Zweimal 40 Gigawatt

Grünes Wasserstoffsystem für Europa und Nordafrika

Die Europäische Union hat zusammen mit Nordafrika, der Ukraine und anderen Nachbarländern die einmalige Chance, ein grünes Wasserstoffsystem zu verwirklichen. Europa einschließlich der Ukraine verfügt über gute Erneuerbare Energieressourcen, während Nordafrika hervorragende und reichhaltige Vorräte besitzt. Europa kann seine Gasinfrastruktur mit Verbindungen nach Nordafrika und anderen Ländern für den Transport und die Speicherung von Wasserstoff wiederverwenden und verfügt über eine weltweit führende Industrie für saubere Wasserstoffproduktion, vor allem in punkto Produktion von Elektrolyseuren. So die Einschätzung von Hydrogen Europe und vier Konsorten der „2×40 GW Initiative“. weiterlesen…

Trotz Corona: Augen nicht vor anderen Risiken verschließen

Naturgefahren richtig bewerten und in puncto Klimawandel die Wissenschaft ernster nehmen

„Die Lektion für den Umgang mit dem Klimawandel lautet dabei so: Wir müssen bei schwer greifbaren Risiken die Wissenschaft ernster nehmen und konsequenter Maßnahmen ergreifen, um die Risiken zu mindern. Und uns vorbereiten, um die Folgen zu begrenzen. ‚Resilienz‘ ist die oft genannte und richtige Zielgröße“, schrieb , sagt Torsten Jeworrek, der für die Rückversicherung verantwortliche Vorstand von Munich Re und einst Mitgründer der Desertec Industrial Initiative (Dii, heute Dii Desert Energy), in seinem Gastkommentar im Handelsblatt vom 07.07.2020. weiterlesen…

9 von 10 Deutschen…

… wünschen sich verstärkten Einsatz für PV-Dachanlagen auf öffentlichen Gebäuden

Ginge es nach den Bürgern, würde der PV-Ausbau gerade auf öffentlichen und gewerblichen Gebäuden in Deutschland stärker forciert werden. Das geht aus einer repräsentativen Befragung hervor, die das Meinungsforschungsinstitut prolytics für den BDEW durchgeführt hat. weiterlesen…

Weltgrößtes grünes Wasserstoff-/Ammoniak-Projekt

4,4-Milliarden-Euro-Produktionsanlage

Air Products, ACWA Power und NEOM unterzeichnen einen Vertrag über eine 4,4-Milliarden-Euro-Produktionsanlage, die mit Erneuerbarer Energie für die Produktion und den Export von grünem Wasserstoff betrieben wird. Das weltweit größte grüne Wasserstoffprojekt wird 650 Tonnen kohlenstofffreien Wasserstoff pro Tag für den globalen Verkehr liefern und der Welt drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ersparen. Ein Erfolg von Desert-Energy 3.0. weiterlesen…

„Deutschland ist heute wieder ‚Hotspot’“

Karliczek fördert vier neue Batterie-Kompetenzcluster mit 100 Millionen

Das BMBF investiert weitere 100 Millionen Euro in die Batterieforschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Als Teil des Dachkonzepts „Forschungsfabrik Batterie“ werden einer BMBF-Medienmitteilung vom 08.07.2020 zufolge vier weitere Batterie-Kompetenzcluster dazu beitragen, die Batterieforschung in Deutschland entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist laut einer Medienmitteilung vom 09.07.2020 an allen vier Clustern beteiligt. weiterlesen…

Senkung der EEG-Umlage auf null

Kurzstudie: Absenkung bereits 2021 möglich

Die Deutsche Energie-Agentur dena, das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut (FiFo) an der Universität zu Köln und die Stiftung Umweltenergierecht schlagen in einer gemeinsamen Kurzstudie die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur partiellen Gegenfinanzierung soll die Stromsteuer verdoppelt werden. FiFo-Direktor Michael Thöne: „Das Modell gibt dem Bundeshaushalt auf dem Weg zur Klimaneutralität eine verlässliche Perspektive, bietet aber 2021 und 2022 noch starke und klimafreundliche Konjunkturimpulse.“ weiterlesen…

Lesehinweis: Brände in Sibirien verursachen CO2-Rekord

DER SPIEGEL: „Acht Millionen Hektar abgebrannt“

Extreme Trockenheit, Wind und bis zu 37 Grad Hitze fachen die Waldbrände in Sibirien seit Wochen an. Nun berichten Klimaforscher von extremen Emissionswerten – so das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL am 07.07.2020. Die russische Wildnis leide weiter stark unter ungewöhnlich warmem Wetter mit großer Trockenheit und Waldbränden. In Sibirien und im äußersten Osten Russlands seien durch die Feuer seit dem Start der Saison Anfang Mai geschätzt 59 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre emittiert worden – 6 MT mehr als im Juni 2019, teilten Experten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit. Es seien die höchsten Emissionen, die vom Copernicus-Atmosphären-Überwachungsdienst im Laufe seiner 18 Jahre dauernden Tätigkeit innerhalb des nördlichen Polarkreises erfasst wurden. weiterlesen…

Temperatur in Nord- und Ostsee „besorgniserregend“ schnell gestiegen

Meere um 1,3, bzw. 1,8 Grad wärmer als vor 30 Jahren

Klimawandel-News jetzt (am 08.07.2020) auch aus dem Bundesverkehrsministerium: Laut BMVI werden Nord- und Ostsee ständig wärmer. Von 1969 bis 2017 hat sich die Nordsee um 1,3 Grad Celsius erhitzt, so die Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Grünen-Bundesfraktion Steffi Lemke. In der westlichen Ostsee wurde seit 1982 ein Temperaturanstieg von 0,6 Grad pro Dekade gemessen, das heißt um mindestens 1,8 Grad. weiterlesen…

Kommission: Europa soll Wasserstoff-Vorreiter werden

EU-Strategie und Industriepartnerschaften vorgestellt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Vizepräsident Frans Timmermans präsentierten am 08.07.2020 gleich zwei Strategien, die den Weg der Europäischen Union in die Energiewelt von morgen vorzeichnen und zugleich wirtschaftliche Impulse für die Zeit nach der Covid-19-Pandemie auslösen sollen. Zum einen die europäische Wasserstoffstrategie (European Hydrogen Strategy), zum anderen das Programm für eine Integration der Energiesysteme. Beide Konzepte hängen zusammen. weiterlesen…

Jenseits des Green Deal: Aufwertung der Energiediplomatie der EU für eine neue Ära

Ein SWP-Kommentar

Der Grüne Deal, den die neue Kommission 2019 auf den Weg gebracht hat, wird die Energiediplomatie der Europäischen Union (EU) grundlegend umgestalten. Doch obwohl sich die EU an die durch den Green Deal bestimmte neue politische Richtung anpassen muss, kann sie nicht darauf reduziert werden, schreiben Maria Pastuchowa, Jacopo Maria Pepe, Kirsten Westphal in einem Kommentar für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). weiterlesen…