Gast-Kommentar: Kohleausstieg ohne Energiewende

Halb garer Regierungsbeschluss

Die Zeit der Kohle ist vorbei, die Zukunft gehört mehr denn je den Erneuerbaren Energien! Doch der nun beschlossene Kohleausstieg ist wie so viele andere energiepolitische Weichenstellungen der aktuellen Bundesregierung nur halb gar, schreibt Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, am 06.07.2020 in seinem Gastkommentar auf energiezukunft.de. weiterlesen…

Klimawandelleugnung breitet sich auf Facebook aus…

…während Wissenschaftler Einschränkungen erleiden

Der Internet-Konzern habe vor kurzem seine Einheit zur Überprüfung wissenschaftlicher Fakten übergangen, nachdem diese bestimmte Informationen als irreführend bezeichnet hatte, schrieb Scott Waldman am 06.07.2020 auf E&E News. Eine Klimawissenschaftlerin sagte, dass Facebook ihre Möglichkeiten zum Austausch von Forschungsergebnissen und zur Überprüfung von Beiträgen, die Klima-Fehlinformationen enthalten, einschränkt. weiterlesen…

Regierung will Offshore-Wind anschieben

Ausbau von Windenergie auf See

Die Bundesregierung will mit einer Gesetzesänderung den Ausbau von Windenergie auf See beschleunigen, berichtete am 06.07.2020 der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Um das erhöhte Ausbauziel bis 2030 von 15 auf 20 Gigawatt zu erreichen, sollen Prüfvorgänge optimiert und Verwaltungsverfahren beschleunigt werden. Außerdem werde der Höchstwert für Gebote erhöht, heißt es in dem Gesetzentwurf (19/20429) weiter. weiterlesen…

Sogar Wälder könnten Klimawandel anheizen

Gastbeitrag von Stefan Rahmstorf im SPIEGEL (Lesehinweis)

Nicht alles CO2, das wir in die Luft pusten, bleibt dort. Ozeane und Wälder schlucken mehr als die Hälfte davon. Das hilft uns – aber wie lange noch?, fragt der Potsdamer Klimawissenschaftler und Meeresforscher Stefan Rahmstorf am 02.07.2020 im SPIEGEL. Waldbrände seien ein Beispiel für die wichtige Rolle des Kohlenstoffkreislaufs im Klimawandel. Verlust von Wald sei eine Quelle von CO2 – ob der Wald nun abbrenne, durch Schädlingsbefall verrotte oder abgeholzt werde. weiterlesen…

Lesehinweis – E&E: Das Geburtsland der Kohleindustrie schließt letztes Kraftwerk

Großbritannien, einst Zentrum der industriellen Revolution, jetzt erneuerbar

Die Kohle, die Züge antrieb, Eisen schmolz und Fabriken, Dampfmaschinen und Kraftwerke befeuerte, die Großbritannien zum Zentrum der industriellen Revolution machten, ist aus dem Vereinigten Königreich so gut wie verschwunden – schreibt Benjamin Storrow am 02.07.2020 in den E&E-News. Die letzte Kohlegrube des Landes wurde 2015 geschlossen. Nun steht der Brennstoff kurz davor, aus der Verstromung zu verschwinden. Die Regierung hat das Jahr 2024 als Frist für die Ausmusterung der beiden verbleibenden Kohlekraftwerke des Landes festgelegt. Und der nationale Netzbetreiber verlagert seinen Schwerpunkt von der Stilllegung von Kohle auf die Umstellung auf Gas. weiterlesen…

Ozeanerwärmung bedroht Vermehrung vieler Fischarten

Jedes Grad erhöht Druck auf Fischbestände

Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer Metastudie wegweisende Erkenntnisse zu den Folgen des Klimawandels für die Fischbestände der Welt gewonnen – so eine AWI-Medienmitteilung vom 04.07.2020. Die Risiken für Fische sind demnach viel größer als bisher angenommen, wenn man berücksichtigt, dass bestimmte Lebensstadien besonders empfindlich auf steigende Wassertemperaturen reagieren. weiterlesen…

Buch: Europa trocknet aus

Dystopie über den Klimawandel

Auch in der Literatur wird man sich zunehmend der Dringlichkeit des Klimaschutzes bewusst. Autor Wolf Harlander hat mit dem Krimi „42 Grad“ eine eindringliche Dystopie (lt. Duden „fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit negativem Ausgang“) geschrieben, in der Europa austrocknet. „Es ist längst schon Realität,“ sagte Harlander im Corsogespräch mit Christoph Reimann im Deutschlandfunk. weiterlesen…

White Paper: Synthetische Kraftstoffe sind die Lösung

Der Weg hin zu einer CO2-armen Mobilität

Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen haben sich in den vergangenen Jahren mit der Klimabilanz von Elektroautos beschäftigt und diese mit Verbrennern verglichen. Die Ergebnisse unterschieden sich teilweise erheblich, was zum Großteil auf die getroffenen Grundannahmen zurückzuführen war. Je nach betrachteten Vergleichsfahrzeugen, prognostizierter Fahrleistung, Verbrauch, angenommenen Stromemissionen und den Annahmen bezüglich der Batterieherstellung schneiden aus CO2-Perspektive Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor besser ab. Energieexperte Martin Stahl kommt jetzt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe entscheidend gefördert werden müsste. weiterlesen…

Unkontrollierbares Klimachaos droht, wenn CO2-Ausstoß nicht schneller sinkt

Klimawissenschaftler Niklas Höhne vom New Climate Institute erklärt, warum Deutschland lange vor 2050 klimaneutral werden müsste.

Klimawissenschaftler Niklas Höhne ist Professor an der Universität Wageningen und leitet das New Climate Institute, das gerade eine Kurzstudie veröffentlicht hat, in der es heißt, die Klimaziele, die sich Deutschland vor 10 Jahren gesetzt hat, seien veraltet. Niklas Höhne gehört zu den Studienautoren. Im Interview mit Nicole Weinhold erklärt er für das Magazin Erneuerbare Energien, wie wichtig entschlossene Klimapolitik jetzt ist. weiterlesen…

Energiewende à la française

Die Atomkraft gehört zur Grande Nation“

Fessenheim, das älteste AKW Frankreichs, ist seit der Nacht zum 30.06.2020 definitiv abgeschaltet. Das Land setzt aber immer noch stark auf die Kernenergie: 75 Prozent des Stromes stammt aus Atomkraftwerken. Der Anteil soll bis in 15 Jahren auf 50 Prozent gesenkt werden. Doch die Atomlobby hat in Frankreich nach wie vor grossen Einfluss, wie der Energieexperte Mycle Schneider gegenüber Nicoletta Cimmino von SRF-News erklärte. weiterlesen…