PV-Kosten weiter im Sinkflug

Investition in Deutschland immer billiger

Der deutsche Solarmarkt blieb 2016 mit einem Zubau von nur 1,53 Gigawatt weit hinter der Planung der Bundesregierung (2,4 – 2,6 GW) zurück. Der Auswertung des Portals „Strom-Report“ zufolge haben die Investitionen in neue PV-Anlagen in Deutschland im vergangenen Jahr mit 1,58 Milliarden Euro abgenommen – gegenüber 2010 (19,5 Mrd. und 7,5 GW) sind sie gar um 92 Prozent gesunken. Die Investitionen in Photovoltaik machen nur noch 11 % des Gesamtvolumens von 14,2 Mrd. € des Erneuerbare Energien-Marktes aus. weiterlesen…

Endenergieverbrauch wird sinken

NEEAP: Mehr als Prophezeiung: Von 2008 bis 2020 um 12%

Die Bundesregierung sei davon überzeugt, dass der Endenergieverbrauch sinken wird. Der Verbrauch habe 2015 stagniert bzw. sei gestiegen, heißt es zwar in dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (18/11973) vorgelegten Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan 2017 (NEEAP). Schätzungen deuteten aber darauf hin, dass der gesamte deutsche Primärenergieverbrauch zwischen 2008 und 2020 insgesamt voraussichtlich um gut 12 % zurückgehen werde. weiterlesen…

Seit 1977 mehr als 17.300 Forschungsprojekte für rund 12 Milliarden Euro

40 Jahre Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries eröffnete am 02.05.2017 im BMWi den Festakt zu „40 Jahre Energieforschungsprogramm der Bundesregierung“ – zugleich Auftakt zur Konferenz „Zukunft der Energieforschung“ im Anschluss an den Festakt. Rund 150 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft waren erwartet worden. weiterlesen…

Keiner haftet für Grenz-GAU

Studien belegen mangelhafte Absicherung grenznaher Atomunfälle

Doel, Fessenheim, Temelin – Deutschland ist umgeben von alten Atommeilern. Entsprechend wächst die Sorge vor einem schweren Unfall. Neue Studien zeigen nun: Die Opfer eines Super-GAU würden nach heutiger Rechtslage weitgehend auf den Schäden sitzen bleiben. Denn die AKW jenseits von Deutschlands Grenzen sind allesamt nicht ausreichend versichert. Zu diesem Ergebnis kommen Analysen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) sowie des Berliner Anwalts Hartmut Gaßner im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. weiterlesen…

Exportstopp für Brennelemente in Schrott-AKW gefordert

Hendricks: „Geht nicht“ – Rede „Grenzregionen vor Atomrisiken schützen“ – „Atomausstieg konsequent umsetzen“

Die Oppositions-Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen forderten in einer Bundestagsdebatte am 28.04.2017 den sofortigen Exportstopp für Brennelemente aus Lingen in die belgischen AKW Tihange und Doel. Überhaupt sollten die Lingener Fabrik und die Urananreicherungsanlage Urenco in Gronau stillgelegt werden. Vertreter der Koalitionsfraktionen und der Bundesregierung bestritten in einer leidenschaftlich geführten Debatte die Möglichkeit des Exportstopps (die Stilllegung werde aber geprüft) und warfen den Grünen Wahlkampfmanöver für Nordrhein-Westfalen vor. weiterlesen…

Berliner Braunkohle-Blockade in Brüssel gescheitert

„Ein guter Tag für Europas Luft“ – EU-Mehrheit setzt Luftverbesserungen durch

Die EU hat am 28.04.2017 gegen den Willen der Bundesregierung und anderer Kohleländer strengere Grenzwerte für Kohlekraftwerke beschlossen: Weil die meisten EU-Länder, die über die „Umweltstandards für Großfeuerungsanlagen“ verhandelten, dafür waren, treten diese trotz des deutschen Neins in Kraft. „Ein guter Tag für Europas Luft,“ freuten sich BUND und andere Umweltverbände; weniger Menschen würden frühzeitig sterben – allerdings erst ab 2021. Genau vor drei Jahren hatte das IASS-Potsdam Grenzwerte für (zunächst neue) Kohlekraftwerke vorgeschlagen. weiterlesen…

Mehr als doppelt so viel für Energieforschung wie 2006

Von 399,31 auf 875,98 Millionen Euro

Die Ausgaben des Bundes für Energieforschung sind seit 2006 mehr als verdoppelt worden: Wurden 2006 noch 399,31 Millionen Euro für die Energieforschung ausgegeben, stiegen diese Ausgaben 2016 auf 875,98 Millionen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2017 Forschungsförderung für die Energiewende mit. In den vergangenen 40 Jahren, beginnend mit dem 1. Energieforschungsprogramm aus dem Jahr 1977, seien mehr als 17.300 Projekte durch die Bundesregierung gefördert worden. weiterlesen…

Trump und der gottlose Feind

Der March for Science und die Wirtschaft in den USA

Die Trump-Administration wird das Pariser Klimaabkommen nun vielleicht doch nicht aufkündigen. Fest steht: In den USA wächst der Widerstand gegen revisionistische Klimapolitik, wie der March for Science gezeigt hat. Aus bizzenergy – mit freundlicher Genehmigung von Joachim Müller-Soares und Jutta Maier. weiterlesen…

„Wissenschafts-Kommunikation im Trumpozän“

Oder: Wie wir alle das post-faktische Zeitalter verhindern können

Weltweit demonstrierten am 22.04.2017 Tausende beim „March for Science“ für freie Wissenschaft. Doch die Demonstrationen könnten nur ein erster Schritt gewesen sein, argumentiert der Hamburger Kommunikationsforscher Michael Brüggemann in einem Gastbeitrag für Klimafakten. Die Wissenschaftskommunikation müsse sich auf die veränderten gesellschaftlichen und medialen Rahmenbedingungen einstellen – und mit ihr jeder Wissenschaftler. weiterlesen…

Medien: Mieterstrom ist Fake

„Falsches Spiel“ – „Etikettenschwindel“

Die Mieter von 3,8 Millionen Wohnungen sollen nun auch von der Ökostromförderung profitieren, verheißt die Bundesregierung. Doch die meisten gehen leer aus – für viele wird es sogar teurer, schreiben sowohl Welt als auch Wirtschaftswoche Green Economy – letztere fragt: „Profitieren Mieterhaushalte wirklich? Wird mit dem neuen Fördertopf tatsächlich die Ungerechtigkeit aus der Welt geschafft, dass Mieter über die Umlage für Erneuerbare Energien (EEG), die sie mit ihrer Stromrechnung überweisen, Immobilienbesitzer subventionieren, die sich eine Solarstromanlage anschaffen?“ weiterlesen…