LED-Farbe einstellbar

„Das präzise Leuchten“

So überschreibt eine Medienmitteilung der Münchner Universität eine neue Methode für die Farbe von LEDs. Welche Farbe nämlich eine LED hat, lässt sich einstellen – unter anderem über die Größe ihrer Halbleiter-Kristalle. Wie das auf den Nanometer genau preisgünstig und industrietauglich möglich ist, zeigt ein Forscherteam der Ludwigs-Maximilians-Universität München und der Johannes-Kepler-Universität Linz. Der Artikel wurde in Science Advances veröffentlicht. weiterlesen…

Elektromobilität: Masterplan für Schnelllade-Tankstellen

Tool für bedarfsgerechten Ausbau der Schnelllade-Infrastruktur

Ein bedarfsgerechtes Netz an Ladesäulen ist ein wichtiger Schlüssel für die Akzeptanz von Elektromobilität. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI haben für die Region Stuttgart ein Geoinformations-Tool für die Analyse von Standorten für Schnellladestationen entwickelt. Wie das KIT mit Pressemitteilung 110/2017 mitteilt, berücksichtigt das Planungswerkzeug unter anderem die Erreichbarkeit der Stationen, prognostiziert den Ladebedarf und lässt sich an unterschiedliche Rahmenbedingungen anpassen. weiterlesen…

Erdwärme – Vorräte und Fündigkeit

Wärmewende braucht Geothermie

Die Energiewende bringt naturgemäß die Wärme-Wende mit sich, denn etwa die Hälfte des deutschen Energiebedarfs betrifft die Heizung von Gebäuden oder Prozesswärme. Das ist Grund genug, sich auch zukünftig der tiefen Erdwärme zuzuwenden. Das Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) hat mit seinem Forschungsprojekt „Play Type“ ein international ausgerichtetes, anwendungsnahes Vorhaben gestartet, mit dem erstmalig eine Typisierung geothermischer Ressourcen nach dem Konzept „Fündigkeitstyp“ (Play Type) erfolgen soll. weiterlesen…

95 Prozent der Deutschen wollen mehr Erneuerbare Energien

Wichtigste Gründe: Zukunftssicherheit und Klimaschutz

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist für eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ein wichtiges Anliegen. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). So bewerteten 95 Prozent der Befragten den Ausbau der Erneuerbaren als wichtig bis außerordentlich wichtig, wie die Presseabteilung der AEE am 08.07.2017 mitteilte. weiterlesen…

CO2-Emissionen legen im ersten Halbjahr 2017 zu

Ohne „Sofortprogramm Klimaschutz“ wird das Klimaschutzziel 2020 deutlich verfehlt

Im ersten Halbjahr 2017 sind die energiebedingten CO2-Emissionen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um knapp 5 Millionen Tonnen auf 428 Millionen Tonnen gestiegen (plus 1,2 Prozent). Das haben die beiden Think Tanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende auf der Grundlage der Halbjahresstatistik der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland ermittelt. Auch für das Gesamtjahr 2017 erwarten die beiden Denkfabriken – laut gemeinsemer Pressemitteilung vom 07.08.2017 – einen Emissionsanstieg. weiterlesen…

Regenwald schon vor 45.000 Jahren brandgerodet

Schon immer „bewohnt“

Entgegen den bisherigen Vorstellungen von Tropenwäldern als „grünen Wüsten”, die sich als Lebensraum für den Menschen nicht eignen, weiß man heute, dass die Besiedlung und Veränderungen dieses Lebensraumes mindestens 45.000 Jahre zurückreicht. Die erste umfassende Studie über die globalen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Tropenwälder zeigt, dass menschliche Eingriffe diese Wälder schon so lange verändern. Das ist das Ergebnis einer gemeinsam mit drei europäischen Partner-Instituten von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte (SHH-MPG) verfassten Studie. weiterlesen…

Betrügerische Wortschöpfungen

Clean Energy: Ihr seid doch nicht ganz sauber!
Kommentar von Matthias Hüttmann, DGS – 04.08.2017

Für manchen ist es nur eine Frage der Sprachregelung in der Öffentlichkeitsarbeit, neudeutsch „Wording“ genannt, für andere haben Begriffe wie ‚Clean Coal‘ oder ‚Clean Diesel‘ aber eine Funktion. Sie sollen uns glauben machen, dass die Prämisse „Augen zu und durch“ noch immer als Leitlinie unserer Lebensweise funktioniert und wir guten Gewissens weiter destruktiv in der Welt herumtollen dürfen. Aber wer genauer liest und hört, kann vermehrt Wortschöpfungen entdecken die für einen Betrug stehen, der große Teile unserer Gesellschaften erfasst hat. Der Betrug hat dabei zwei Komponenten: den aktiven Schwindel und den passiven Selbstbetrug. Das Schema der Gehirnwäsche ist meist ähnlich: Dreckige Technologien, die das Klima und somit alle Spezies und Ressourcen wie auch Biosphären etc. negativ tangieren, werden verharmlost und als notwendig tituliert. Der Trick: Anstatt etwas grundsätzlich zu ändern oder Veränderungen anzustoßen, wird es sprachlich reingewaschen. Dabei geht es jedoch nicht um einen zeitweiligen Akt, vielmehr ist die Basis unseres Wirtschaftens damit verknüpft. Zunächst drei Beispiele. weiterlesen…

Stanford-Doktorand entlarvt Klimaleugner

Gebetsmühlenartig die gleichen falschen Argumente
Benjamin Franta – mit freundlicher Genehmigung von Project Syndicate

Was ist die Wurzel der Klimaleugnungsbewegung? Benjamin Franta, Forscher an der kalifornischen Stanford Universität (heute Smith School of Enterprise and the Environment, University of Oxford), verfolgte die Geschichte der heimtückischen Kräfte, welche die Bewegung formten, die echtes Handeln gegen die Klimakrise behindert. Er fand: Zwei Wirtschaftswissenschaftler als willige Helfer – Paul Bernstein und W. David Montgomery. weiterlesen…

Falsche Prophezeiungen

„Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben sollte.“

Diesel – Benzin – Elektro – Wasserstoff – Designer Fuels: Zeiten der Unsicherheit sind Zeiten für Prophezeiungen, und die Geschichte ist voll davon. 2008, im Rahmen der WIREC (Washington International Renewable Energy Conference) hielt der Milliardär und Champions of Earth Award-Preisträger Vinod Khosla, ein Pionier in Umwelttechnologien, einen Vortrag über falsche Prophezeiungen – es war faszinierend, welche, heute haarsträubend bis lustig klingende Vor-Urteile im doppelten Wortsinn im Lauf der Technik-Geschichte abgegeben wurden. Sie mahnen zur Bescheidenheit beim Blick in die Zukunft. weiterlesen…

Zwei Stimmen zum Nationalen Forum Diesel

Werner Eckert (Tagesschau) und Klaus Müller (vzbv)
ARD-Umweltexperte zum Diesel-Gipfel: Autobauer sind die Gewinner

Die auf dem Diesel-Gipfel beschlossenen Maßnahmen werden kaum zur Luftverbesserung beitragen, meint SWR-Umweltexperte Werner Eckert von der SWR-Umweltredaktion im nachtmagazin. Die Autobauer kommen billig davon – dass die betroffenen Autobesitzer dadurch keine Nachteile haben, glaubt er nicht. weiterlesen…