Erdöl- und Erdgasindustrie klagt: „Können mehr zur Energiewende beitragen, als viele glauben“

„Moderne Energielandschaft profitiert von heimischer Produktion“

Die deutsche Erdöl- und Erdgasindustrie will die heimische Förderung wieder erhöhen. Der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) begrüßt in einer Medienmitteilung, dass die Bundesregierung beim Umbau der deutschen Energielandschaft „nunmehr spürbar auf eine Integration von Erneuerbaren Energien und konventionellen Energieträgern setzt“. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie angestoßene Dialogprozess „Gas 2030“ sei neben dem zu erwartenden Klimaschutzgesetz ein wichtiger Meilenstein für eine integrierte Betrachtung, wie nachhaltig CO2 eingespart werden und gleichzeitig Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit für die Verbraucher erhalten bleiben könne. weiterlesen…

CO2-Fußabdruck mit PV drastisch verringern

Klimaneutral(er) leben: Mit Photovoltaik mehrere Tonnen weniger Kohlendioxid

Photovoltaikanlagen auf dem Dach lohnen sich finanziell. Gut für die Umwelt sind sie außerdem. Doch wie viel tragen sie konkret zum Klimaschutz bei? Dieser Frage ist das Solar Cluster Baden-Württemberg nachgegangen. Das Ergebnis der Recherche: PV ist gleich Klimaschutz – eine Hausdachsolaranlage gleicht die Kohlendioxid-Emission einer Person aus: Jede PV-Anlage ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz. Eine große Solarstromanlage auf einem Einfamilienhaus mit einer installierten Leistung von 15 Kilowatt beispielsweise vermeidet jedes Jahr den Ausstoß von neun Tonnen CO2, so viel, wie ein Bundesbürger im Durchschnitt jährlich verursacht. weiterlesen…

Jetzt schon zu befürchten: Totales Klimafiasko

DIW-Untersuchung für Bündnis 90/Die Grünen: Klimaziele 2030 wackeln bereits jetzt

Schlimme Vorzeichen: Die Bundesregierung wird nicht nur ihr Ökostromziel – damit auch das Klimaschutzziel – für 2020, sondern höchstwahrscheinlich auch das für 2030 verfehlen. 2030 werden mit den aktuell im EEG festgelegten Ausbaukorridoren im Stromsektor voraussichtlich lediglich 55 Prozent Erneuerbare Energien erreicht – 10 Prozentpunkte weniger als im Koalitionsvertrag festgelegt. Und: Selbst wenn der Kohleausstieg wie von der Kohlekommission vorgeschlagen zustande käme, würden auch dann die Klimaziele nicht erreicht. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion in ihrer Untersuchung „Erneuerbare Energien als Schlüssel für das Erreichen der Klimaschutzziele im Stromsektor“ publiziert. weiterlesen…

H2 aus Luftfeuchtigkeit

Belgische Forscher knacken Code für bezahlbaren, umweltfreundlichen Wasserstoff

Biowissenschaftler der Katholischen Universität Löwen haben – so eine Meldung des flämischen Senders VRT und einer Medienmitteilung vom 06.03.2019 folgend – ein „Wasserstoff-Modul“ entwickelt, das Wasserstoff aus Luftfeuchtigkeit erzeugt. Nach zehn Jahren Entwicklung kann das Panel nun 250 Liter pro Tag produzieren – ein Weltrekord, so die Forscher. Zwanzig dieser Module könnten einen ganzen Winter Strom und Wärme für eine Familie liefern. weiterlesen…

„Bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze“

20 Prozent Photovoltaik und 30 Millionen Dachanlagen für Europa

In einem am 15.03.2019 in pv magazine veröffentlichen Interview mi erklärte die neue Chefin von Solar Power Europe (SPE), Walburga Hemetsberger, sie wolle erreichen, dass bis 2030 „20 Prozent des europäischen Strombedarfs durch Solarstrom gedeckt werden“. Das „würde bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze bedeuten“, so die ursprünglich beim österreichischen Verbund tätig gewesene Vorsitzende des europäischen PV-Verbandes. weiterlesen…

