McKinsey: Kohleausstieg gefährdet Versorgungssicherheit
Energiewende-Index 2019: Ziele werden nicht erreicht
Der Energiewende-Index untersucht seit 2012 den Status der Energiewende im Licht der drei Dimensionen des energiewirtschaftlichen Dreiecks: Klima- und Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Insgesamt werden 14 Indikatoren analysiert und aktuell daraufhin bewertet, inwieweit sie ihre für 2020 geplanten Zielwerte im geplanten Zeitverlauf der Energiewende erreichen oder erreicht haben. Die Entwicklung sei nur bei Arbeitsplätzen und Industriestrompreisen positiv zu bewerten. weiterlesen…
Vier deutsche Gletscher sind verloren, einer liegt im Sterben – alle befinden sich auf bayerischem Staatsgebiet. Greenpeace-Jugendliche trafen am 04.09.2019 um 08.00 Uhr an der Talstation der Zugspitzbahn auf Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Mit fünf Urnen mit Gletscherschmelzwasser forderten sie vom bayerischen Landesvater effektive Maßnahmen gegen die Klimaerhitzung.
Klima-Experten sehen neue Technologien im Kampf gegen die Erderwärmung, das sogenannte Geoengineering, eher skeptisch. Das ergab eine
Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Um die Probleme zu überwinden, muss das Energiesystem als Ganzes reformiert werden. Dies zeigt eine neue Studie der Reiner Lemoine Stiftung (RLS). In der Studie gingen die Autoren den strukturellen Transformationshemmnissen auf den Grund. Dazu wurden die übergeordneten Entwicklungen im Energiemarkt in den letzten Jahrzehnten mit den zukünftigen Anforderungen einer dekarbonisierten Energiewelt verglichen. Die „
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Die Vereinigten Arabischen Emirate zeigen, dass mit Erneuerbaren Energien viel erreicht werden kann. So wollen sie ihre führende Rolle auf den Energiemärkten sichern. In der Wüste geht nichts ohne Superlative – so scheint es. Neuerdings macht die größte Tankstelle der Welt auf überraschendem Terrain mit Superlativen auf sich aufmerksam: im Bereich der regenerativen Energien: Noor Abu Dhabi ist mit 1.177 MW die derzeit größte Photovoltaik-Anlage der Welt (siehe:
Es war einmal eine Energiewende, voll von großen Verheißungen. Erneuerbare Energie sollte erst den Strom aus Atomkraft, dann den aus Kohle ersetzen. Und weil Wind und Sonne in Spitzenzeiten mehr als genug Strom lieferten, sollte ihr Strom auch noch die Batterien von Elektroautos füllen und Wärmepumpen betreiben. So sollte es aussehen, das saubere, klimafreundliche Deutschland, ein Vorreiter unter den Industriestaaten. Doch das grüne Märchen ist in Gefahr. Klagen von Naturschützern und Einwände von Behörden blockieren den Bau neuer Windräder. So wird sich das Ziel für 2030 kaum erreichen lassen. Ein Kommentar von
Diese Kosten ließen sich durch die zusätzliche Stromnachfrage der Fahrzeuge decken und führten nicht zu steigenden Strompreisen. Bei einer Vollelektrifizierung des Fahrzeugbestandes auf heutigem Niveau, die mit 45 Millionen Elektrofahrzeugen im Jahr 2050 einhergehe, würden sich die jährlichen Netzausbaukosten auf bis zu 2,1 Milliarden Euro belaufen. Damit müsse zukünftig nicht mehr in Stromverteilnetze investiert werden als in der Vergangenheit. In diesen Kostenschätzungen enthalten seien bereits Ausgaben zur Modernisierung der Netze, die ohnehin anfallen würden.