„Helmholtz European Partnering“ unterstützt drei weitere Projekte

Je 250.000 Eur/a – Rückenwind für gemeinsame europäische Forschung

Im Förderprogramm „Helmholtz European Partnering“ unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. Partnerschaften von Helmholtz-Zentren mit Forschungsinstitutionen in ausgewählten europäischen Ländern. In der zweiten Ausschreibungsrunde sind jetzt drei weitere europäische Forschungsprojekte ausgewählt worden, so eine Medienmitteilung vom 12.09.2019. Sie erhalten drei Jahre lang bis zu 250.000 Euro pro Jahr, um gemeinsame Themen voranzutreiben und den europäischen Forschungsraum zu stärken. weiterlesen…

Neuer Weltrekord für Perowskit-CIGS-Tandem-Solarzelle

Wirkungsgrad von 23,26 Prozent

Ein Team um Prof. Steve Albrecht vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) hat einer HZB-Medienmitteilung vom 09.09.2019 zufolge im Rahmen der weltgrößten internationalen Fachkonferenz EU PVSEC in Marseille am 11.09.2019 einen neuen Weltrekord für eine Tandem-Solarzelle vorgestellt. Die Solarzelle kombiniert die Halbleitermaterialien Perowskit und CIGS und erreicht damit einen zertifizierten Wirkungsgrad von 23,26 Prozent. Ein Grund für diesen Erfolg liegt in einer Zwischenschicht aus organischen Molekülen, die sich selbstorganisiert so anordnen, dass auch raue Halbleiter-Oberflächen lückenlos bedeckt werden. weiterlesen…

Neun Wasserstoffregionen stehen fest

Klimafreundliche Mobilität

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am 10.09.2019 neun Wasserstoffregionen in Deutschland bekannt gegeben. Mit der Fördermaßnahme „HyLand -Wasserstoffregionen in Deutschland“ unterstützt das BMVI einer Medienmitteilung zufolge diese neun Regionen dabei, ein passendes Wasserstoffkonzept zu entwickeln und ein Netzwerk wichtiger Akteure zur Umsetzung aufzubauen: weiterlesen…

Wirtschaft begrüßt geplante steuer­liche Forschungs­förderung

Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss

Vertreter der deutschen Wirtschaft haben die von der Bundesregierung geplante Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung begrüßt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Die Maßnahme werde zusätzliche Forschungsausgaben in Deutschland mobilisieren, erklärte das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer von der Vorsitzenden Bettina Stark-Watzinger (FDP) geleiteten öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am 08.09.2019, zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (19/10940). Dazu liegt auch die Stellungnahme des Bundesrates mit der Gegenäußerung der Bundesregierung vor 19/11728). weiterlesen…

„Neue Realitäten, auf die die Energiewelt vorbereitet sein sollte“

Keine Blaupause für Energiewende – alle Technologien und Energieträger nötig – „2-Grad-Ziel“ voraussichtlich nicht erreicht

Anlässlich des 24. Weltenergiekongresses in Abu Dhabi veröffentlichte der World Energy Council (Weltenergierat) am 09.09.2019 seine Analysen zur globalen Energieversorgung. Aus einer betreffenden Medienmitteilung wird deutlich: Die Dezentralisierung des Energiesystems einerseits sowie die noch langfristige Nutzung fossiler Energiequellen andererseits werden unsere Realität in den nächsten Dekaden prägen. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierats Deutschland: „Auch wenn wir dies in Deutschland zunächst angenommen haben: Es existiert keine Blaupause für eine Energiewende – jede Technologie und jeder Energieträger wird benötigt, um den Menschen Zugang zu einer bezahlbaren, sicheren und nachhaltigen Energieversorgung zu ermöglichen und damit den Grundstein für ein Leben in Wohlstand zu legen“. 2030 könnten laut World Energy Council alle Menschen weltweit Zugang zu moderner Energieversorgung haben – noch ist knapp eine Milliarde hiervon ausgeschlossen. weiterlesen…

Leere Versprechen von G20- und G7-Staaten

EU-Länder haben keine Strategien für Ende von Fossil-Subventionen

Kein einziger EU-Mitgliedstaat hat bisher eine umfassende Strategie zum Abbau der Subventionen für fossile Brennstoffe aufgestellt, obwohl sich die G20 bereits vor zehn Jahren verpflichtet hatte, diese Subventionen bis 2025 zu beseitigen. Darüber hinaus zeigt eine neue Studie des Overseas Development Institute (ODI), der Friends of the Earth Niederlande und des Climate Action Network (CAN) Europe über die 28 nationalen Energie- und Klimapläne des Blocks, dass nur neun EU-Länder ihre Zusage bekräftigt haben, die Gelder abzubauen, wie Frédéric Simon am 09.09.2019 für EURACTIV.com schrieb. weiterlesen…

Effizienzsteigerung durch Nachahmung von Blattstrukturen

PV-Zellen für Rundumlicht

Wissenschaftler der Technischen Universität Changwon in Südkorea haben für Solarzellen die Zell-Strukturen von Blättern nachgeahmt und damit diffuses Rundumlicht eingefangen. Sie berichten über eine Effizienzsteigerung der schräg einfallenden Lichtaufnahme um 70%. Auf diesen in Scientific Reports veröffentlichten Ergebnissen aufbauende Erkenntnisse könnten neue Möglichkeiten für Photovoltaikanlagen der nächsten Generation eröffnen, die über die derzeitigen starren Konzepte hinausgehen. weiterlesen…

Zweites Projekt zur Batteriezellfertigung steht

Vertreter aus neun EU-Ländern beschließen im BMWi Arbeitsprogramm

Neun europäische Staaten haben am 04.09.2019 das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop zur Batteriezellfertigung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland. Das Arbeitsprogramm legt fest, welche Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette die beteiligten Unternehmen übernehmen sollen. weiterlesen…

Neues Klimamodell für den Weltklimarat

AWI-Klimamodellrechnungen erstmals mit Grundlage für IPCC-Sachstandsbericht

Klimaforscher vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) belieferten erstmals die Datenbank für den Weltklimarat direkt mit Ergebnissen aus ihren globalen Computermodellierungen – so eine AWI-Medienmitteilung vom 04.09.2019. Die Daten sind von besonderem Interesse, weil das zugrundeliegende, am AWI entwickelte Modell das Meereis und die Ozeane deutlich besser auflöst als herkömmliche Verfahren. Die Ergebnisse werden weltweit von Klimawissenschaftlern und Stakeholdern genutzt, um die Folgen des Klimawandels für den Menschen und die Natur zu bestimmen. weiterlesen…

Wettbieten um den Steinkohleausstieg

Ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums

Dem Reduktionspfad der Kohlekommission folgend, wird dafür jedes Jahr eine bestimmte Menge an Steinkohle ausgeschrieben, die abgeschaltet werden muss. Im Rahmen dieser Ausschreibungen können die Betreiber der Kraftwerke dann anbieten, bei welcher Entschädigungssumme sie bereit wären, ihre Anlagen stillzulegen – einer Auktion gleichend. Für jede Ausschreibung soll jedoch vorab ein Höchstwert festgelegt werden und der letztendliche Zuschlag für die Abschaltprämie wird sich wohl nach einer Kombination aus Preis und CO2-Emissionen der betroffenen Anlage ergeben. weiterlesen…