Wirtschaftlich sinnvoller Weg zu globalem klimaneutralen Stromnetz bis 2050

LUT-Forschungsergebnisse: Übergang zu 100% EE ohne gesellschaftliche Verwerfungen möglich

Ein globales, zu 100% erneuerbares Stromnetz kann bis 2050 erreicht werden. Eine aktuelle Studie der finnischen Lappeenranta University of Technology (LUT) beschreibt die notwendigen Schritte, um einen realistischen Übergang zu ermöglichen, der gesellschaftliche Verwerfungen verhindert. Der von einer Forschungsgruppe um Prof. Christian Breyer erstellte Forschungsbericht „Radical Transformation Pathway towards sustainable electricity via evolutionary steps“ wurde kürzlich in Nature veröffentlicht. Zum ersten Mal in seiner Geschichte veröffentlichte Nature einen Forschungsartikel über das Thema 100% Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Vertrags-Kündigung über Steinkohle-Strom-Lieferung aus Datteln 4 unwirksam

RWE muss Uniper weiter Strom abnehmen und pokert im Milliarden wegen Braunkohle-Aus

Der Energiekonzern RWE durfte seine 2005 und 2006 geschlossenen und im Juli 2016 gekündigten Lieferverträge für Strom aus dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4 des Konkurrenten Uniper nicht kündigen. Das hat nach einem entsprechenden Beschluss des Essener Landgerichts von 2018 nun einer Medienmitteilung folgend auch der 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm nach mündlicher Verhandlung (Az. 2 U 56/18) bestätigt. weiterlesen…

Elon Musk kurbelt Solardach an

Tesla steigt in zukunftsträchtiges Geschäft ein

Tesla will 2020 seine Bemühungen auf das Solardach konzentrieren, sagte CEO Elon Musk am 14.03.2019 bei der Vorstellung des Tesla Modells Y im Tesla Design Studio in Hawthorne, Kalifornien. Die energieaufnehmenden Ziegel, die für das ungeschulte Auge wie ein normales Dach aussehen, haben die Betrachter laut ersten Kommentaren mit ihrem schlanken Design begeistert, sind aber bisher nur auf eine Handvoll Hausdächer gelangt. Nach den Ankündigungen von Musk soll sich das jetzt ändern. weiterlesen…

Fridays4Future: Junge Generation fordert Politik für ihre Zukunft

Hunderttausende Schüler weltweit pro Klima auf den Straßen – inzwischen 25.000 wissenschaftliche Unterstützer

Höhepunkt der im vergangenen August von Greta Thunberg ausgelösten Schulstreikwelle: Mit Protestaktionen lasen am Freitag, dem 15.03.2019, in mehr als 120 Ländern, allein in 220 deutschen Orten 300.000 Schüler – und nicht nur Schüler – den Politikern die Leviten und verlangten endlich ernsthaftes Handeln gegen die drohende Klimakatastrophe. Den Veranstaltern zufolge waren es allein im Berliner Invalidenpark zwischen Bundeswirtschafts- und -verkehrsministerium 25.000 (laut Polizei 20.000, angemeldet waren 5.000) Protestierer und Mahner. Der Berliner Tagesspiegel hatte einen Newsblog eingerichtet. weiterlesen…

March for Science: Warum Wissenschaftler den Jugendklimastreik unterstützen sollten

„Ihre Generation wird stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein, daher ist es wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden“

Von March for Science

In den vergangenen Monaten haben junge Menschen auf der ganzen Welt wegen der Untätigkeit gegen den Klimawandel protestiert, indem sie ihre Klassenzimmer verlassen und auf den Straßen demonstrierten. Am Freitag, dem 15. März, fand der bisher größte Protesttag mit Märschen an mehr als 1.700 Orten auf der ganzen Welt statt. Wir, der March for Science, eine internationale Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Befürwortern, Lehrern und Eltern, unterstützen nachdrücklich den globalen Klima-Schulstreik. weiterlesen…