Designer-Kraftstoffe unverzichtbar

Agora Thinktanks: Für Klimaschutz so viel wie nötig, aus Effizienzgründen so wenig wie möglich

legten eine gemeinsame Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten und Kosten von Kraftstoffen und Gasen aus Erneuerbarem Strom vor. Titel: Die zukünftigen Kosten strombasierter synthetischer Brennstoffe. weiterlesen…

Was Autofahrer jetzt wissen müssen

Feinstaub-, Stickoxidalarm und drohende Fahrverbote durch Gerichtsurteile

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet am 22.02.2018 (Urteilsverkündung kann auch an einem späteren Tag erfolgen), ob Fahrverbote auf Grundlage deutschen Rechtes möglich sind. Anlass ist die weiterhin hohe Luftbelastung in mehr als 70 deutschen Städten – wobei ältere Dieselfahrzeuge einen großen Anteil dazu beitragen. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, begrüße grundsätzlich eine Entscheidung in der Sache und wolle die Autofahrer mit den folgenden 10 Fragen und Antworten möglichst umfangreich beraten, heißt es in der ACE-Pressemitteilung vom 12.02.2018: weiterlesen…

Meeresspiegel steigen immer schneller

Grund: Erderwärmung infolge Klimawandels

2100 könnte der Anstieg der Ozeane einen Zentimeter pro Jahr betragen. Diese Prognose – über das Doppelte bisheriger Vorausschätzungen – veröffentlichten Forscher auf der Basis von Satellitenmessungen. Seit 1993 stieg der Meeresspiegel im weltweiten Durchschnitt jährlich um etwa drei Millimeter. Die nun gemessene Beschleunigung könnte dazu führen, dass der Anstieg im Jahr 2100 zehn Millimeter pro Jahr beträgt. Ursache ist die rapide zunehmende Eisschmelze in Grönland und der Antarktis, zudem dehnen sich die wärmer werdenden Ozeane aus. weiterlesen…

Hans-Josef Fell vermisst politikfähige Konzepte – ein Appell

Die Weltgemeinschaft braucht dringend vollkommen neue Strategien, um die Pariser Klimaziele einhalten zu können – Ein Apell von Hans-Josef Fell

Selbst mit einer sofortigen weltweiten Null-Emissions-Wirtschaft ist das Pariser Klimaziel, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad, am besten auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, nicht mehr zu schaffen. Das zeigen die neuesten weltweiten Forschungsergebnisse, zusammengestellt im australischen Informationsdienst Renew Economy von Anfang Februar 2018. Dabei muss selbst eine globale Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad angesichts der heute schon vorhandenen Katastrophen als inakzeptable Katastrophe für die gesamte Menschheit bezeichnet werden. Das sehen wir schon jetzt bei über 20 Millionen Klimaflüchtlingen auf der Erde, die aus weitgehend vernichteten Lebensräumen infolge der bereits erreichten Erwärmung von etwa 1,1 Grad kommen. weiterlesen…

Keine Gletscher, kein Wasser?


Sitzt die Weltbevölkrung ohne „ewiges Eis“ bald auf dem Trockenen?

Die größten Flüsse der Erde entspringen vergletscherten Gebirgsregionen. Viele Gletscher könnten mit dem Klimawandel verschwinden. Wird das Wasser knapp? Weltweit gibt es rund 200 000 Gletscher. Vor allem in mittleren und tiefen Breiten erfüllen Gletscher eine zentrale Rolle im Wasserkreislauf, indem sie Abflussschwankungen ausgleichen. In einer Studie für alle Gebirge der Erde und die Einzugsgebiete ihrer großen Flüsse sind Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) dieser Frage nachgegangen, wie Matthias Huss am 09.02.2018 im „Zukunftsblog“ der ETH Zürich beschrieb. weiterlesen…

2017 Rekordjahr für Offshore-Wind

Bericht von WindEurope

2017 war ein Rekordjahr für Offshore-Windenergie in Europa, das zeigt ein am 06.02.2018 veröffentlichter Bericht von WindEurope. Dank fallender Installationskosten wird Offshore-Windenergie für einige Nationen zur absoluten Mainstream-Energiequelle. Für Großbritannien war 2017 aus energiepolitischer Sicht „das grünste Jahr aller Zeiten“ – und Offshore-Projekte haben daran großen Anteil. weiterlesen…

CO2-Lecks am Meeresgrund schädigen Ökosystem


Entweichendes Kohlendioxid aus künstlichen Lagerstätten vertreibt Tiere

Kohlendioxid tief unter dem Meeresboden zu speichern, galt bisher als eine Möglichkeit, den Klimawandel aufzuhalten. Doch Gas-Speicher unter Wasser haben offenbar Tücken. Denn was passiert, wenn solche Speicherstätten undicht werden und Kohlendioxid am Meeresboden austritt, das beantwortet jetzt die Studie einer internationalen Forschergruppe, mit Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen. Die Forscher haben untersucht, wie sich der Austritt von Kohlendioxid auf die Bewohner sandiger Meeresböden auswirkt. weiterlesen…

Kohlenwasserstoff-Verbindungen biologisch oder synthetisch herstellen

Abschied vom Verbrennungsmotor?

