UBA: PV- und Windausbau gehen zurück

Aktuelle Statistiken zur Entwicklung

PV-Dächer in Radolfzell, - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150808_134202Das Umweltbundesamt hat Statistiken zur Entwicklung von Photovoltaik, Windkraft und den übrigen Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr veröffentlicht: Die aktuelle Veröffentlichung des Anlagenregisters durch die Bundesnetzagentur belege, dass der Ausbau der Nutzung von Windenergie und Photovoltaik auch im zweiten Quartal 2016 zwar weiter vorangeschritten ist – die Zahlen bestätigten jedoch den Trend des ersten Quartals, der bereits eine Verlangsamung des Ausbaus bei beiden Technologien gegenüber dem Vorjahr zeigte. Bei der PV-Erzeugung hätten sich neben dem schwachen Zubau auch die Wetterbedingungen negativ ausgewirkt. weiterlesen…

Bürgerenergie will Energiewende retten

Wirkungsvolle Einmischung in den Bundestagswahlkampf geplant

Das Bündnis Bürgerenergie – ein Zusammenschluss von mehr als 100 Organisationen – will sich aktiv insbesondere in den bevorstehenden Bundestagswahlkampf einmischen. Seine inhaltlichen Forderungen hat das Bündnis im „Bremer Manifest“ zusammengefasst. weiterlesen…

Staatsknete für EE in 164 Ländern

Weltenergierat: 30 Prozent der weltweiten Stromerzeugungs-Kapazitäten erneuerbar

world-energy-perspectives-renewables-integration-2016 - Titel © World Energy PerspectivesIm Jahr 2015 wurden die Erneuerbaren Energien weltweit in 164 Ländern staatlich gefördert. 95 dieser Länder gehören zu den „developing countries“, berichtet der neu veröffentliche Report „Variable Renewables Integration in Electricity Systems 2016 – How to get it right“ des World Energy Council. (Titel:world-energy-perspectives-renewables-integration-2016 – © World Energy Perspectives) weiterlesen…

„Vormarsch der erneuerbaren Energien völlig verschlafen“

Handelsblatt-Jahrestagung Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energien stehen ganz oben auf der politischen und strategischen Agenda – jetzt schon im siebten Jahr – auch auf dem Ablauf der gleichnamigen Handelsblatt-Jahrestagung in Berlin vom 12. und 13.09.2016. „Das ganze Bild für die Zukunft der Branche“ wollte sie zeichnen, und „das Energiesystem der Zukunft“ – unter reger Mitwirkung der Marktakteure. Ein beeindruckender kreativer Exot war der Filmemacher Carl-A. Fechner – ein Vorreiter der Solarenergie Eicke R. Weber, ISE Freiburg. weiterlesen…

Klimaneutrale Stromerzeugung erst in 150 Jahren?


Kohlestrom konterkariert Erneuerbaren-Ausbau

Anlässlich des Zero Emissions Days weist die AEE auf die Notwendigkeit eines rascheren Systemumbaus hin

AEE - agentur-fuer-erneuerbare-energie - logoDer Zero Emissions Day am 21.09.2016 ruft dazu auf, die Verbrennung fossiler Energieträger zu minimieren und so den kontinuierlich steigenden Treibhausgasemissionen am Aktionstag wie auch dauerhaft entgegenzuwirken. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hält dies auch im Energiewendeland Deutschland für dringend notwendig, da trotz des dynamischen Ausbaus Erneuerbarer Energien der hohe Kohleanteil an der Stromerzeugung hierzulande die Treibhausgasemissionen nur sehr langsam sinken lasse, so die AEE-Pressemitteilung vom 20.09.2016. weiterlesen…

BMWi startet Diskussionsprozess „Strom 2030“

BMWi-Impulspapier Strom 2030 – gute Ansätze endlich umsetzen

Mit dem am 16.09.2016 vorgelegten Impulspapier zum Umbau des Strommarktes und der weiteren Energiemärkte will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Weichen für den Strommarkt neu stellen. „Nicht neu“, so die kritische Stellungnahme des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. weiterlesen…

Weiterhin Rückenwind für EE

Gesellschaftliche Vorteile und Klimaschutz motivieren zu Energiewende / Mehrheit empfindet EEG-Umlage als angemessen

Das Wachstum der Erneuerbaren Energien hat für die Bevölkerung in Deutschland weiterhin sehr hohen Stellenwert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Demnach ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien für 93 Prozent der Befragten wichtig bis außerordentlich wichtig. An der repräsentativen Umfrage im September 2016 nahmen 1.000 Personen teil, wie die AEE am 16.09.2016 mitteilte. weiterlesen…

Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher

Das Einkommen ist ein wichtiger Einflussfaktor für den Umweltverbrauch durch Konsum

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger 2 - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Mehr Einkommen fließt allzu oft in schwerere Autos, größere Wohnungen und häufigere Flugreisen – auch wenn die Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Aber gerade diese ‚Big Points‘ beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.“ weiterlesen…

Deutschland bei Energiewende nicht mehr Vorbild


Wichtige Ziele werden verfehlt

Die aktuelle Entwicklung der Indikatoren des Energiewende-Indexes von McKinsey läute eine neue Phase in der deutschen Energiewende ein – so das Beratungsunternehmen: Die Kosten der Netzeingriffe explodierten und Engpässe bremsten den Ausbau der Erneuerbaren. Eine verstärkte Systemintegration sei erforderlich, „wenn Deutschland seine Rolle als Vorreiter der Energiewende nicht an andere Weltregionen verlieren will. Denn dort boomen die Erneuerbaren mittlerweile.“ weiterlesen…

Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien im Fokus der Forschung

Speichersysteme für erneuerbare Energien auf dem Prüfstand

Ende 2016 werden mehr als 35 Prozent des Stroms aus regenerativen Energiequellen stammen. Die Flexibilisierung des Energiesystems durch den Einsatz von Speichern wird daher von Wissenschaft und Wirtschaft auf allen Ebenen vorangetrieben. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung von Speicherlösungen für die Hausversorgung auf Basis von Lithium-Ionen-Batterien. Sie sind besonders effizient und langlebig. Allerdings gibt es für diese Batterietechnologie bislang keine ausreichenden Normen und Prüfvorschriften. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht nun in zwei Projekten an diesem für die Akzeptanz und Verbreitung der Technologie wichtigen Aspekt. weiterlesen…