Differenzverträge beste Option

Vergütung von Erneuerbaren Energien

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vom 11.07.2018 vergleicht vier verschiedene Vergütungsmodelle für erneuerbare Energien und kommt zu dem Ergebnis, dass die gleitende Marktprämie zu steigenden Kosten führen würde. Bei Differenzverträgen dagegen profitieren die Stromverbraucher voll von sinkenden Technologiekosten. weiterlesen…

Kabinett verabschiedet Bundesbericht Energieforschung 2018

Altmaier: „Energieforschung leistet zentralen Beitrag für Energiewende“

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 11.06.2018 den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2018 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung und fasst Fördermittel der Bundesländer und der EU-Forschungspolitik im Energiebereich zusammen. Fortschritte und aktuelle Entwicklungen in der Forschungsförderung moderner Energietechnologien werden damit dargestellt. weiterlesen…

Neue EU-Regeln schaffen Fortschritte und mehr Nachhaltigkeit beim Klimaschutz

Mitgliedsstaaten billigen Kompromiss

Die EU-Mitgliedstaaten haben einen Kompromiss mit dem EU-Parlament zur künftigen Klima- und Energiepolitik gebilligt. Der Ausschuss der Ständigen Vertreter stimmte am 29.06.2018 für eine neue Verordnung zur Fortschrittskontrolle in der Klima- und Energiepolitik und eine Neufassung der Energieeffizienz-Richtlinie. Bereits zwei Tage zuvor hatte der Ausschuss der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie zugestimmt. Wie das Bundesumweltministerum mitteilt, müsse als nächstes das EU-Parlament den Rechtsakten zustimmen. weiterlesen…

Vom Wasserbett zur Badewanne

Gemeinsame Untersuchung von Agora Energiewende und Öko-Institut analysiert aktuelle ETS-Reform

Der Europäische Emissionshandel (ETS) hat sich nach der jüngsten Reform, die im April 2018 in Kraft trat, erholt. Nachdem die Verschmutzungsrechte je Tonne CO2 lange Zeit nur wenige Euro kosteten, hat sich der Preis seit Mai bei etwa 15 Euro stabilisiert*). „Das zeigt, dass dem ETS allmählich wieder ein gewisses Grundvertrauen entgegengebracht wird“, sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Der Thinktank hat gemeinsam mit dem Öko-Institut eine Analyse erstellt, die sich mit der Wirkung der jüngsten Reform auseinandersetzt und diese nun veröffentlicht. weiterlesen…

„Energy Efficiency First“

Nur ein Pyrrhussieg für die Energiewende
von Peter Hennicke und Stefan Thomas, Wuppertal Institut

In allen bisherigen und nun erneut im aktuellen 6. Bericht der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess der Bundesregierung „Energie der Zukunft“ (Juni 2018) „…wurden die zu geringen Fortschritte der Energieeffizienz regelmäßig beklagt“. Sind die Experten blind? Ignorieren sie den weltweiten Paradigmenwechsel für mehr Energieeffizienz? weiterlesen…

Designerzellen sollen CO2 schlucken


Marburger Forschergruppe erhält 1,5 Millionen Euro von VolkswagenStiftung zur Erforschung neuer Umwandlungswege

Designerzellen sollen einer Medienmitteilung der Phillipps-Universität Marburg zufolge so umprogrammiert werden, dass sie einen komplett neuen Stoffwechselweg entwickeln, mit dem sie das Klimagas CO2 binden und umwandeln können. Im von der Volkswagen-Stiftung geförderten Projekt „BRILIANCE“ (BRinging Inorganic carbon to LIfe with Artificial CO2-fixation in a minimal Cell) kooperieren mehrere Institute aus Deutschland und den USA miteinander. weiterlesen…

Ein ml genug für 1 m2 Modul

Gedruckte „in-situ“-Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend lokal produzierbar

Für neue Solarzellentypen auf Perowskitbasis prüfen Wissenschaftler schon seit einiger Zeit gänzlich neue Konzepte auf ihre Machbarkeit; ein sehr innovativer Ansatz, um Solarzellen noch ressourcenschonender herstellen zu können, besteht darin, die Anzahl an Produktionsschritten durch Umkehrung des Herstellungsablaufes drastisch zu reduzieren. Dafür entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das „In-situ“-Konzept für gedruckte Perowskit-Solarzellen. Mit einem Rekord-Wirkungsgrad von 12,6 % haben die Forscher bereits einen wichtigen Meilenstein für gedruckte Photovoltaik erreicht. weiterlesen…

Beschreibung eines kurzlebigen Weltrekords

Spitzenleistung einer Zwei-Schicht-Perowskit/Silizium-Tandemzelle

Eine Forschergruppe um Florent Sahli von der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Polytechnische Hochschule – EPFL) hat am 11.06.2018 in nature materials einen Perowskit-Tandemsolarzellen-Weltrekord, vor allem seine Herstellung, beschrieben. Er betrug 25,2 %, hielt aber nur 11 Tage. Aktuell beträgt er 27,3 %. Die Wissenschaftler hoffen, bald die 30-Prozentmarke zu übertreffen. Damit würde das theoretisch erreichbare Maximum reiner Siliziumzellen von rund 29 % übertroffen – deren aktueller Weltrekord liegt bei gut 26 Prozent. weiterlesen…

Perowskit-Rekorde purzeln

Zunächst 25,2 %, dann 27,3 zertifiziert

Eine einen Quadratzentimeter große Perowskit-Silizium-Tandem-Solarzelle hat 25,2% Wirkungsgrad erreicht. Das wurde im Rahmen der World Conference on Photovoltaic Energy Conversion (WCPEC-7) am 14.06.2018 Juni auf Hawaii präsentiert. Wie das Helmholtz-Zentrum Berlin mitteilte, wurde die Zelle gemeinsam vom HZB, der Universität Oxford und entwickelt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat den Wirkungsgrad am 14.06.2018 zertifiziert (siehe: solarify.eu/beschreibung-eines-kurzlebigen-weltrekords). Doch der Rekord war nicht von Dauer: Elf Tage später ein neuer Rekord: Oxford PV hatte zertifizierte 27,3% Effizienz erreicht und übertraf damit den Weltrekord von 26,7% einer Siliziumzelle. weiterlesen…

Klimaschädliche Steuerprivilegien für Diesel und Kerosin

Subventionen für fossile Energien belasten Haushalt und Handelsbilanz

Juli und August seien in Deutschland nicht nur die Ernte- und Urlaubsmonate, sondern auch die Zeit der Erdölsubventionen: Während die auf deutschen Äckern arbeitenden Landmaschinen von massiven Steuerermäßigungen profitierten, seien die hierzulande abhebenden Flugzeuge sogar komplett steuerbefreit. Wie aus dem Subventionsbericht der Bundesregierung hervorgehe, zählten die Flugbenzin- und Agrardieselsubventionen mit insgesamt mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr jeweils zu den 20 größten Subventionen des Bundes – so die Agentur für Erneuerbare Energien am 10.07.2018. weiterlesen…