EEG-Kostensenkungen ermöglichten COP21-Beschluss

Das EEG im Lichte von Paris – Kosten der Energiewende aus deutscher und internationaler Perspektive

Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris leiten eine neue Phase der internationalen Klimapolitik ein. Eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Treibhausgase steht erstmals auf der energie- und klimapolitischen Agenda aller Staaten. Das EEG kann dabei weltweit Vorbild für die Förderung Erneuerbarer Energien sein: Allein in Deutschland hat es in den vergangenen 15 Jahren zu einer massiven Ausweitung der regenerativen Stromerzeugung von etwa 10 Terawattstunden (Twh) auf etwa 136 TWh 2014 geführt. Dies zeigt eine kostenseitige Bilanz des Öko-Instituts im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums.
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Pellworm macht Energiewende vor

SmartRegion Pellworm: Intelligentes Stromnetz für das Energiesystem der Zukunft

Eine kleine Nordseeinsel macht vor, wie die Energiewende erfolgreich funktionieren kann: Pellworms Anteil an Erneuerbaren Energiequellen im Gesamt-Energiemix entspricht bereits heute dem Energiekonzept 2050. Im Rahmen des Verbundprojekts SmartRegion Pellworm, an dem auch das Fraunhofer UMSICHT-Institut mitgewirkt hat, wurde für die Insel ein intelligentes Stromnetz entwickelt, das die Umverteilung und Speicherung überschüssiger Energie ermöglicht. Nun wurde das Projekt mit dem German Renewables Award ausgezeichnet. Zuvor war die Insel schon Preisträgerin des Wettbewerbs Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2014
und gewann den  Umweltpreis der Wirtschaft 2014. weiterlesen…

Uneinigkeit über plötzliche Nordpol-Erwärmung

„Klimawandel nicht verantwortlich“ – „Wetterkapriole“

Die NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) zitierte dpa am 30.12.2015 mit dem Satz: „Es war eine Wetterkapriole: Ausgerechnet im Winter kletterten die Temperaturen am Nordpol in die Höhe. Doch der Ausnahmezustand dauerte nicht lange.“ Zwischenzeitlich waren die Temperaturen am Nordpol angeblich auf „bis zu“ 50 Grad über dem jahreszeitlichen Durchschnitt gestiegen. Normal wären zu Silvester am Nordpol minus 40 Grad – „derzeit herrschen dort jedoch geradezu milde Temperaturen im Plusbereich. In den kommenden Tagen könnte es am Pol wärmer werden als in Südkalifornien“, hatte n-tv am gleichen Tag gemeldet. weiterlesen…

2015 schlägt erneut Wärmerekorde

Winter so warm wie noch nie

„Für die Jahreszeit zu warm“ – global gesehen hätte diese Feststellung aus längst vergangenen Wettervorhersagen das ganze Jahr 2015 hindurch heißen können – in den meisten Monaten hat das vergangene Jahr weltweit neue Temperaturrekorde aufgestellt und lässt das Rekordjahr 2014 hinter sich – so der WDR auf seiner Webseite. Noch nie – seit  1880, dem Beginn der Temperaturaufzeichnungen – war ein Jahr im Durchschnitt so warm. Als Grund nannte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sowohl den vom Menschen verursachten Klimawandel als auch das (durch denselben verstärkte?) Klimaphänomen El Niño, bei dem der Ozean viel gespeicherte Wärme wieder abgibt. weiterlesen…

Nachhaltig im Rückstand

Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung mahnt mehr Anstrengungen an

Wesentliche Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seien (noch) nicht erreicht – ihre Umsetzung bis 2020 sei vielmehr unsicher oder fast unmöglich. Zu dieser Einschätzung gelangt der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung unter Bezug auf den Indikatorenbericht 2014 des Statistischen Bundesamtes. Eine als Unterrichtung vorgelegten Stellungnahme zum Indikatorenbericht (18/7082) nennt die Gründe dafür vielfältig und sieht dringenden Handlungsbedarf. „Nur mit erhöhten Anstrengungen kann es gelingen, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen“, schreiben die Abgeordneten. weiterlesen…

Lesehinweis: Wie die Ölindustrie Wissenschaftler bezahlt

Greenpeace GB: „Unabhängige“ gekauft – Käuflicher Klimazweifler entlarvt sich

Mitten in den Pariser Klimagipfel COP21 platzte eine Enthüllung von Greenpeace Großbritannien: Eine Undercover-Recherche belegt, dass sich vermeintlich unabhängige Forscher von der Ölindustrie kaufen lassen. Greenpeace gründete Scheinfirma, der willige Wissenschaftler auf den Leim gingen. Einer trat ausgerechnet am Tag der Veröffentlichung  in einer US-Senatsanhörung auf, in der die Auswirkungen des Klimawandels in Frage gestellt wurden: William Happer, Physikprofessor an der Princeton Universität. weiterlesen…

Blick zurück: Wissenschaftsjahr 2015

Noch einmal COP21

Sieben Autoren (Monya Baker, Ewen Callaway, Davide Castelvecchi, Lauren Morello, Sara Reardon, Quirin Schiermeier und Alexandra Witze) haben in nature das Wissenschaftsjahr 2015 Revue passieren lassen: Vom Klimawandel über Zwergplaneten, die Pluto-Eisberge und Neues aus dem Zell-Inneren bis zu ethischen Fragen des Gen-Editierens. Solarify fasst den Abschnitt über COP21 zusammen. Eine komplette Übersetzung das ganzen Artikels auf spektrum.de. weiterlesen…

Mehr Mittel für Wissenschaftsstandort

Regierung verbessert Bedingungen

Mit einer kontinuierlichen Steigerung der Forschungsförderung, der Neufassung des Artikels 91b GG*) und der Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verbessert die Bundesregierung die Arbeitsbedingungen am Wissenschaftsstandort Deutschland wirksam und zukunftsfähig, so eine Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (18/6798) die nach der Wirkung von Richtlinien der Forschungsförderung des Bundes auf Fachkräftesicherung und Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft gefragt hatte. weiterlesen…

Forschungsförderung 2015 auf Rekordstand

Wankas Rede zu Forschung, Innovation und Technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands 2015 (Gutachten)

Man liege „nah am 3-Prozent-Ziel“, verkündete Forschungsministerin Wanka solz am 17.12.2015 vor dem Bundestag. Sie sprach aus Anlass des Gutachtens der Expertenkommission Forschung und Innovation zu Forschung, Innovation und Technologischem Leistungsfähigkeit Deutschlands 2015 und der Stellungnahme des BMBF dazu. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Wissenschaftszeitvertragsgesetz novelliert

Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verbessert Arbeitsbedingungen – Tenure-Track-Programm notwendiger nächster Schritt zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Am 17.12.2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Damit sollen u.a. unsachgemäße Kurzbefristungen von Nachwuchswissenschaftlern künftig ausgeschlossen werden. Künftig soll die Vertragsdauer an das Qualifizierungsziel oder die Laufzeit des Drittmittelprojektes gekoppelt werden. weiterlesen…