„Große Transformation und die Medien“


Alternativen zum Wachstum als Leitbild der Kommunikation – Tagung der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Menschen verändern den Planeten in einem nicht gekannten Ausmaß, so dass von einem neuen Erdzeitalter – dem Anthropozän – gesprochen wird. Zugleich erreichen uns paradoxe Bilder: Einerseits vertreten viele Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik die Vision eines linearen Fortschritts. Andererseits erreichen uns Bilder rauchender Regionen, öder Ökosysteme und uns unbekannter, aber bereits weggestorbener Arten. Bilder und Hinweise auf Problemlösungen, auf Handlungspotenziale in Richtung einer „Großen Transformation“, um der Verantwortung im Anthropozän gerecht zu werden, sind angesichts dessen selten. Eine Tagung*) in der Evangelischen Akademie zu Berlin untersuchte am 10. und 11.07.2017 Bedingungen und Ursachen entlang der Frage: „Wie kommuniziert man die Wende, das Neue Anthropozän?“ weiterlesen…

Umstellung auf 100 % EE bis 2030 auch in Österreich möglich


Mit der Studie „Stromzukunft 2030“ der TU Wien wurde erstmals ein detailliertes Szenario für den Umbau des österreichischen Stromsystems vorgelegt.

Das Ergebnis: 100% erneuerbarer Strom bis 2030 ist technisch möglich und bringt ökonomische Vorteile. „Der Siegeszug der erneuerbaren Energien ist weltweit nicht mehr aufzuhalten, auch in Österreich nicht“, so Peter Püspök, Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). „Eine Stromerzeugung, schon in naher Zukunft, aus 100% erneuerbaren Energien bietet ungeahnte Chancen für unsere Wirtschaft.“ weiterlesen…

Meerwind bringt Energie und Beschäftigung für ganz Deutschland

Neue AEE-Publikation portraitiert die Offshore-Windenergie

Offshore-Windenergieanlagen sind naturgemäß nur in wenigen Regionen Deutschlands verortet, schließlich verfügen nur drei der 16 Bundesländer über eine Meeresküste. Doch die stetig wachsende Energieerzeugung auf dem Meer und die aus dieser Technologie resultierende Beschäftigung wirken sich in ganz Deutschland aus. Die durch den Offshore-Ausbau generierten Arbeitsplätze sind dabei nicht nur in der ganzen Republik zu finden, sondern auch vorrangig mittelständisch geprägt, wie eine aktuelle Analyse der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zeigt. weiterlesen…

Diesel sehr wohl verzichtbar

ICCT widerspricht ständiger Falsch-Behauptung

Die CO2-Vorgaben für Pkw auf EU-Ebene sind laut Verkehrsclub Deutschland VCD auch ohne hohen Dieselanteil erreichbar. Die Ergebnisse einer ICCT-Studie widersprechen nämlich den Aussagen von Autoindustrie und Politik, die eben genau dieses Klimaargument nutzen, um an Dieselfahrzeugen festhalten zu können. Es gibt keinen Grund mehr, den Diesel aus Klimaschutzgründen zu bevorteilen und mit aller Macht an dieser Technologie festzuhalten. Deshalb ist zuallererst – aus Sicht des VCD – das Steuerprivileg auf Dieselkraftstoff abzubauen und die Weichen zugunsten emissionsarmer und emissionsfreier Antriebe zu stellen. weiterlesen…

Stärkere Erwärmung zu befürchten

Klima reagiert empfindlicher auf CO2 als bis jetzt gedacht

Das Erdsystem wird sich aufgrund der Treibhausgas-Emissionen wohl stärker erwärmen als bisher angenommen. Das legen Forschungen von Peter J. Huybers und Cristian Proistosescu (Harvard-Universität) nahe, die sie in der Wissenschaftszeitschrift Science Advances veröffentlicht haben. weiterlesen…

Natürliche Dachziegel produzieren Solarenergie

„Invisible Solar“ nutzt durchlässigen Spezialbelag

Die Firma Dyaqua aus Camisano Vicentino bei Vicenza hat mit Invisible Solar einen innovativen Dachziegel mit integrierter Photovoltaik vorgestellt. Der stromerzeugende Belag des neuartigen Moduls ist für das menschliche Auge nicht als solcher erkennbar, weil er von einer für Solareinstrahlung durchlässigen Schicht bedeckt ist. Daher ist er für viele Anwendungen geeignet, auch für denkmalgeschützte Bauten. weiterlesen…

Sonne lässt Grönland-Eisschild abschmelzen

Forscher: Erderwärmung weniger ausschlaggebend

„Der Temperaturanstieg war für den Gletscherschwund kaum ausschlaggebend“, beschreibt Sven Titz im Berliner Tagesspiegel jüngste – im Fachblatt Science Advances veröffentlichten – Forschungsergebnisse eines Teams um Stefan Hofer von der Universität Bristol. Demnach war ein Rückgang der Wolkendecke und damit verbunden die verstärkte Sonneneinstrahlung verantwortlich für den Eisschwund. weiterlesen…

1 Milliarde Euro für internationalen Klimaschutz


Jahresbericht 2015/2016 der Internationalen Klimaschutzinitiative erschienen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat in den vergangenen zwei Jahren den internationalen Klimaschutz mit 870 Millionen Euro unterstützt. Dies geht aus dem am 06.07.2017 vorgelegten Jahresbericht der „Internationalen Klimaschutzinitiative“ (IKI) des BMUB hervor. Zusammen mit den bereits zugesagten Haushaltsmitteln im laufenden Jahr summiert sich die Förderung auf mehr als eine Milliarde Euro. Aus diesem Fonds unterstützt das Bundesumweltministerium mittlerweile 30 Staaten bei der Umsetzung ihrer nationalen Klimaschutzbeiträge. weiterlesen…

Die Hidden Champions der Energiewende


Bolivien – 2016 Investitionsweltmeister in Erneuerbare Energien

Auf die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer entfallen mehr als drei Viertel des globalen Energieverbrauchs und über 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. So unterschiedlich die G20 in ihrem aktuellen Energiemix sind: Der verstärkte Ausbau Erneuerbarer Energien liegt im ureigensten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interesse dieser Länder. Eine Interpretation des Berichts „Renewables 2017 – Global Status Report – des Netzwerks REN21“ von Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Akademien empfehlen Regulierung von Social Media, Qualitätsstandards und Journalismus-Förderung


Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation. Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit Chancen und Risiken in der Demokratie

In einer am am 28.06.2017 erschienen gemeinsamen Stellungnahme analysieren die Wissenschaftsakademien den Einfluss von Social Media auf die Wissenschaftskommunikation. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften fordern eine stärkere rechtliche Regulierung von Social-Media-Plattformen, die Förderung des Wissenschaftsjournalismus nach dem Modell der Forschungsförderung, Qualitätsstandards sowie eine stärkere Vermittlung digitaler Medien- und Quellenbewertungskompetenz bereits in den Schulen. weiterlesen…