dhabi National Oil Company. Er ist als Gastgeber der COP28 außerdem Minister für Industrie und Hochtechnologie der Vereinigten Arabischen Emirate. In einer offiziellen Erklärung hieß es, dass Sultan al-Jaber „die Tagesordnung der Konferenz und die zwischenstaatlichen Verhandlungen mitgestalten wird, um einen Konsens zu erzielen“. weiterlesen…

Förderbanken zu Transformationsbanken umgestalten

Klima- und Kreislaufwirtschaft bei Kommunen und Unternehmen vorantreiben

Gemeinden und Unternehmen in Deutschland benötigen in den kommenden Jahren hunderte Milliarden Euro, um in ihrem Verantwortungsbereich Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft umzusetzen und die damit verbundenen Chancen zu ergreifen. Die staatlichen Förderbanken der Bundesländer können dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Doch für die erfolgreiche Gestaltung dieses gesellschaftlichen Umbruchs brauchen sie Unterstützung. Wie dies gelingt, hat das Wuppertal Institut in seinem aktuellen Zukunftsimpuls zusammengestellt. weiterlesen…

Junger Urwald keine Kohlenstoffsenke

Nachwachsender Regenwald emittiert mehr CO2, als er bindet

Wälder spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel. Aufforstung, vor allem tropischer Regenwälder soll der Atmosphäre CO2 zu entziehen. Doch in Südostasien dürfte das den Ergebnissen einer am 09.01.2023 in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) erschienen Untersuchung zufolge nicht funktionieren. weiterlesen…

Regierung: Ausbau der Erneuerbaren zu langsam

Schlechter Monitoringbericht

Der Anteil des Grünstroms am Bruttoverbrauch soll 2030 von 65 Prozent (EEG 2021) auf 80 Prozent gesteigert werden. Hierfür enthält das Erneuerbare Energien-Gesetz technologiespezifische Ausbaupfade und jährliche Zwischenziele für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030. Wie aus dem am 22.12.2023 im Bundestag eingebrachten Monitoringbericht der Bundesregierung (20/5139) zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strombereich 2022 hervorgeht, reicht die aktuelle Zubaudynamik aber „bei Weitem noch nicht aus, um auf den Zielpfad des EEG 2023 einzuschwenken“ – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag.. weiterlesen…

Impulse für nachhaltigen Biomasseeinsatz

NRW.Energy4Climate: Biomasse muss gezielt in Industrie und Energiewirtschaft eingesetzt werden

Ob für die Ernährungssicherung, zum Umwelt- sowie Klimaschutz, als Baumaterial, zur Herstellung biobasierter Kunststoffe oder zur Energiegewinnung – für diese und weitere verschiedene Einsatzgebiete wird die begrenzte und viel diskutierte Ressource Biomasse bereits genutzt. Ein am 12.01.2023 veröffentlichtes Diskussionspapier der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate gibt Impulse, wo Biomasse in der Industrie und zur Energiegewinnung zukünftig am effizientesten und besonders nachhaltig eingesetzt werden kann. weiterlesen…

CAE erforscht Energie- und Klimakrise

Neu ausgerichtet

Am 01.01.2023 begann das Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) mit seinem Forschungsbetrieb und führt damit – so eine Medienmitteilung – „die erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des ZAE Bayern in Würzburg in einer reformierten Struktur fort“. Das CAE wurde als gemeinnütziger Verein im September 2022 in Würzburg gegründet. Gründungsmitglieder sind u.a. die Stadt Würzburg, die IHK Würzburg-Schweinfurt, die Würzburger Gründerzentren TGZ und IGZ, die VR-Bank Würzburg sowie Unternehmen der Wirtschaft. (Foto: CAE-Institutsgebäude Energy Efficiency Center in Würzburg © CAE-SSF Ingenieure) weiterlesen…

Zürich bekennt sich zur Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Hebel zur Reduktion der indirekten Treibhausgasemissionen

Die Stadt Zürich hat als erste Schweizer Stadt eine Strategie Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Die Stadtverwaltung bekennt sich damit zu einer Vision und formuliert Ziele für die Kreislaufwirtschaft. Im Vordergrund steht dabei, den Wohlstand zu erhalten, aber mit dem Ressourcenverbrauch innerhalb der Belastungsgrenzen der Erde zu bleiben, wie einer Pressemitteilung vom 11.01.2023 des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich zu entnehmen ist. weiterlesen…

Elektroautos so schnell aufladen wie Benzin tanken

Neue Technologie wird Ladezeit dank Quantenladung von zehn Stunden auf drei Minuten verkürzen

Die jüngste auffälligste Veränderung war die rasche Einführung von Elektrofahrzeugen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kfz sind Elektroautos auf Batterien als Energiespeicher angewiesen. Die hatten lange eine weitaus geringere Energiedichte als Kohlenwasserstoffe, was sehr geringe Reichweiten zur Folge hatte. Durch die schrittweise Verbesserung der Batterietechnologien konnten die Reichweiten von Elektroautos jedoch auf ein akzeptables Niveau gebracht werden. Es ist keine Untertreibung, dass die Verbesserung der Batteriespeichertechnologie einer der wichtigsten technischen Engpässe war, die gelöst werden mussten, um die gegenwärtige Revolution der Elektrofahrzeuge in Gang zu setzen. Letzte Hürde laut dem südkoreanischen Institut für Grundlagenforschung: Die Ladegeschwindigkeit. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsziele für Energieunternehmen immer wichtiger

BDEW-Marktstudie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Energiewirtschaft

Bisher sind nur wenige börsennotierte Unternehmen zu einer regelmäßigen Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet. Dennoch setzen sich immer mehr Unternehmen in der Energiewirtschaft Nachhaltigkeitsziele und dokumentieren in freiwilligen Nachhaltigkeitsberichten, wie sie ihre Leistungen nach einem ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortlichen Leitbild ausrichten. Das ist ein Ergebnis einer Marktstudie des BDEW, die erstmals einen Einblick in die tatsächlichen Aktivitäten und Planungen der Energiewirtschaft zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gibt. weiterlesen…

Europäische Ölindustrie setzt eher nicht auf sauberen Wasserstoff

Ölkonzerne investieren achtmal mehr in Biokraftstoffe als in Wasserstoff

Die “große Wette” der Ölindustrie auf Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft ist in Wirklichkeit gar nicht so groß, so eine Studie von Transport & Environment (T&E). Die Analyse zeigt, dass Ölkonzerne achtmal mehr in die Raffinierung von Biokraftstoffen als von Wasserstoff investieren. T&E wirft den Ölproduzenten vor, nicht ernsthaft in wirklich saubere Kraftstoffe zu investieren, sondern die einfache, nicht nachhaltige Option der Biokraftstoffe zu wählen. weiterlesen…