Roland Baar, Professor für Fahrzeugantriebe an der TU Berlin, nannte in mehreren Interviews die Diskussion über den Verbrennungsmotor „in großen Maßen absurd“. Denn er bleibe für den Schwerlastverkehr, für die Schifffahrt oder das Flugwesen auch zukünftig unverzichtbar, sagte er dem inforadio des RBB und dem Berliner Tagesspiegel. Es komme darauf an, fossile Brennstoffe durch synthetische und damit umweltneutrale Energieträger zu ersetzen. weiterlesen…

„Zurück in die Zukunft der Energie“

Nature Outlooks „Energy transitions‘“: MPG-Forschungsinitiative will mit Energiewende verbundenen gesellschaftlichen Wandel untersuchen

Der Klimawandel wird sich nur mit einer weltweiten Energiewende eindämmen lassen. Die Energieversorgung neu zu ordnen, fordert die Menschheit dabei nicht nur technisch und naturwissenschaftlich heraus, sondern auch sozial und ökonomisch. Wie eine Gesellschaft den Wandel meistern und vor allem welche Lehren sie dafür aus ähnlichen Transformationen in der Vergangenheit ziehen kann, ist Gegenstand einer Forschungsinitiative der Max-Planck-Gesellschaft (siehe: solarify.eu/zur-transformation-der-globalen-energiesysteme), die eventuell in einer neuen Abteilung oder gar einem neuen Institut münden könnte. Die Hintergründe und Ziele der Initiative schilderten Max-Planck-Wissenschaftler in einem von der Max-Planck-Gesellschaft unterstützten und im Rahmen eines Nature Outlooks ‚Energy transitions‘ am 30.11.2017 veröffentlichten White Paper, das beleuchtete, wie die Energiewende soziotechnisch gestaltet werden kann.[note Solarthermie-Kraftwerke wie das Hybrid-CSP-Kraftwerk in Kuraymat sind Elemente einer Energieversorgung, die auf regenerative Quellen setzt – Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify]Die Menschheit hat schon einige Energiewenden hinter sich. Das fing mit der Entdeckung des Feuers an, ging mit der Nutzung von Wasser- und Windkraft weiter und darf bei der Erfindung der Dampfmaschine und dem Beginn der Kohlekraft zu Beginn der Industrialisierung sowie dem Einstieg in das Erdölzeitalter noch nicht Halt machen – zumindest, wenn wir den Klimawandel auf ein Maß begrenzen wollen, der für Mensch und Umweltgerade noch verträglich ist. weiterlesen…

Zur Transformation der globalen Energiesysteme

Max-Planck-Forschungsinitiative zur sozio-technischen Gestaltung der Energiewende

Jürgen Renn, Robert Schlögl, Christoph Rosol und Benjamin Steininger stellten am 30.11.2017 eine Forschungsinitiative der Max-Planck-Gesellschaft zu sozio-technischen Aspekten der Energiewende vor. [note Für den Wandel von einer vor allem auf Kohle beruhenden Wirtschaft hin zu einer maßgeblich von Erdöl befeuerten Wirtschaft an der Wende zum 20. Jahrhundert steht die historische Aufnahme eines Ölfelds in Pennsylvania (USA). Mit dieser Transformation waren auch tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen verbunden. Foto © Deutsches Museum Archiv: BN25643]Die Welt verändert sich, aber nicht schnell genug. Die Erderwärmung, die durch die Zunahme von Treibhausgasen weiter fortschreitet, bereitet den politischen Entscheidungsträgern weltweit offenbar genug Sorgen, um endlich tätig zu werden. Die Pariser Vereinbarung, die im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCC) inzwischen von 168 Mitgliedstaaten unterzeichnet wurde, hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis Mitte dieses Jahrhunderts drastisch zu senken. Dabei soll der Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen auf höchstens 2° C und nach Möglichkeit sogar auf 1,5° C über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden. Forscher machen jedoch darauf aufmerksam, dass die Treibhausgasemissionen nach wie vor weiter steigen und sich diese Entwicklung noch einige Jahre fortsetzen wird – möglicherweise so stark, dass sich die Höchstgrenze von 2° C unmöglich aufrechterhalten lässt und erheblich höhere Durchschnittstemperaturen erreicht werden. weiterlesen…