Grundsätzliches vom UBA zum Beginn des Jahrzehnts

Stromerzeugung erneuerbar und konventionell

Dem stetig wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung steht nicht im gleichen Maß ein Rückgang der konventionellen Stromerzeugung gegenüber. Daher wurde in den letzten Jahren in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht. Bis zum Jahre 2003 hielten einander Erzeugung und Verbrauch noch in etwa die Waage, seither wird immer mehr Strom exportiert. Eine Aufstellung des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2019

Mehr erneuerbare als fossile Energieerzeugung

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2019 vorgelegt. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, hat sich von 40,6 Prozent auf 46 Prozent erhöht. Damit liegen sie erstmals in der Summe vor den fossilen Energieträgern (40 Prozent). Danach verzeichnete die Windkraft mit 17,3 TWh den größten Zuwachs und die Braunkohle mit -29,3 TWh die stärksten Verluste. weiterlesen…

Das Märchen von der reüssierenden Atomkraft

Drei AKW im Dezember 2019 in Europa stillgelegt – Windkraft auf Platz 1

„Entgegen der selbst von der Ludwig-Maximilians-Universität München und sogar der Süddeutschen Zeitung transportierten Propagandaaussagen von Prof. Sinn vom Münchner Ifo-Institut werden nicht viele neue AKW in ‚der Welt gebaut'“, schreibt Raimund Kamm, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie e.V. in Bayern und Vorstand des Vereins FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. in einer Rund-Mail. (Foto: Raimund Kamm, Vorstand LV-Bayern BWE – Foto © BWE) weiterlesen…

100prozentiger Konsens über anthropogene globale Erwärmung

Wissenschaftler erreichen Übereinstimmung beim Klimawandel

„Der Konsens unter den Forschern über die anthropogene globale Erwärmung ist auf 100% angewachsen, basierend auf einer Überprüfung von 11.602 peer-reviewed Artikeln über Klimawandel und globale Erwärmung, die in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 veröffentlicht wurden“, schrieb der amerikanische Geologe James Powell am 20.11.2019 im Bulletin of Science, Technology & Society. Der vielfach ausgezeichnete Forscher vertritt die Auffassung, dass sich der wissenschaftliche Konsens über die globale Erwärmung der Allgemeingültigkeit nähere und bekämpft in seinen Veröffentlichungen aktiv die Verleugnung des Klimawandels. weiterlesen…

Feuer in Australien

Ein Desaster aus Menschenhand

Australien erlebt gerade eine der schlimmsten Feuersaisons seit Jahrzehnten. Mindestens 18 Menschen und eine geschätzte halbe Milliarde Tiere sind tot, fast sechs Millionen Hektar Land verbrannt – eine Fläche, die fast so groß ist wie Bayern. Tausende Menschen müssen teilweise vom Militär von Stränden in Sicherheit gebracht werden, weil ihre Siedlungen vom Feuer umschlossen sind. Unerwartet kommt die Katastrophe allerdings nicht: Die Politik hat sie begünstigt. Ein Kommentar in Spektrum.de von Daniel Lingenhöhl. weiterlesen…

Meeresversauerung bedroht US-Wirtschaft

Neues Forschungsprogramm: Große Schäden drohen

Durch die Versauerung der Ozeane (Ocean Acidification – OA) werde die US-Wirtschaft Milliarden-Schäden erleiden, von den Krabben in Alaska bis hin zu den Korallenriffen in Florida und der Karibik, formulieren Forscher der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) des amerikanischen Handelsministeriums in ihrem neuen Forschungsprogramm über die Versauerung der Ozeane „NOAA-Ocean And Great Lakes Acidification Research programm 2020-2029. Ein Bundesgesetz (Federal Ocean Acidification Research and Monitoring Act – FOARAM Act von 2009) verpflichtet die NOAA, die möglichen Auswirkungen der Versauerung der Ozeane zu überwachen und zu erforschen und Anpassungs- und Erhaltungsmaßnahmen vorzuschlagen, schrieb Thomas Frank am 03.03.2020 auf E&E Climate Wire. weiterlesen…

Klimasignal im Wetter erkennbar

Variabilität des lokalen Wetters verschleiert langfristige globale Klimatrends

Klimaforschende können den Fingerabdruck der Klimaerwärmung mittlerweile in den täglichen Wetterbeobachtungen auf globaler Ebene erkennen. Damit ergänzen sie das langjährige Paradigma: Wetter ist nicht gleich Klima, aber der Klimawandel ist inzwischen im täglichen Wetter nachweisbar. Peter Rüegg von der ETH Zürich erklärt Näheres. weiterlesen…

ISE: EE erreichen 46 Prozent

Neuer Rekord für Erneuerbare bei Nettostromerzeugung 2019

Vor allem die Windkraft legte kräftig zu und erzeugte fast ein Viertel des verbrauchten Stroms, schreibt Sandra Enkhardt am 02.01.2020 auf pv magazine. Die Photovoltaik-Anlagen lagen bei einem Anteil von neun Prozent. Die erste, ebenfalls am 02.01.2020 veröffentlichte Jahresauswertung der Energy Charts des Fraunhofer ISE zeigt zudem, dass der Exportüberschuss deutlich zurückgegangen ist. weiterlesen…

Bahn und Fernbus emittieren pro Kopf gleich viel Treibhausgase

UBA errechnet Fußabdruck der Verkehrsteilnehmer: Güterschienenverkehr weit vorne

Das Umweltbundesamts (UBA) errechnet regelmäßig die Umweltbelastung durch einzelne Verkehrsmittel und den Treibhausgas-Fußabdruck pro Reisendem. Kurz vor Weihnachten wurden sie im neuen Handbuch für Emissionsfaktoren (HBEFA) (für 2018) veröffentlicht. Das HBEFA stellt Emissionsfaktoren für die gängigsten Fahrzeugtypen zur Verfügung (Pkw, Leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Linien- und Reisebusse sowie Motorräder), differenziert nach Emissionskonzepten (Euro 0 bis Euro 6/VI) sowie nach verschiedenen Verkehrssituationen und liefert Emissionsfaktoren für alle reglementierten sowie eine Reihe von nicht-reglementierten Schadstoffen, einschließlich CO2 und Kraftstoff-/Energieverbrauch. weiterlesen…

Talkshows 2019: Klimadebatte findet statt – aber nur in Deutschland

Auswertung von klimfakten

Zum dritten Mal hat klimafakten.de die Themen der großen TV-Talks des vergangenen Jahres ausgewertet: Doppelt so oft wie 2018 wurde 2019 das Klima zum Thema gemacht – und knapp fünfmal so häufig wie 2017. Die Talkshows in Österreich und der Schweiz jedoch lagen weit hinter jenen in Deutschland – eine Analyse von Carel Mohn. (Bild: Fast jede sechste Ausgabe der großen TV-Talkshows in ARD und ZDF befasste sich 2019 mit einem Thema aus dem Feld Umwelt oder Klima, hier am 19.09.2019 die Sendung „Maybrit Illner“ – Screenshot © ZDF) weiterlesen…