Greenpeace: Autos emittieren neun Prozent des weltweiten CO2

Aktivisten protestieren mit Monster-SUV gegen klimaschädliche Hersteller

„Laut einer Greenpeace-Studie emittiert allein VW so viel CO2 wie ganz Australien. Ob es stimmt oder nicht – es befeuert Aktivisten, die am Sonntag die IAA lahmlegen wollen“, schreibt Jens Koenen am 10.09.2019 im Handelsblatt. Demnach verursachen die zwölf größten Autokonzerne während der Produktion und mit den Emissionen ihrer Autos einen CO2-Fußabdruck größer als die gesamte Europäische Union. Gegen weitere klimaschädliche Pkw protestierten 15 Greenpeace-Aktivisten am 10.09.2019 mit einem überdimensionierten Geländewagen vor einem Eingang beginnenden Automesse IAA in Frankfurt. weiterlesen…

Weiterbetrieb von Windenergieanlagen nach EEG-Ende

Greenpeace Energy und QUADRA Energy schließen „Green PPA“

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy und der zu ENERCON gehörende Direktvermarkter QUADRA Energy haben am 09.09.2019 einen „Green PPA“-Rahmenvertrag zur Abnahme von hochwertigem Windstrom aus Windenergieanlagen geschlossen, die ab 2021 keine Förderung aus dem EEG mehr erhalten – so eine Medienmitteilung von Greenpeace Energy. weiterlesen…

Zweites Projekt zur Batteriezellfertigung steht

Vertreter aus neun EU-Ländern beschließen im BMWi Arbeitsprogramm

Neun europäische Staaten haben am 04.09.2019 das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop zur Batteriezellfertigung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland. Das Arbeitsprogramm legt fest, welche Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette die beteiligten Unternehmen übernehmen sollen. weiterlesen…

Wettbieten um den Steinkohleausstieg

Ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums

Dem Reduktionspfad der Kohlekommission folgend, wird dafür jedes Jahr eine bestimmte Menge an Steinkohle ausgeschrieben, die abgeschaltet werden muss. Im Rahmen dieser Ausschreibungen können die Betreiber der Kraftwerke dann anbieten, bei welcher Entschädigungssumme sie bereit wären, ihre Anlagen stillzulegen – einer Auktion gleichend. Für jede Ausschreibung soll jedoch vorab ein Höchstwert festgelegt werden und der letztendliche Zuschlag für die Abschaltprämie wird sich wohl nach einer Kombination aus Preis und CO2-Emissionen der betroffenen Anlage ergeben. weiterlesen…

„Deutsche Klimaforschung weltweit mit Spitzenstellung“

„Klimaschutz made in Germany“ – Karliczek setzt bei Klimaforschungsförderung auf Innovationen – 2,4 Mrd. bis 2023

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will durch einen CO2-Preis „klimaschädliche Anreize durch klimafreundliche ersetzen“. Das sagte sie am 09.09.2019 im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin, in dessen Verlauf sie die Fördermaßnahmen ihres Ministeriums für den Klimaschutz vorstellte. Sie „möchte, dass die Forschungsziele Teil des Klimaplans werden“, zu dem aber die Verhandlungen „noch laufen“. Die Forschungsförderung werde „einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“. (Foto: PK im BMBF 20190909 – © Solarify) weiterlesen…

Deutsche Autohersteller in puncto Klimaschutz „auf der Zielgeraden“

Studie von Agora Verkehrswende bescheinigt BMW, Daimler und VW überraschend gute Chancen, ihre CO2-Zielwerte für das Jahr 2021 zu erreichen. Die Politik sollte sie jetzt mit „eindeutigen Signalen“ unterstützen.

Der Expertise, die der International Council on Clean Transportation (ICCT) im Auftrag von Agora Verkehrswende angefertigt hat, liegen Szenarien zugrunde, die auf öffentlichen Ankündigungen der Hersteller beruhen und aus den Produktstrategien der vergangenen Jahre abgeleitet sind. Danach besteht bei allen Herstellern „ein Potenzial zur Verbesserung des konventionellen Verbrennungsmotors“; ihre CO2-Zielwerte für das Jahr 2021 können die Hersteller jedoch nur mit einer „deutlich entschiedeneren Elektrifizierung der Neufahrzeugflotte“ erreichen. weiterlesen…

Mehr Hitze, weniger Kälte

ETHZ: Europa erwärmt sich

Lorenz und ihre Kollegen untersuchten Messwerte von europäischen Wetterstationen aus den Jahren 1950 bis 2018. In diesem Zeitraum analysierten sie die 1% Tage mit Hitzestress sowie die 1% kältesten Tage. Sie analysierten außerdem den jeweils heißesten Tag oder die kälteste Nacht pro Jahr und untersuchten, wie sich dieser Maximal- bzw. Minimalwert im Laufe der Zeit verändert hat. weiterlesen…

Keine Empfehlung für „Forschungsfertigung Batteriezelle“

Münster dennoch Standort für Batterieforschung

Die eigens dafür eingesetzte Gründungskommission hat keine Empfehlung für einen Standort zur Umsetzung der „Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB)“ abgegeben und auch keine Rangliste erstellt. Anderslautende Berichte über die Diskussion in dem Gremium träfen nicht zu, schreibt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/12698) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/12049). weiterlesen…

Weißblaue Klima-Musterschüler

CSU prescht beim Klimaschutz vor

Als erste der drei Koalitionsparteien hat die CSU ein Klimakonzept verabschiedet. Parteichef und Ministerpräsident Markus-Söder sprach laut der CSU-Internetseite von einem „Klimaplan statt Klimaideologie“ – ein Seitenhieb auf die Grünen. Der CSU-Vorstand billigte im Rahmen einer Klausurtagung am Starnberger See einstimmig die neue „Klimastrategie“. Mit diesem Konzept will die CSU nun in die entscheidende Phase der Koalitionsberatungen über ein großes Klimaschutzpaket gehen. (Foto: Heizkraftwerk nahe Bad Tölz – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

BUND und WWF: Kopernikus-Bericht „Power-to-X“ mangelhaft

P2X veröffentlicht zweite Roadmap: Ergebnisse zur flexiblen Nutzung erneuerbarer Ressourcen vorgestellt

Mit dem Klimawandel nehmen die Konsequenzen unseres Lebensstils greifbare Gestalt an. Diese Konsequenzen sollen auf ein „erträgliches“ Maß reduziert werden. Zum Ende der ersten Förderphase wurde im Kopernikus-Projekt Power-to-X die vorhandene Roadmap überarbeitet, neue Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen seien aufgenommen werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der WWF Deutschland bemängeln in einer gemeinsamen Medienmitteilung am 06.09.2019 anlässlich der Veröffentlichung des Endberichts der ersten dreijährigen Projektphase des Kopernikus-Projektes Power-to-X, an dem sich die beiden Umweltverbände beteiligt haben, bei der Erforschung sogenannter Power-to-X-Technologien würden Umweltbelange bislang nicht ausreichend berücksichtigt. weiterlesen…