Geringere CO2-Emissionen durch Corona-Beschränkungen nicht in der Atmosphäre erkennbar
Zum Erreichen der Pariser Klimaziele sind jahrzehntelange Maßnahmen erforderlich
Aktuelle Daten aus den Energie-, Industrie- und Mobilitätssektoren prognostizieren für das Jahr 2020 – mit Blick auf die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Coronakrise – eine Reduktion der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen um bis zu acht Prozent. Laut des Weltklimarats IPCC wären Jahr für Jahr kumulative Einsparungen in etwa dieser Größenordnung erforderlich, um die Ziele des Pariser Abkommens bis 2030 zu erreichen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben bei aktuellen Messungen festgestellt, dass sich die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre durch die geschätzten Emissionsreduzierungen bisher nicht nachweisbar verändert hat. Die Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Remote Sensing veröffentlicht. (DOI: 10.3390/rs12152387). (Foto: Auf der Zugspitze beobachten Wissenschaftler des KIT unter anderem die CO2-Konzentration in der Atmosphäre – © Markus Rettinger, KIT) weiterlesen…

Airbus will bis 2035 sein erstes Flugzeug ohne schädlichen CO2-Ausstoß anbieten und setzt dabei auf Wasserstoff. Die Strategie dazu
Das Europäische Parlament hat am 15.09.2020 dafür gestimmt, die „Lizenz zur Umweltverschmutzung“ zu beenden, welche die Autohersteller inmitten des Dieselgate-Skandals zugestanden bekommen haben.
Ob die Klimapolitik einer Regierung zur Erfüllung der COP21-Ziele („well below 2 degrees“) ausreicht, ist schwer zu belegen. Bisher gibt es keine Einigkeit, welches CO2-Budget weltweit gilt und wie es aufgeteilt wird. Christian Mihatsch will mit seinem Projekt
In einer gemeinsamen Studie haben Forschende der
Forscher der
Im Unterschied zu anderen Weltmeeren erwärmt sich nördliche Atlantik nicht so, wie es infolge des Klimawandels zu erwarten wäre. Stefan Rahmstorf, Klima- und Meeresforscher und Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schreibt auf
Sogenannte Eisschildmodelle sind unverzichtbares Werkzeug, um Vorhersagen zur Zukunft der Eisschilde Grönlands und der Antarktis zu treffen. Doch die Modelle weisen noch viele Schwächen auf. In einem internationalen Modellvergleich haben 14 Forschergruppen ihre Eisschildmodelle jetzt jeweils sechs Jahre lang mit denselben Atmosphären- und Ozeandaten gefüttert und berechnet, in welch zusätzlichem Maß Grönland und die Antarktis bis 2100 zum Meeresspiegelanstieg beitragen werden. Die – sehr unterschiedlichen (Antarktis:
Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der