China an der Weltspitze

Weltmarktführer in Erneuerbaren Energien – Warnung vor Trumps Plänen

flagge-chinaChina ist 2016 dank einer massiven Steigerung der Auslandsinvestitionen zum Weltmarktführer im Bereich der Erneuerbaren Energien aufgestiegen. Die Volksrepublik habe ihre diesbezüglichen Geldanlagen jährlich um 60 Prozent auf einen aktuellen Rekordwert von 30 Milliarden Euro geschraubt, heißt es in einer Medienmitteilung über einen am 06.01.2017 veröffentlichten Bericht des amerikanischen Instituts für Energiewirtschaft und Finanzanalyse (IEEFA) in Cleveland, Ohio. In China prodzierten inzwischen fünf der sechs größten Modulhersteller der Welt. weiterlesen…

EE legen zu, Kohleverbrauch sinkt, Emissionen steigen


Agora zieht gemischte Bilanz der Energiewende 2016 – Tempo reicht jedoch nicht, um die Klima- und Effizienzziele 2020 zu erreichen

energiewende-im-stromsektor-agora-jahresauswertung-20162016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht – zeigt die Jahresauswertung 2016 von Agora Energiewende: Einerseits sei das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, hätten sich Gaskraftwerke Marktanteile von Kohlekraftwerken zurückerobert, sei der Atomausstieg nach Plan verlaufen, hätten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor geliefert und seien Stromverbrauch und Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiterhin gewachsen. Andererseits seien die Gesamt-Klimagasemissionen Deutschlands abermals gestiegen, würden die Haushalts-Strompreise 2017 erstmals die Marke von 30 ct/kWh überspringen, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Klimaschutz- und Effizienzziele nur noch mit einer großen zusätzlichen Kraftanstrengung zu erreichen sind. weiterlesen…

Fleisch und Milch teurer?


Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt – Krautzberger: „Blinder Fleck beim Klimaschutz“

Kühe in Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft - 20130104-01363Fleisch- und Milchproduktion schaden dem Klima mehr als Getreide, Obst oder Gemüse. Daher forderte das Umweltbundesamt (UBA) jetzt, uba-logobisher mehrwertsteuer- privilegierte tierische Produkte mit dem vollen Mehrwertsteuersatz zu belegen. Der Vorschlag spaltet Gemüter, Parteien und Meinungen.
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Dieselgate: Erster VW-Manager verurteilt

Gefängnisstrafe für VW-Mitarbeiter in Südkorea

VW TDI - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150930_144005Der VW-Dieselgate-Skandal kostet die ersten Führungskräfte ihre persönliche Freiheit: In Südkorea ist ein VW-Vorständler namens Yun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Wegen Urkundenfälschung, er hatte Zulassungsdokumente für Importfahrzeuge manipuliert, erhielt er 18 Monate Gefängnis – wie zahlreiche Medien (Reuters, NZZ, etc.) meldeten. Ein 52-jähriger Mann dieses Namens war im Juli des vergangenen Jahres in Seoul verhaftet worden. weiterlesen…

DUH sieht sich durch ICCT bestätigt

Abgasuntersuchungen der Deutschen Umwelthilfe schon im März 2016 mit ähnlichem Ergebnis

Bereits im März 2016 hatte die DUH festgestellt, dass beispielsweise der Daimler Pkw Smart cdi Diesel, der kleinste Diesel-Pkw der Welt, mehr als drei Mal so viele NOx-Emissionen ausstößt wie der Daimler 28-Tonner-Lkw Actros (Solarify berichtete). weiterlesen…

ICCT: Diesel-Skandal noch größer als befürchtet

Reale Emissionen moderner Diesel-Autos sieben Mal höher als gesetzlich erlaubt

diesel-auspuff-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20161021Die Stickoxid-Emissionen moderner Diesel-Pkw liegen sieben Mal höher als es die seit September 2014 geltende Abgasnorm Euro 6 erlaubt. Zu dieser Erkenntnis gelangt eine am 06.01.2017 in Berlin vorgestellte Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT), welche die VW-Affäre mit ins Rollen gebracht hat. Wenn der ICCT mit seiner (bereits am 11.10.2014 erstmals teilweise publizierten) Studie Recht hat, sind viele Dieselautos schmutziger als Lkw. weiterlesen…

50Hertz: Axel bricht Rekord

Bestmarke nach wenigen Tagen getoppt – erstmals mehr als 14 GW Windstrom eingespeist – Braunkohle abgeregelt – keine Negativpreise

Windturbine im Bau plus Rapsfeld am Bf. Großkorbetha, S-Anh - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20160502Ins Netz des Betreibers 50Hertz sind am 04.01.2017 erstmals mehr als 14.000 MW Strom aus Windkraftanlagen eingespeist worden. Der neue Maximalwert von 14.093 MW wurde von der Systemführung zwischen 8:45 Uhr und 9 Uhr verzeichnet. Der Rekord liegt um weitere 600 MW über dem gerade erst (am 27.12.2016) erreichten Wert von 13.400 MW Windstrom. weiterlesen…

Krautzberger vorn

DUH-Dienstwagencheck: Nur drei “Grüne Karten“ für Bundesbehörden – UBA-Chefin, die BA für Gewässerkunde und das BPA

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie alljährlich den CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge sowie Mobilitätsstrategien von 29 deutschen Bundesbehörden und 18 öffentlichen Unternehmen und Landesbanken. („Acht öffentliche Unternehmen bzw. Landesbanken verweigerten die Auskunft und setzten erneut auf Intransparenz“, so eine DUH-Pressemitteilung) Eine erfreuliche Entwicklung stellt die DUH bei den Mobilitätsstrategien fest und würdigt drei vorbildliche ‚Best Practice‘ Beispiele. weiterlesen…

BWE: Windgeneratoren sicher

Trotz jüngster Havarien: Deutsche Windkraftanlagen sicherste Bauwerke

bio-wind-im-bau-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-020160502Windkraftanlagen würden in Deutschland auf Basis der Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) typengeprüft und genehmigt. Diese Typenprüfung bilde die Basis für Baugenehmigungen. Während der Aufstellung finde eine Bauüberwachung statt. Mit Inbetriebnahme würden alle Komponenten, die den Betrieb und die Sicherheit beeinflussen könnten, abgenommen. Mit dieser Medienmitteilung wandte sich der Bundesverband Windenergie gegen Vermutungen, Windräder seien unsicher. weiterlesen…

„Wachwechsel im Südatlantik“


Forschungsschiff FS Maria S. Merian folgt FS Meteor nach Südamerika

Wenige Wochen nachdem das Forschungsschiff METEOR mit internationalen Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel von Kapstadt aus in den Südatlantik aufgebrochen ist, stach am 04.01.2017 die MARIA S. MERIAN auf gleichem Kurs vom Tafelberg aus in See. An Bord ein Team von mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Ländern – so eine Medienmitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
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